Über unsere Schwellen hinaus - Gerta, das deutsche Mädchen
Aš-Spezial
Inhalt
Die Vorstellungen, die Nachbarn voneinander haben, entstehen nicht nur aus Erfahrungen, sondern auch aus Vorurteilen. Der 3. Teil unserer Dokumentation befasst sich mit der gemeinsamen Geschichte bis in die Gegenwart. Gemeinsam mit Schülern aus Hanau und Brünn erforschen wir diese Geschichte. Als dritten Roman wählten wir K. Tučkovás „Gerta – das deutsche Mädchen“.
Über den Film/die Regie
Rainer Brumme
Studium der Philosophie und Theaterwissenschaften in Erlangen und Frankfurt/Main, MA Phil., Vorstand und Geschäftsführung des Verbands Deutscher Nachwuchsfilm (VDN), in dieser Zeit erste Filmarbeiten. Mitarbeit bei der „filmfaust“.
In den letzten Jahren u.a. für den WDR/rbb “Wir Kinder des Lebensborn“ zusammen mit Bruno Schneider. Später zusammen mit Wolfgang Spielvogel: „Manchmal ist es schön mit diesen Menschen zu sprechen“ über seine Rückkehr in die alte Heimat Sudetenland sowie das dreiteilige Dokumentarfilmprojekt„ Über unsere Schwellen hinaus“. Weiterhin verschiedene Theaterfilme (Editing und Schnittregie) mit Ulrich Meckler.
Wolfgang Spielvogel
Geboren 1945 in Barzdorf/Bernartice im Altvatergebirge. Aufgewachsen auf der Schwäbischen Alb. Studium der Theaterwissenschaft in Wien. Danach Theaterarbeit als Dramaturg, Regisseur und Stückeschreiber, seit 1996 im eigenen Off-Theater in Frankfurt/M. „Über unsere Schwellen hinaus“ ist sein zweiter Film (in Zusammenarbeit mit Rainer Brumme).
Credits
Regie:
- Rainer Brumme
- Drehbuch:
- Rainer Brumme, Wolfgang Spielvogel
- Kamera:
- Jan Hubáček, Tim Möhring
- Schnitt:
- Rainer Brumme
- Ton:
- Petr Kačírek, Raphael Foidl
- Produktion:
- Rainer Brumme
- Kontakt:
- Rainer Brumme
- E-Mail:
- rainer-brumme@t-online.de
Deutschland, Tschechien
- Deutsch, Tschechisch, Englisch / UT Deutsch
- 2025
- 60 min
AI AI AI
Jungbrunnen-Spezial
Inhalt
Ein letzter Versuch, die Stimme bricht – doch die Szene ist perfekt. Was, wenn Emotionen nicht mehr von Menschen stammen? "AI AI AI" zeigt eine nahe Zukunft, in der künstliche Intelligenz Stimmen klont, Erinnerungen bewahrt und eine stille, doch existenzielle Frage aufwirft: Wer besitzt eine Stimme – und wer besitzt die Seele dahinter?
Über den Film/die Regie
JÖRN LINNENBRÖKER
Ich bin im Rheinland aufgewachsen, habe in Bayern einen Master in Theater- und Medienwissenschaften, Englisch und Pädagogik absolviert und anschließend an der Universität der Künste in Berlin Schauspiel und Gesang studiert.
Nach meiner Ausbildung war ich viele Jahre am Theater tätig. Mein erstes großes Engagement führte mich nach Hamburg in den hohen Norden, aber ich hatte auch die Gelegenheit, an wunderbaren Theatern im tiefen Süden (München, Wien, Klagenfurt, Luzern) aufzutreten.
Ich habe einige Rollen in Serien- und Filmproduktionen übernommen. Die von mir selbst produzierte Komödie VOICE OVER wurde beim FÜNF SEEN FILMFESTIVAL in Bayern mit dem Kurzfilmpreis ausgezeichnet, auf über 20 internationalen Festivals gezeigt und war Eröffnungsfilm beim Deutschen Synchronpreis in Berlin.
Ich bin regelmäßig als Synchronsprecher im Studio tätig und arbeite außerdem als Autor und Synchronregisseur. 2022 war ich Mitglied der Jury „Die Stimme” beim DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREIS in Berlin. Als Synchronsprecher, Autor und Regisseur arbeite ich für Kunden wie Netflix, Amazon, Disney+, Paramount, ARD / ZDF, RTL und ARTE.
FILMOGRAFIE:
VOICE OVER (2018)
AI AI AI (2025)
Über 50 Film & Serien Produktionen als Dialogregisseur (Auswahl):
OSLO STORIES - LIEBE
CORNER OFFICE
PASSENGER
LAST DANCE
QUIZ LADY
NUR 37 SEKUNDEN
BARCELONA FOR BEGINNERS
ORPHAN BLACK: ECHOES
MAMMALS
PIP & POSY
MY DIFFERENT WAYS
BLINDED
SULLIVAN'S CROSSING
Mehr Info unter: https://www.synchronkartei.de/person/yZV-nNuBb/sprecher
NEDA RAHMANIAN
Ich bin eine deutsche Schauspielerin mit iranischen Wurzeln. Nach meinem Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock (1999–2003) stand ich zehn Jahre lang auf den Bühnen renommierter Theater in Hamburg, Zürich und Basel.
2014 wechselte ich mit meiner ersten Hauptrolle in „Leberkäseland“ zum Film und habe seitdem in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt, darunter „Looking for Oum Kulthum“ von Shirin Neshat, der auf den Internationalen Filmfestspielen von Venedig Premiere feierte
. Ich arbeite seit 15 Jahren als Synchronsprecherin und habe miterlebt, wie KI zunehmend menschliche Arbeit ersetzt, während die Nuancen, die Tiefe und die Präzision unseres Handwerks nach wie vor unersetzlich sind.
2024 habe ich mich zum ersten Mal hinter die Kamera gewagt und arbeite derzeit an meinem ersten Dokumentarfilm. Die Zusammenarbeit mit Jörn Linnenbröker, mit dem ich auch als Synchronsprecherin zusammengearbeitet habe, an einem Projekt, das uns beiden sehr am Herzen liegt,
gab mir die Möglichkeit, künstlerische und organisatorische Erfahrungen bei einem Spielfilm zu sammeln, in dem ich auch mitgespielt habe.
Statement des/der Regisseur:in
JÖRN LINNENBRÖKER
Es ist mir wichtig, über künstliche Intelligenz in der Kunst zu sprechen und das Bewusstsein für ihren bewussten und ethischen Einsatz zu schärfen. Als Synchronsprecher und Dialogregisseur bin ich – wie so viele andere in der Kunstbranche – direkt von den aktuellen Entwicklungen in meiner Branche betroffen. KI bietet viele Chancen, aber es zeichnet sich auch ein Wertewandel ab. Mein Statement: Kunst schützen – KI regulieren.
Credits
Regie:
- Jörn Linnenbröker, Neda Rahmanian
- Drehbuch:
- Jörn Linnenbröker
- Kamera:
- Leon Daniel
- Animation:
- Nadine Ihde
- Schnitt:
- Wolfgang Wolman
- Mitwirkende:
- Neda Rahmanian, Anja Topf, David Berton, Johannes Semm, Katharina von Keller, Leonie Landa, Maggie Valentina Salomon, Morgane Ferru
- Ton:
- Philipp Kemptner
- Musik:
- Damian Scholl
- Produktion:
- Jörn Linnenbröker
- Kontakt:
- Jörn Linnenbröker
- E-Mail:
- info@linnenbroeker.com
Deutschland
- Französisch, Deutsch
- 2025
- 13 min
CHECK IN, CHECK OUT
Jungbrunnen-Spezial
Inhalt
Eine entfernte und doch vertraute Stimme erzählt von einer assoziativen Reise durch Bilder Spaniens außerhalb der Saison und spiegelt am Ende eine Welt wider, in der Realität und Wahrnehmung in den Paradoxien der Migration und der sich entwickelnden Frage nach der Emotionalität von Chatbots verschwimmen.
Über den Film/die Regie
Sára Prokopová ist eine slowakische Dokumentarfilmerin, die sich auf soziale Themen und poetisch-essayistische Erzählungen konzentriert. Sie studierte Dokumentarfilmregie an der Akademie der darstellenden Künste in Bratislava unter der pädagogischen Leitung von Regisseur Robert Kirchhoff. Ihre Arbeiten umfassen Filme zu verschiedenen Themen, wobei sie sich insbesondere darauf konzentriert, wie die Umgebung die Identität eines Menschen prägt. Sie arbeitet als Rechercheurin und Regieassistentin an Fernsehdokumentationen (Monument(k)y, prod. STVR) und Filmen anderer Regisseure (z. B. Peter Kerekes' TV-Dokumentarserie Marathon stories (2024) und dem in Produktion befindlichen Film MMM film) mit. Derzeit dreht sie einen Zeitraffer-Dokumentarfilm über den Wandel der öffentlich-rechtlichen Medien in der Slowakei.
FILMOGRAFIE:
Studententenfilme / Regie, Co-Regie:
Ako ryby na suchu (2020)
Do tmy (2020)
Zober si ma (2021)
Neďaleko horí (2022)
LANKSON (2023-work in progress)
CHECK IN, CHECK OUT (2025)
PRELADENIE (work in progress)
TV Filme / Regie, Co-Regie:
Banícky stav (2024)
Monument(k)y series-Plastika premena (2024)
Monument(k)y series- Vila Mathé (2024)
Monument(k)y series- Panteón slovenských dejateľov (2025)
Credits
Regie:
- Sára Prokopová
- Produktion:
- Erika Paulinská
- Kontakt:
- E-Mail:
- festivals@vsmu.sk
Slowakei
- Deutsch / UT Englisch
- 2025
- 11 min
Firidei 4
Jungbrunnen-Spezial
Inhalt
In einer kleinen Wohnung streitet sich ein Paar, während es die letzten Gegenstände ihrer Beziehung wegpackt. Was als Streit um Pfannen und Polaroids beginnt, offenbart nach und nach tiefere Wunden in Bezug auf Liebe, Groll und Macht. Als ihre Stimmen verstummen, tritt ChatGPT als unerwartete Figur in die Geschichte ein und hält den letzten Monolog des Films.
Über den Film/die Regie
Tourialay Akbari ist ein rumänisch-afghanischer Schauspieler und aufstrebender Filmemacher. Er spielte in Kurzfilmen wie Morski Briz, der seine Weltpremiere im Wettbewerb des Sarajevo Film Festivals feierte, und hatte kürzlich eine wichtige Nebenrolle in dem Spielfilm April X, der seine Weltpremiere beim Rhode Island International Film Festival feierte. Als Absolvent der Inlight School of Acting and Talents Sarajevo gibt Firidei 4 sein Debüt als Drehbuchautor und Regisseur mit einem minimalistischen Kammerspiel über die Schnittpunkte von Liebe, Ressentiments und Technologie.
Statement des/der Regisseur:in
„Firidei 4“ begann mit einer einfachen, aber universellen Situation: Ein Paar trennt sich, während es seine alte Wohnung ausräumt. Der Konflikt hat seine Wurzeln in finanziellen Machtverhältnissen, unausgesprochenen Ressentiments, unterbewerteter Hausarbeit und wird durch eine Umkehrung der Rollen geprägt, wobei sie die finanzielle Macht innehat und er die Hausarbeit übernommen hat. Der Schauplatz, ein gemeinsamer Raum, der aufgelöst wird, spiegelt das Auseinanderbrechen ihrer Beziehung wider, wobei jedes Objekt tiefere Wunden aufreißt. Der karge, ungeschliffene visuelle Stil war eine bewusste Entscheidung, um die emotionale Distanz einer Trennung widerzuspiegeln.
Was diese Trennung anders macht, ist die Präsenz von ChatGPT. An einem Punkt wendet sich der Mann an die KI, um Rat zu suchen, und fragt, wer ein Polaroid behalten soll. Diese Entscheidung war nicht unbedingt ironisch oder satirisch gemeint, sondern eine ehrliche Reflexion darüber, wie Technologie zunehmend in unser Privatleben Einzug hält. Die Frage, die ich aufwerfen wollte, ist, ob Chatbots zu Wesen werden, denen wir unsere persönlichsten Angelegenheiten anvertrauen, bis zu dem Punkt, an dem ihre Antworten sich gültig anfühlen, selbst in Bereichen, die einst dem menschlichen Urteilsvermögen und den menschlichen Emotionen vorbehalten waren.
Indem ich den Schlussmonolog ChatGPT überließ, wollte ich das Publikum mit einer subtilen, aber beunruhigenden Wahrheit konfrontieren: Wir beginnen, nicht nur Aufgaben, sondern auch Urteilsvermögen, Intimität und Erinnerung auszulagern. In „Firidei 4” geht es letztlich um die Fragilität von Beziehungen, aber auch um diesen kulturellen Moment, in dem die Stimme einer Maschine Teil unserer privatesten Konflikte werden kann.
Credits
Regie:
- Tourialay Akbari
- Mitwirkende:
- Adriana Danaila, Tourialay Akbari
- Produktion:
- Tourialay Akbari,Haris Salihovic, Simona Mutu
- Kontakt:
- Tourialay Akbari
- E-Mail:
- tury.akbari@gmail.com
Rumänien
- Rumänisch / UT Englisch
- 2025
- 10 min
Was ist echt?
Jungbrunnen-Spezial
Inhalt
Wir treten ein in das Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Zu diesem Zeitpunkt sind ihre Fähigkeiten noch begreifbar. Aber nicht mehr lange, dann wird sich das vermutlich ändern. Was macht es aus, Mensch zu sein? Wie "denkt" eine KI darüber, was es bedeutet, echt zu sein?
Über den Film/die Regie
Michael Scheyer, geboren 1980 in Süddeutschland, übernimmt im Mai 2026 die Redaktionsleitung der Memminger Zeitung. 2009 schloss er ein Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, der Philosophie und der Soziologie an der Universität zu Köln ab. Seine ersten Kurzfilme realisierte er begleitend zum Studium und erhielt verschiedene Auszeichnungen. Von 2011 bis 2021 arbeitete er als Redakteur der Schwäbischen Zeitung und als Videoredakteur von Regio TV Bodensee. Dreieinhalb Jahre leitete er die Kommunikation der Zeppelin Universität in Friedrichshafen. Seit 2021 ist er freiberuflicher Dozent der Deutschen Journalistenschule in München und unabhängiger Filmproduzent.
2021 veröffentlichte er seinen ersten abendfüllenden Kinodokumentarfilm „Kilimandscharo – diesmal mit Krücken“ (Verleih: Schmidbauer Film). Im Oktober 2025 wurde sein Kurzfilm „Was ist echt?“ mit dem Jurypreis "Bester Kurzfilm Regional" der Filmtage Oberschwaben ausgezeichnet. Im Herbst 2026 erscheint sein neuer Dokumentarfilm: „The Magic of LIVE“.
FILMOGRAFIE:
Dokumentarfilme
2026: Sieben Tage Trance – Der Weltrekord / 90 Minuten, Kino, 4K (in Produktion)
2026: The Magic of LIVE / 90 Minuten, Kino, 4K (in Produktion)
2024: Bis auf die Knochen - Leben mit FOP / 60 Minuten, Kino, 2K
2021: Kilimandscharo - diesmal mit Krücken / 108 Minuten, Kino, 2K
2011: Der Führerscheinneuling / 19 Minuten, YouTube, HD
2010: My Place Isny – Jugendkultur einer Kleinstadt / 68 Minuten, Kino, HDV
2009: Watsu und Tantsu mit Harold Dull / 41 Minuten, DVD, HDV
Kurzspielfilme
2025: Was ist echt? / 15 Minuten, 2k
2007: Midnight Inn – Wenn Du denkst, Du wärst allein / 22:30 Minuten, HDV
2005: L'Ecole du Diable - Des Teufels Schule / 22:30 Minuten, 16 mm
2004: EX - Kurz bevor man stirbt / 8 Minuten, 35 mm digitalisiertes Kleinbild
2004: Grantling Tiger Schnacksling Dragon / 60 Sekunden, DV
2003: Rien ne va plus / 17 Minuten, DV
2002: Wer hat Angst vorm toten Mann? / 15 Minuten, DV
2001: Tango - Ich berühre / 11 Minuten, DV
Credits
Regie:
- Michael Scheyer
- Produktion:
- Michael Scheyer
- Kontakt:
- Michael Scheyer
- E-Mail:
- atelier@sehenswertemedien.de
Deutschland
- Deutsch
- 2025
- 15 min