Selb · 09. – 12. April 2026 49. INTERNATIONALE GRENZLAND-FILMTAGE

Ab morgen bin ich mutig (Langfilm)

Inhalt

Hätte der zwölfjährige Karl sich aussuchen können, in wen er sich verliebt, die deutlich größere Lea wäre es vermutlich nicht geworden. Dass Lea demnächst die Schule wechselt, macht es nicht einfacher. „Andere Schule, andere Jungs!“, sagt Karls älterer Bruder Tom, und rät ihm, mal mutig zu sein. Karl lädt Lea in sein improvisiertes Badezimmer-Labor ein. Fotograferen und Bilderentwickeln ist seit Jahren Karls liebste Beschäftigung. Lea ist beeindruckt von Karls „Licht-Zauberei“ im Labor, aber die Zeit wird knapp für weitere Treffen. Es bleibt nur noch die Projektfahrt, bei der sich Karls Klasse für einen Werkstattfilm mit dem Arbeitstitel “Verliebt” entschieden hat. Plötzlich zeigt sich, dass Karl nicht allein ist mit seinem Problem.

Über den Film/die Regie

Bernd Sahling wurde 1961 in Naumburg geboren. Nach einer Ausbildung am DEFA-Spielfilmstudio arbeitete er als Regieassistent bei Kinderfilmen von Rolf Losansky, Hannelore Unterberg und Helmut Dziuba. Von 1986 bis 1991 studierte er Regie an der HFF „Konrad Wolf“ und von 1995 bis 1996 absolvierte er ein Auslandsstudium am Columbia College Chicago mit dem Schwerpunkt Drehbuch. Mit den national und international preisgekrönten Spielfilmen DIE BLINDGÄNGER und KOPFÜBER sowie Dokumentarfilmen wie ALLES WIRD GUT oder EDNAS TAG etablierte sich Bernd Sahling als Filmregisseur im Bereich des Kinder- und Jugendfilms. Seit 2004 leitet er Filmworkshops mit Jugendlichen in verschiedenen europäischen Ländern und nimmt Podcast-Gespräche über Arbeitsmethoden im Kinderfilm auf. Bernd Sahling ist Mitglied der Deutschen Filmakademie.

Credits

Regie:

Bernd Sahling
Drehbuch:
Bernd Sahling
Kamera:
Piotr Rosolowski
Schnitt:
Evelyn Rack
Mitwirkende:
Jonathan Köhn, Darius Pascu, Cheyenne Aaliyah Roth
Produktion:
Markus Kaatsch
Kontakt:
Markus Kaatsch
E-Mail:
m.kaatsch@zeitgeist-film.de

  • Deutschland

  • Deutsch / UT Englisch
  • 2025
  • 80 min

Cell Buddies

Inhalt

Sam, ein mürrischer Waschbär, muss sich eine Zelle mit Bob teilen, einem liebenswürdigen, aber etwas begriffsstutzigen Manati. Sam schmiedet einen Fluchtplan. Während ihrer chaotischen Flucht aus dem Gefängnis wird Sams harte Schale weicher, während Bobs Loyalität zum Vorschein kommt.

Werden sie entkommen? Vielleicht. Aber gemeinsam haben sie bereits etwas Größeres erreicht: Vertrauen.

Über den Film/die Regie/Filmografie

Das Studio Brute Beesten besteht aus Melle Windig, Hidde Alberts, Miguel Reyes, Jurgen de Smit und Arjen van der Plas. Dieser Film entstand im Rahmen des Nebenfachs „Stop-Motion-Animation“ im dritten Studienjahr an der Sint Joost School of Art and Design in Den Bosch, Niederlande.

Melle Windig
Ich bin ein 20-jähriger Bachelor-Student im Fach „Illustriertes und animiertes Storytelling“ an der Sint Joost School of Art and Design in Den Bosch. Ich mag Herausforderungen, bin bereit, 13 Stunden vor meinem Computer zu verbringen, um 5 Sekunden Animation zu erstellen, und das mache ich für mich selbst. Aber wenn diese 5 Sekunden jemanden berühren können, weiß ich, dass ich etwas Sinnvolles geschaffen habe.

Hidde Alberts
„Wenn ich nicht mindestens 50 Mal Strg+Z drücken müsste, wäre Animieren viel zu einfach.“ Ich bin 21 Jahre alt und ein absoluter Animationsfreak. Ich studiere Multimedia-Design an der HU in Utrecht. Ob 2D, 3D oder Stop-Motion – ich bin dabei! Als Animator tue ich alles, um meine Animationen so flüssig wie möglich zu gestalten, selbst wenn das bedeutet, mit 24 fps zu animieren. Ich liebe es, komplexe Aufnahmen zu animieren, und baue sie bewusst in meine Arbeiten ein. Je komplexer die Bewegung, desto mehr Spaß macht es mir.

Jurgen de Smit
Ich bin ein 23-jähriger Bachelor-Student im Fach Design an der St. Joost School of Art and Design. Ich interessiere mich leidenschaftlich für eine Vielzahl von Themen und Techniken, wobei mein besonderes Interesse der Stop-Motion-Animation gilt. Für mich ist der wichtigste Aspekt bei jedem Projekt, Spaß zu haben – denn nur wenn man Freude daran hat, entstehen die besten Arbeiten. Bei der Produktion von „Celmaatjes“ habe ich mich vor allem auf die Geschichte und das Set-Design konzentriert. Ich freue mich darauf, in Zukunft an vielen weiteren Projekten mitzuwirken, die genauso viel Spaß machen und erfüllend sind wie dieses.

Miguel Reyes
Ich bin 23 Jahre alt und studiere Illustriertes und Animiertes Storytelling an der Sint Joost School of Art and Design. Ich liebe es, lustige und alberne Animationen und Illustrationen zu erstellen. Mein Ziel ist einfach: Wenn ich jemanden zum Lächeln, Lachen oder Glücklichsein bringen kann, ist mein Projekt gelungen. Humor und Albernheit sind der Schlüssel zu meiner Arbeit, und ich konzentriere mich hauptsächlich auf kurze 2D-Animationen, die einfach und auf den Punkt gebracht sind, aber ich mag auch Illustrationen und andere Formen der Animation wie Stop-Motion. Diese Welt ist viel zu schön, um langweilig zu sein, also wenn ich sie ein wenig aufhellen kann, warum nicht, oder?

Arjen van der Plas
Ich bin ein 26-jähriger Designstudent an der HKU in Utrecht.
Ich habe Spaß daran, ernsten Themen eine besondere Note zu verleihen und den Alltag mit einem Hauch von Staunen zu erfüllen. Die Arbeit an dem Film „Celmaatjes“ hat mich glücklich gemacht, denn sie beweist, dass selbst etwas so scheinbar Alltägliches wie ein Gefängnisausbruch den Zuschauer überraschen kann.
Bei diesem Projekt habe ich mich vor allem auf das Set- und Charakterdesign konzentriert. In Zukunft würde ich gerne weiterhin einzigartige, fantasievolle Sets und Charaktere entwerfen und gestalten – und dabei helfen, Geschichten zum Leben zu erwecken.

Statement der Regie

In einer Welt, die sich oft düster und starr anfühlt, ist „Cell Buddies“ eine verspielte Geschichte über zwei Außenseiter, die entdecken, dass Freiheit nicht nur darin besteht, auszubrechen, sondern sich zu öffnen.

Sam, der mürrische Waschbär, und Bob, die Seekuh mit einem Herzen, das zu groß für ihre Zelle ist, verkörpern die chaotische Magie der Gegensätze: Hartnäckigkeit trifft auf Trotteligkeit, Intrigant trifft auf Heiliger, und Irritation verschmilzt zu unerwarteter Verbundenheit.

Stop-Motion ist das perfekte Medium für diese Geschichte. Es ist roh, greifbar und voller Unvollkommenheit – ganz wie unser schrulliges Duo. Jeder Einzelbild wurde von Hand geformt, ein Werk der Liebe (und des Koffeins) unseres Teams aus fünf Kunststudenten. Wir haben Draht gebogen, Holz bemalt und Manatis im Dunkeln aufgebunden, auf der Suche nach jener Alchemie, bei der Chaos zu Kunst wird.

Der Entstehungsprozess spiegelte die Geschichte selbst wider: eine Erinnerung daran, dass Verbindung nicht in glatten Kanten liegt, sondern im Klebstoff, im Durchhaltewillen und im Glanz der Zusammenarbeit.

Sam und Bobs Ausbruch ist ein Zirkus aus tollpatschigen Fluchtversuchen und Slapstick-Pannen, doch im Kern handelt dieser Film von den Mauern, die wir nicht sehen. Vertrauen fällt einem Waschbären nicht leicht, der die Welt als ein Schloss betrachtet, das es zu knacken gilt, oder einem Manati, der zu sanftmütig ist, um zu erkennen, dass er bereits frei ist. Zusammen erinnern sie uns daran, dass Freundschaft nichts ist, was man plant – sie ist etwas, das einfach passiert, oft an den unerwartetsten Orten.

Die „Cell Buddies“-Crew

Credits

Regie:

Arjen van der Plas, Hidde Alberts, Jurgen de Smit, Melle Windig, Miguel Reyes
Mitwirkende:
Hidde Alberts, Melle Windig
Produktion:
Sint Joost School of Art and Design
Kontakt:
Melle Windig
E-Mail:
celmaatjesmovie@gmail.com

  • Niederlande

  • Niederländisch, Deutsch eingesprochen
  • 2025
  • 5 min

Linie 12

Inhalt

Peregrin, der Zugführer, verrichtet pflichtbewusst seine Arbeit auf der Linie 12. Er fährt den Zug über tiefe Abgründe und Ozeane, um Städte und Menschen zu verbinden, die sich wie hoch aufragende Berge von der Landschaft abheben. Der Zug fährt bereits ab, als die fröhlich energetische Musikerin Clara sich in letzter Minute in den Zug schleicht und Peregrin damit zu einer Notbremsung zwingt. Als er nachsehen will, was die Störung verursacht hat, trifft er auf Clara. Es ist offensichtlich, dass die beiden sich kennen und dass er sich über ihre Anwesenheit und ihre Art ärgert. Sie folgt ihm in den Maschinenraum und beginnt, auf ihrem Saxophon zu spielen. Peregrin ist von ihrer bezaubernden Musik widerwillig so fasziniert und abgelenkt, dass der Hebel für die Bremsen kaputt geht und das gesamte System des Antriebs aus dem Takt gerät ist. Um den Zug und seine Passagiere vor dem Entgleisen zu bewahren, muss Peregrin auf den Zug klettern, und Clara muss verschiedenste Knöpfe drücken und Räder drehen, um den Takt wiederherzustellen. Nach einem nervenaufreibenden Kampf gelingt es ihnen, gemeinsam den Zug anzuhalten. Erleichtert und erschöpft sitzt Peregrin auf dem Zug und hat endlich Gelegenheit, die wunderschöne nächtliche Landschaft wahrzunehmen. Clara gesellt sich zu ihm, und gemeinsam bewundern sie für einen Moment lang den Mitternachtshimmel und die Planeten, das Meer unter den Schienen und die ferne Stadt vor ihnen. Im Führerstand machen sie sich dann an die Reparatur der Lok. Doch unter dem hohen Druck sind zu viele Rohre kaputt gegangen. Ohne sie kann Peregrin den Zug nicht mehr zum Fahren bringen. Clara bietet großherzig ihr Saxophon mit drei Pfeifen als Ersatz an und mit ihnen reparieren die zwei die Lokomotive und setzen ihre Reise fort.

Über den Film/die Regie

Sarah Schulz, geboren 1996 in Zweibrücken, begann 2016 ihr Animationsstudium an der Filmakademie Baden-Württemberg. 2019 kam sie als Clean-Up-Künstlerin zu Cartoon Saloon, wo sie an dem für den Oscar nominierten Spielfilm „Wolfwalkers“ (2020) mitwirkte. Nach ihrem Abschluss im Jahr 2023 arbeitete sie als Illustratorin von Kinderbüchern.

FILMOGRAFIE:
Linie 12 (2025) – Abschlussfilm
Kleiner Großer Bär (2018) – Studentenfilm


Christopher Schmier arbeitete für die ARD/ZDF-Tochtergesellschaft phoenix, bevor er 2016 sein Studium an der renommierten Filmakademie Baden-Württemberg aufnahm. Während seines Studiums schuf er mehrere animierte Kurzfilme. Seit 2020 arbeitet er für E.D.FILMS in Montreal, ein Studio, das für verschiedene Projekte internationale Anerkennung erlangt hat.

FILMOGRAFIE:
2025: Linie 12 von Sarah Schulz, Chris Schmier – Abschlussfilm
2019: fLUX von Sara Shabani, Co-Regie: Chris Schmier – Studentenfilm
2018: ausgeliefert von Chris Schmier – Studentenfilm
2017: IM FALSCHEN LICHT von Laura Staab, Chris Schmier – Studentenfilm

Statement der Regie

In einer immer komplexer werdenden Welt, in der alles ständig in Bewegung ist, sich ständig verändert und in der man nichts weiter als ein Rädchen im Getriebe viel größerer Zusammenhänge ist – beschließt man, die Regeln dieses Molochs zu verstehen, oder versucht man gar nicht erst das Unmögliche und entscheidet sich an den Wegmarken des Lebens anhand seines Bauchgefühls für die richtige Richtung?

Credits

Regie:

Christopher Schmier, Sarah Schulz
Produktion:
Christopher Schmier, Sarah Schulz, Saskia Stirn, Vera Paulmann
Kontakt:
Fabian Driehorst
E-Mail:
distribution@fabianfred.com

  • Deutschland

  • Deutsch
  • 2025
  • 8 min

Mimesis

Inhalt

Verloren zwischen üppigem Dschungel und savannischer Wildnis beobachtet André, ein kleiner Junge, die Tierstämme, die seine Welt bevölkern, und sucht nach seinem wahren Platz unter ihnen.

Über den Film/die Regie

Mehdi Malabry-Namaoui, Louis Houzelot, Lena Garrigues, Camille Catry und Eline Vuillemenot haben ihren Abschluss an der Supinfocom Rubika (Valenciennes, Frankreich) gemacht. Im Jahr 2025 führten sie gemeinsam Regie bei dem Kurzfilm „Mimesis“.

Credits

Regie:

Mehdi Malabry-Namaoui, Louis Houzelot, Lena Garrigues, Camille Catry, Eline Vuillemenot
Drehbuch:
Mehdi Malabry-Namaoui
Animation:
Mehdi Malabry-Namaoui Lena Garrigues Eline Vuillemenot
Schnitt:
Louis Houzelot
Musik:
Valentin Jansen
Produktion:
Pierre Le Pivain
Kontakt:
Patrick De Carvalho
E-Mail:
patrick2carvalho@gmail.com

  • Frankreich

  • Ohne Dialog
  • 2025
  • 6 min

The Boy who erased kisses

Inhalt

Ein Junge mag es nicht, wenn ihn jemand küsst. Aber was passiert, wenn man jedes Mal, wenn man geküsst wird, diesen Kuss auslöscht? Man verliert langsam seine Farbe und lebt in einer unglücklichen und farblosen Welt. Deshalb muss man die menschliche Wärme, Liebe und Freundschaft wiederentdecken.

Über den Film/die Regie

Radostina Neykova ist Professorin, Programmleiterin der Abteilung für Animation und Programmleiterin der Fakultät „Produktion und Postproduktion“ an der Nationalen Akademie für Theater- und Filmkunst (NATFA) „Krastyo Sarafov“. Sie ist eine bulgarische Regisseurin, Animatorin, Kinderbuchillustratorin und Wissenschaftlerin.
Radostina verwendet in ihren Filmen unkonventionelle, handgefertigte Stick- und Textil-Cut-Out-Animationstechniken und führte Regie bei den preisgekrönten animierten Kurzfilmen „The Boy who erased kisses“ (2025), „Marmalade“ (2020), „Ugly Fairy Tale“ (2018), „Grumpy Does Repairs“ (2015), „Trip“ (2011) und anderen. Sie hat an verschiedenen Orten in Europa, Amerika und Afrika Einzelausstellungen zu ihren Stick- und Illustrationstechniken veranstaltet und leitet Animationsworkshops in ganz Europa. Sie führt Animationsworkshops und Meisterkurse in Frankreich, Kuba, Serbien, Polen, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Russland, Portugal, Italien, Brasilien, Bulgarien, Mazedonien und Deutschland durch.
Radostina Neykova ist Mitglied zahlreicher renommierter bulgarischer Film- und Animationsorganisationen und Autorin mehrerer wissenschaftlicher Bücher, darunter „Ästhetik, Technologie und Kommunikation im Kino für jugendliches Publikum“ (2022), „Zeitgenössisches Kino für Kinder“ (2016) und „Comicbücher auf der zeitgenössischen Leinwand“ (2009).

Fernando Galrito (außerordentlicher Professor) wurde in Samora Correia (Portugal) geboren.
Er absolvierte Studiengänge in den Bereichen Film, Animation, Video und Theaterregie und schloss sein Studium der Anthropologie ab. Er erwarb einen Master-Abschluss in Kultur, Kommunikation und neuen Technologien und arbeitet derzeit an seiner Doktorarbeit mit dem Titel „Animation: Von der Leinwand über die Bühne bis in die Galerie“.
Seit 2000 unterrichtet er Animation und künstlerische interdisziplinäre Projekte an der Hochschule für Design und Kunst Caldas da Rainha | ESAD.CR.
Er hält Vorträge zum Thema Bewegtbilder und zur Pädagogik der Animation sowie zur Beziehung zwischen Animation, neuen Technologien und anderen Künsten an verschiedenen nationalen und internationalen Universitäten und Kunsthochschulen.
Er ist Gastdozent und leitet Animationsworkshops an verschiedenen Universitäten und in verschiedenen Ländern, darunter: Portugal, Spanien, Frankreich, Belgien, Russland, Litauen, die Schweiz, Österreich, Ungarn, Estland, Kanada, Norwegen, Kroatien, Slowenien, Serbien, China, Argentinien, Mosambik, Marokko und Brasilien.
Fernando Galrito hat Animationsfilme, Dokumentarfilme und Videos gedreht, die auf nationalen und internationalen Festivals sowie im Fernsehen gezeigt und ausgezeichnet wurden.
Darüber hinaus erstrecken sich seine Interessen und Projektarbeiten auf die Bereiche Planetarium, Tanz, Theater sowie bildende und darstellende Kunst.
Er ist künstlerischer Leiter des MONSTRA | Lisbon Animated Film Festival und leitet sowie gestaltet das Programm des FIRST | International Student Meeting for Animation Arts, das von der ESAD.CR organisiert wird. Außerdem ist er Jurymitglied bei verschiedenen internationalen Festivals.
Er arbeitet mit verschiedenen Zeitschriften, Radio- und Fernsehsendungen aus den Bereichen Kino und Pädagogik zusammen. Er ist Mitglied nationaler und internationaler Organisationen für Animationskunst.

Credits

Regie:

Fernando Galrito, Radostina Neykova
Animation:
Radostina Neykova, Dimitar Davidov
Musik:
Fernando Mota
Produktion:
Nikolay Hristov
Kontakt:
Radostina Neykova
E-Mail:
radostneykova@gmail.com

  • Bulgarien, Portugal

  • ohne Dialog
  • 2025
  • 10 min

The Sky Was Candy

Inhalt

Ein kleines Kind, vermutlich ein Junge, genießt einen warmen Sommertag. Er isst Süßigkeiten und bekommt einen Zuckerrausch. In seiner Euphorie freundet er sich mit einem kleinen Vogel an und sie spielen eine Weile zusammen. Aber der Junge kann seine Kraft nicht kontrollieren und tötet den Vogel versehentlich. Der Junge trauert um den Vogel und es regnet. Aber mit dem Regen kommt auch neues Leben und dort, wo einst die Überreste des Vogels lagen, wächst nun eine Blume.

Über den Film/die Regie

Anh Tú Nguyen (*1998) ist ein visuell arbeitender Künstler, Animator und Animationsregisseur aus Deutschland. Nach dem Schulabschluss arbeitete er als Praktikant und Freiberufler beim Studio FILM BILDER. Im Jahr 2023 schloss er sein Studium an der ABK Stuttgart mit einem Diplom in Kommunikationsdesign ab. Derzeit studiert er Animationsregie an der Filmakademie Baden-Württemberg und unterrichtet analoge Animation an der ABK Stuttgart.

FILMOGRAFIE:
2025: The Sky Was Candy (3:00 min)
2023: In a Time Warp (6:30 min)
2018: Tremore (4:30 min)

Credits

Regie:

Anh Tú Nguyen
Musik:
Leon Maximilian Brueckner
Produktion:
Liubov Popova
Kontakt:
Anh Tú Nguyen
E-Mail:
anhtu.animation@gmail.com

  • Deutschland

  • Ohne Dialog
  • 2025
  • 3 min

The Piano

Inhalt

Eines Nachts entdeckt ein junges Mädchen ihren Vater, wie er sich über die Tasten des Klaviers beugt, und es entsteht eine lebenslange Verbindung, die weit über den letzten Ton hinaus nachhallt.

Über den Film/die Regie

Avery Kroll, eine 25-jährige Geschichtenerzählerin aus Nashville, Tennessee, hat eine Leidenschaft für Animation und das Erzählen von Geschichten. Sie liebt facettenreiche Charaktere und tiefgründige Erzählungen und hat ihre Fähigkeiten in traditionellen und digitalen Techniken verfeinert. Inspiriert von Animationsfilmen aus ihrer Kindheit möchte Avery Geschichten schaffen, die unterhalten und gleichzeitig zum Nachdenken anregen und Emotionen wecken. Sie hat einen BFA-Abschluss in Charakteranimation von der Southern Adventist University erworben und steht kurz vor dem Abschluss ihres MFA-Studiums an der Lipscomb University.

Credits

Regie:

Avery Kroll
Drehbuch:
Avery Kroll
Schnitt:
Hunter Dixon
Ton:
Sarah Wendel
Musik:
Ryan O'Neal
Produktion:
Kristen Breshears
Kontakt:
Ismael Martín
E-Mail:
info@selectedfilms.com

  • Vereinigte Staaten

  • Ohne Dialog
  • 2025
  • 8 min

Tsuru

Inhalt

Tsuru erzählt die Geschichte eines schlafenden Stücks Papier, das, nachdem es durch das Flattern der Flügel eines Tsuru (japanischer Origami-Vogel) geweckt wurde, eine herausfordernde Reise auf der Suche nach Verwandlung antritt.

Über den Film/die Regie

Geboren 1993 in Salvador, Brasilien. Pedro Anias ist bildender Künstler und ehemaliger Kindergärtner, der seinen Beruf aufgab, um seinen Traum, als Filmregisseur zu arbeiten, zu verwirklichen. „Tsuru“ ist sein Debütfilm.

Statement der Regie

„Tsuru“ ist ein Animationsfilm, der für alle Altersgruppen geeignet ist. Mit Hilfe der filigranen Stop-Motion-Technik erzählt der Film die Geschichte eines schlafenden Blattes Papier, das, als es durch das Flattern der Flügel eines Tsuru – eines japanischen Origami-Vogels – geweckt wird, sich auf eine abenteuerliche Reise begibt, um sich zu verwandeln.

Die zentrale Botschaft von „Tsuru“ ist eine kraftvolle Allegorie, die uns daran erinnert, dass wir alle gleich sind und niemand einem anderen überlegen ist. Anhand der Reise des Blattes Papier verdeutlicht der Film die Bedeutung von Empathie und zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Verwandlung, nach der das Papier strebt, symbolisiert unser eigenes Potenzial für Wachstum und Veränderung und betont, dass wir uns durch Empathie selbst verwandeln und eine harmonischere und inklusivere Welt schaffen können.

Credits

Regie:

Pedro Anias
Animation:
Pedro Anias
Schnitt:
Paulo Egidio
Ton:
João Denovaro
Musik:
Felipe Vaqueiro
Produktion:
Pedro Anias
Kontakt:
Pedro Anias
E-Mail:
pedroaniasc@gmail.com

  • Brasilien

  • Ohne Dialog
  • 2025
  • 6 min

Wilde Ausreden

Inhalt

Gordon kommt bei seiner Freundin Alyx an. Er ist außer Atem und zu spät. Jetzt erklärt er die Gründe für seine Verspätung. Zuerst sprang sein Auto nicht an. Dann begann es zu rauchen und explodierte um ihn herum. Also musste er zu Fuß gehen. Unterwegs traf er Dr. Kleiner, der seine Hilfe bei einem aufwendigen wissenschaftlichen Experiment brauchte. Aber das Experiment ging schief und Gordon wurde ins All geschossen. Irgendwie kam er aber doch zur Erde zurück, nämlich in ein Restaurant voller Zombies. Von dort rannte er direkt zu Alyx. Aber Sie glaubt ihm kein Wort. Sie schlägt ihm die Tür vor der Nase zu und warnt ihn, dass er sie verlieren wird, wenn er so weitermacht. Als er sich umdreht, haben die Zombies ihn eingeholt und sind direkt hinter ihm. Also hat er am Ende doch die Wahrheit gesagt.

Über den Film/die Regie

Schon seit seiner Jugend begeistert sich Felix Kowarsch für Film und visuelles Erzählen. Nach seiner Ausbildung zum Mediengestalter begann er um die Jahrtausendwende mit eigenen Kurzfilmproduktionen. Mit seinem Debütfilm Exsolutio trat er erstmals beim Bünder Kurzfilmfestival an und wurde dort direkt ausgezeichnet. Auch sein darauffolgender Film Systuizid erhielt einen Preis.

In den folgenden Jahren wirkte er an verschiedenen Filmprojekten mit und engagierte sich zunehmend in der Organisation des Festivals, wodurch eigene Einreichungen in den Hintergrund traten. Nach fast zwanzig Jahren kreativer Pause kehrt er 2025 mit neuen Arbeiten zurück: Wilde Ausreden, Der Bankraub 2 und Dramatizer 2000 markieren seine erneute Hinwendung zum eigenen Filmschaffen.

Seine Arbeiten sind geprägt von einer langjährigen Leidenschaft für Film und dem Anspruch, Geschichten mit begrenzten Mitteln wirkungsvoll umzusetzen.

FILMOGRAFIE:
Exsolutio (2005)
Systuizid (2006)
Wilde Ausreden (2025)
Der Bankraub 2 (2025)
Dramatizer 2000 (2025)

Credits

Regie:

Felix Kowarsch
Mitwirkende:
Lotta K., Jule K., Katrin B.
Produktion:
Felix Kowarsch
Kontakt:
Felix Kowarsch
E-Mail:
info@felixkowarsch.de

  • Deutschland

  • Deutsch / UTEnglisch
  • 2025
  • 3 min

Yuri Far Far Away

Inhalt

Yuri lebt in einem Dorf weit im Norden in der Nähe des Kosmodroms. Er ist ein begeisterter Fantasy-Fan und träumt davon, eine unglaubliche Entdeckung zu machen, die ihn berühmt machen wird. Eines Tages findet er im Wald ein UFO ...

Über den Film/die Regie

Mariia Konopatova, geboren 1989 in Wolgograd, Russland. Lebt in Almaty, Kasachstan. Unabhängige Animationsregisseurin und Comic-Autorin.

FILMOGRAFIE:
Concert of the fire (2018)
Silent Space (2020)
The eternal question (2023)

Credits

Regie:

Mariia Konopatova
Drehbuch:
Mariia Konopatova
Musik:
Yuri Konstantinov
Kontakt:
Mariia Konopatova
E-Mail:
mariikonokz@gmail.com

  • Russland, Kasachstan

  • ohne Dialog
  • 2025
  • 11 min