Skin on Skin
Inhalt
Zwei Männer in der Hölle der deutschen Fleischindustrie. Etwas liegt zwischen ihnen. Etwas lässt sie wieder träumen.
Über den Film/die Regie
Geboren im Schwarzwald, Süddeutschland. Simon schloss sein Studium der Spielfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg ab. Sein erster Kurzfilm während des Studiums, »Borzaya«, wurde auf Festivals weltweit gezeigt und schaffte es in die engere Auswahl für die Student Academy Awards. Sein Abschlussfilm »Skin on Skin« wurde für den Deutschen Kurzfilmpreis (Lola) nominiert und gewann zahlreiche Preise auf Festivals weltweit, darunter den Preis in der Sektion „Future Frames“ beim Internationalen Filmfestival Karlovy Vary. Derzeit arbeitet Simon an der Entwicklung seines ersten Spielfilms.
Statement der Regie
Mich faszinieren Räume und die Wechselbeziehung zwischen Menschen und ihrer Umgebung. Wie gestalten Menschen Räume und wie beeinflussen diese Räume wiederum die Menschen? Schlachthöfe als Orte der Gewalt, der Isolation und toxischer Männlichkeit sind oft sowohl extrem als auch subtil; sie existieren am Rande unserer Wahrnehmung, bewusst hinter Mauern verborgen. Eine Schattenwelt, in der die Grenzen zwischen Legalität und Illegalität oft verschwimmen und Räume der Ausbeutung entstehen – insbesondere in Deutschland, einem der weltweit größten Exporteure von Schweinefleisch. Die Arbeiter*innen werden bewusst in ihrer persönlichen Entfaltung eingeschränkt und machtlos gemacht, ebenso wie die Figuren in unserem Film. Gefangen in der deutschen Fleischindustrie finden sie dennoch Momente der Verbundenheit und gegenseitigen Unterstützung. Umgeben von den Kadavern toter Tiere und dem Druck eines ausbeuterischen Systems kämpfen sie darum, die Solidarität am Leben zu erhalten. Es geht darum, persönliche Freiheit in einem Umfeld zu finden, das keine zulässt. Um Selbstlosigkeit, Liebe und die Sehnsucht nach echter Verbundenheit – und darum, wie diese Sehnsucht die Kraft gibt, die eigene Würde zurückzugewinnen.
FILMOGRAFIE:
2025 • SKIN ON SKIN • short
2023 • EVERYBODY LEAVES IN THE END • short
2021 • BORZAYA • short
2020 • I THINK WE’RE HEADED FOR THE END OF THE WORLD • essay short
Credits
Regie:
- Simon Schneckenburger
- Drehbuch:
- Simon Schneckenburger, Marie Wagner
- Kamera:
- Nico Schrenk
- Schnitt:
- Lukas Wengorz
- Mitwirkende:
- Christian A. Koch, Jonas Smulders, Jurij Drevenšek
- Ton:
- Frederic Hellmann, Julian Berg, Timo Klabunde
- Musik:
- Christoph Erling, Marc Grünhäuser
- Produktion:
- Leon Döhner
- Kontakt:
- shortlisted. festival strategies & submission
- E-Mail:
- shortlisted.info@gmail.com
Deutschland
- Englisch, Deutsch / UT Deutsch
- 2025
- 30 min
The Hunter
Inhalt
Als ein Jäger ein heiliges Tier tötet, wendet sich die Natur gegen ihn. Sein Schuss auf den heiligen Hirsch besiegelt sein Schicksal. Die Natur schlägt gnadenlos zurück: Steinschläge, Schmerz, Terror. Verwundet und in die Enge getrieben, trifft sein Blick den eines Wolfes – sein Spiegelbild in diesem tödlichen Spiel ums Überleben. Eine wortlose Fabel über den spirituellen Tod und die Wiedergeburt durch den Verzicht auf Gewalt.
Über den Film/die Regie
Zaur Tsogoev wurde am 29.06.1986 geboren. Im Jahr 2019 schloss er sein Studium an der Hochschule für Filmkunst „Arka“ als Filmregisseur ab.
FILMOGRAFIE:
2025 - The Hunter, full-length film
2024 - Colonel Xanthi, documentary
2024 - Call Sign, documentary
2022 - Hip-hop Ossetia, documentary
2022 - Vasya 24, short film
2019 - Live, short film
2019 - Oscar, documentary
2018 - Confession, short film
Credits
Regie:
- Zaur Tsogoev
- Drehbuch:
- Zelimkhan Frizen
- Kamera:
- Ruslan Rubaev
- Schnitt:
- Zelimkhan Frizen
- Mitwirkende:
- Kazbek Bagaev
- Ton:
- Tamerlan Mirikov
- Musik:
- Tamerlan Mirikov
- Produktion:
- Ludwig Dzhioev
- Kontakt:
- Cinepromo
- E-Mail:
- cinepromo@yandex.ru
Russland
- Russisch / UT Deutsch
- 2025
- 63 min