Selb · 09. – 12. April 2026 49. INTERNATIONALE GRENZLAND-FILMTAGE

Choice

Inhalt

Die moderne Welt bietet Verbrauchern eine so große Auswahl an „Brot und Spielen“, dass er dieser Suche nicht immer gewachsen ist. Ein Tag im Leben eines kleinen Mannes in einer großen Stadt. Ilya wollte morgens nur einen leckeren Kaffee trinken...

Über den Film/die Regie

Valentin wurde 1990 in Penza geboren. Seit seiner Kindheit interessiert er sich für Videobearbeitung und das Anschauen von Filmen. Er arbeitete beim Fernsehen als Autor und Redakteur. Er trat bei KVN auf. Nach seinem Umzug nach Moskau gründete er seine eigene Videoproduktionsfirma, die humoristische Videos produziert. Er hat 33 Länder bereist. Seine Erfahrungen und Beobachtungen helfen ihm bei der Produktion von Filmen. Im Jahr 2024 schloss er sein Studium an der Mitta Film School ab.

Credits

Regie:

Valentin Frolov
Kamera:
Danila Ogolev, Ruslan Sidorov
Schnitt:
Valentin Frolov
Produktion:
Valentin Frolov
Kontakt:
Eastwood Agency
E-Mail:
assistant@eastwood.agency

  • Russland
  • Russisch / UT Deutsch
  • 2025
  • 5 min

Easter Day

Inhalt

Am Ostersonntag fahren zwei Soldaten der Rekrutierungsstelle der Armee langsam durch die Straßen von Kiew und halten Ausschau nach Männern, die zum Militärdienst einberufen werden könnten. Ihre Suche führt sie zu einem jungen Mann, der nur kurz hinausgegangen ist, um Katzenfutter zu kaufen. Er versucht zwar, ihrem Blick auszuweichen, doch an diesem heiligen Tag ist nichts so einfach, wie es zunächst scheint.

Über den Film/die Regie

Mykola Zasieiev (geb. 1994, Ukraine) ist Filmemacher und Drehbuchautor. Er schloss 2017 sein Studium der Filmkunst an der Nationalen Universität für Kultur und Kunst in Kiew ab. Bereits während seines Studiums arbeitete er als Drehbuchautor, erster Regieassistent und Schauspiellehrer mit führenden ukrainischen Fernseh- und Filmproduktionsstudios zusammen. Seine Kurzfilme wurden auf zahlreichen internationalen Filmfestivals gezeigt. Sein Spielfilmdebüt „Phase“ (2021) feierte seine Premiere beim Molodist IFF und wurde später für das Short Shorts Film Festival & Asia (Tokio, 2022) ausgewählt, gewann den Preis für den besten Spielfilm-Kurzfilm beim French Riviera Film Festival und erhielt eine Nominierung für den Golden Dzyga. Zu seinen früheren Werken zählen „Medea“ (2017, besondere Erwähnung der Jury beim Kinoshot) und „Memories of a Dead Man“ (2016, Premiere beim Odessa IFF und beim Up-&-Coming FF in Hannover).

FILMOGRAFIE:
Phase / 2021 / 20 min. / Fiction
Medea / 2017 / 15 min. / Student Fiction
Memories of a Dead Man / 2016 / 30 min. / Student Fiction

Credits

Regie:

Mykola Zasieiev
Drehbuch:
Mykola Zasieiev, Ilia Volynets-Trifonov
Kamera:
Mykhailo Liubarsky
Schnitt:
Mykola Zasieiev
Mitwirkende:
Ivan Sharan, Serhii Korshykov, Hryhorii Naumov
Ton:
Karina Rezhevska
Musik:
Vasyl Huliak, Vitalii Muliar, Serhii Vavryshchuk, Stepan Shevchuk
Produktion:
Natalia Libet, Victor Ede
Kontakt:
Natalia Libet
E-Mail:
natalibet@2braveproductions.com

  • Ukraine, Frankreich
  • Ukrainisch / UT Englisch
  • 2025
  • 17 min

In Person Only

Inhalt

Ein einsamer Programmierer muss seine digitale Hülle verlassen, um zu erfahren, dass echte Verbindungen nicht programmiert werden können. Eine unerwartete Störung zwingt ihn, sich seinen unterdrückten Ängsten vor zwischenmenschlichen Kontakten zu stellen und beweist, dass menschliche Nähe auch im Zeitalter der Automatisierung unersetzlich ist.

Über den Film/die Regie

Tereza Vejvodová (1995, Benešov – Tschechische Republik) studierte Regie an der FAMU, ist aber auch im Bereich der Multimedia-Kunst tätig, unter anderem in den Bereichen Videomapping und visuelle Performances. Sie versteht Film als eine Synthese aus visuellen und musikalischen Prinzipien und strebt nach einem innovativen und zugleich zugänglichen audiovisuellen Ausdruck. Ihre Arbeit konzentriert sich auf psychische Gesundheit, sozialen Wandel und grundlegende menschliche Fragen.
Für die Nationaltheater-Produktion „Land of Body“ schuf sie eine 70-minütige kinetische Film-Bühnenbildinstallation mit 12 hängenden Bildschirmen, die den Körper als Landschaft darstellten.
Aus dieser Arbeit entstand ein gleichnamiger kurzer Experimentalfilm, der zusammen mit „Delimitation“ und „Roselyne“ ein thematisches Triptychon bildet und Bewegungskunst mit klassischem Drama verbindet.
Ihr Dokumentarfilmdebüt „From the Bottom“ feierte seine Premiere in der Sektion „Czech Joy“ beim Internationalen Dokumentarfilmfestival Ji.hlava. Derzeit stellt sie einen internationalen Dokumentarfilm über die tschechische Frauen-Eishockeymannschaft fertig und bereitet den hybriden Filmessay „Safe Places“ vor.

FILMOGRAFIE:
In Person Only (2025)
Land Of Body (2023)
From The Bottom (2022)
Roselyne (2021)
Delimitation (2020)
A Part (2017)
It Could Be Sunny When I Die (2017)

Credits

Regie:

Tereza Vejvodová
Drehbuch:
Tereza Vejvodová
Kamera:
Antoan Pepelanov0 Kristina Kůlová
Schnitt:
Tereza Vejvodová
Mitwirkende:
Jan Cina
Ton:
Šimon Herrmann
Musik:
Džian Baban
Produktion:
Martina Knoblochová
Kontakt:
Lucila Ivana Riggio
E-Mail:
shortsfit@shortsfit.com

  • Tschechien
  • Englisch / UT Englisch
  • 2025
  • 15 min

isoliert

Inhalt

Der Kurzfilm thematisiert die innerdeutsche Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland und zeigt im Wechselspiel sowohl die strengen Sicherungsmaßnahmen während der Teilung Deutschlands in Ost- und Westdeutschland als auch die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, die sich entlang des heutigen „Grünen Bands“ entwickelt hat.

Über den Film/die Regie/Filmografie

Mein Name ist Katja Friedrich, ich wurde am 20. November 1994 in Freiburg im Breisgau geboren. Dort verbrachte ich auch meine Jugend.

Mit 19 Jahren absolvierte ich einen Entwicklungspolitischen Freiwilligendienst im Rahmen des weltwärts-Programms in Costa Rica und arbeitete dort an einer Schule für Kinder mit Beeinträchtigung, dem Centro de Educación Especial de Santa Ana.

Anschließend entschied ich mich für eine Ausbildung zur Ergotherapeutin in Hildesheim, welche von 2015 bis 2018 dauerte. Nach Abschluss meiner Ausbildung arbeitete ich drei Jahre lang in einem Rehabilitationszentrum für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung in Haus Landwasser in Freiburg im Breisgau.

Seit 2022 studiere ich Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Trier. Meine besonderen Leidenschaften sind analoges Zeichnen/Malen und Animation. Im Jahr 2024 absolvierte ich ein ERASMUS-Auslandssemester an der EASD València in Spanien. Derzeit bin ich im vierten Jahr meines Kommunikationsdesign-Studiums und werde im Februar 2026 meinen Bachelor-Abschluss absolvieren.

FILMOGRAFIE:
- Tanti (2023)
Tanti ist ein Animationsfilm über tägliche Momentaufnahmen der Nachbarin „Tanti“.

- AUGENBLICKE (2024)
Der Kurzfilm „AUGENBLICKE“ wurde mit der Grattage Technik hergestellt. Er ist frame by frame animiert. In dem Film beobachtet eine Person ihre Umgebung und verliert sich in ihren Beobachtungen.

- isoliert (2025)
Der Kurzfilm thematisiert die innerdeutsche Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland und zeigt im Wechselspiel sowohl die strengen Sicherungsmaßnahmen während der Teilung Deutschlands in Ost- und Westdeutschland als auch die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, die sich entlang des heutigen „Grünen Bands“ entwickelt hat.

Credits

Regie:

Katja Friedrich
Animation:
Katja Friedrich
Produktion:
Katja Friedrich
Kontakt:
Katja Friedrich
E-Mail:
katjaangelina.friedrich@gmail.com

  • Deutschland
  • kein Dialog / UT Englisch
  • 2025
  • 4 min

NATALLIA

Inhalt

Nachdem Natallia früh am Morgen mit ihrem Vater am Telefon spricht und von den Gewalttaten des Lukaschenko-Regimes erfährt, wünscht sie sich nichts sehnlicher, als bei ihrer Familie zu sein – doch nach der Wahlnacht ist dies unmöglich geworden.

Über den Film/die Regie

Anastasia Sytschew wurde in Minsk, Weißrussland, geboren und wuchs in Bonn auf. Inspiriert von ihren Großeltern entdeckte sie schon früh das Theater, bevor sie Regie bei der selbstorganisierten FilmArche e.V. in Berlin studierte.

In ihren Filmen verbindet sie persönliche Themen mit hybriden Erzählformen. Migration, psychische Gesundheit und die weibliche Perspektive stehen im Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens. Durch belarussische Protagonist*innen, Sprache und kulturelle Bezüge möchte sie den Film als Raum der Erinnerung, des Widerstands und der kulturellen Präsenz nutzen.

FILMOGRAFIE:
2021-2022 Sie mit den Wolken (20 Min)
2023-2026 NATAЛЛЯ (21 Min)

Credits

Regie:

Anastasia Sytschew
Drehbuch:
Anastasia Sytschew
Kamera:
Lena Leuschner
Schnitt:
Ann-Cathrine Beyer, Ewan Waddell
Mitwirkende:
Tatsiana Kupra Kupreichyk
Musik:
Alexandra Danshova, Koob
Produktion:
Sascha Grüb, Anastasia Sytschew
Kontakt:
Anastasia Sytschew
E-Mail:
anastasia.sytschew@posteo.de

  • Deutschland
  • Belorussisch, Deutsch
  • 2026
  • 22 min

Profitable Place

Inhalt

Manche Orte auf der Welt sind für Geschäfte besser geeignet als andere. Und mit den richtigen Fähigkeiten erfüllen Sie nicht nur die Nachfrage – Sie schaffen sie.

Über den Film/die Regie

Nach seinem Abschluss an einer wirtschaftswissenschaftlichen Hochschule belegte er Kurse in Filmregie an einer privaten Filmschule. Er arbeitete als Creative Producer bei Videoproduktions- und Spieleentwicklungsfirmen und drehte als Regisseur Fernsehwerbespots. Er ist Autor mehrerer eigenfinanzierter Kurzfilme.

FILMOGRAFIE:
2015 – Passing by the thorns or M.A.
2016 - Kindred spirits
2020 - Petra the Vampire or “What I do in self-isolation”
2021 - The Real Spaghetti Western
2025 - Profitable place

Credits

Regie:

Alex Maximov
Drehbuch:
Alex Maximov
Animation:
Andrei Makarov
Schnitt:
Alex Maximov
Produktion:
Alex Maximov
Kontakt:
Alex Maximov
E-Mail:
a7exmax@gmail.com

  • Belarus
  • ohne Dialog
  • 2025
  • 5 min

THE CANON

Inhalt

Jean, ein haitianischer Migrant in Chile, wird überall bewundert, wo er hingeht. Sein Körper verkörpert alle klassischen Werte der Akademie. In der Anonymität seines Daseins ist er jedoch auch ein Inbegriff der Marginalität.

Über den Film/die Regie

Martín Seeger (Santiago de Chile, Chile, 13.01.1983) ist Regisseur und Drehbuchautor.

FILMOGRAFIE:
Martín Seeger leitet die Produktionsfirma Nacrovia Cine und ist zudem als Dozent an verschiedenen Universitäten tätig. Derzeit bringt er den Kurzfilm „The Canon“ (2024) heraus und produziert die Spielfilme „The Red Spot“ (Fiktion) und „Window“ (Dokumentarfilm).

Credits

Regie:

Martín Seeger
Drehbuch:
Martín Seeger
Kamera:
Víctor Rojas
Schnitt:
Juan Murillo
Ton:
Andre López
Produktion:
Nacrovia
Kontakt:
Franc Planas
E-Mail:
info@promofest.org

  • Chile
  • Spanisch / UT Englisch
  • 2025
  • 19 min