Born to Fake
Vorfilm "Paul Jannowski"
Inhalt
"Born to Fake" ist ein packender Dokumentarfilm, der den unglaublichen Aufstieg und dramatischen Fall von Michael Born nachzeichnet – einem selbsternannten Journalisten und Erfinder von Fake News, der Deutschland in den 1990er Jahren mit seinen sensationellen erfundenen Fernsehberichten erschütterte.
Über den Film/die Regie
Erec Brehmer absolvierte eine Ausbildung zum Mediengestalter beim ZDF und studierte Regie an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF). Er arbeitet sowohl im Bereich Spielfilm (LA PALMA, 2019) als auch im Bereich Dokumentarfilm (WER WIR GEWESEN SEIN WERDEN, 2022).
Benjamin Rost studierte Philosophie, Fernsehjournalismus und später Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Sein Debütfilm HARRAGA wurde für den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2024 nominiert.
Statement der Regie
Erec Brehmer:
Absurde Fälschungen, der größte Medienskandal der 1990er Jahre und ein wegweisendes Gerichtsurteil, das erklärte, dass die Täuschung der Zuschauer nicht einmal eine Straftat sei! Als ich 2018 zum ersten Mal von Michael Born hörte, konnte ich kaum glauben, dass ich seine Geschichte noch nicht kannte. Trotz meiner Ausbildung beim ZDF und meiner langjährigen Tätigkeit in der Medienbranche war dieser Skandal irgendwie an mir vorbeigegangen.
Da ich mich schon lange mit der sozialen Verantwortung des Journalismus beschäftige, begann ich, tiefer zu graben. Schließlich übergab mir Borns ehemaliger Freund Roland Berger Kisten mit Rohmaterial. Zusammen mit meinem langjährigen Kollegen Benjamin Rost begann ich, das Material durchzugehen. Konnte man erkennen, dass diese Berichte gefälscht waren? Wie veränderten sie sich, als man wusste, dass sie gefälscht waren? Und könnten solche Fälschungen auch heute noch vorkommen?
Während der fünf Jahre, in denen wir an diesem Film gearbeitet haben, hat der rasante Aufstieg der künstlichen Intelligenz unserer Untersuchung eine ganz neue Dimension verliehen – und dringende Fragen über die zukünftige Macht und Glaubwürdigkeit von Bildern aufgeworfen. Sind wir als Zuschauer und als Mediensystem bereit für dieses nächste Kapitel?
Letztendlich wurde **BORN TO FAKE** mehr als nur ein Porträt der Medienkultur der 1990er Jahre. Mehr als ein Versuch, unser Konzept der Wahrheit in Frage zu stellen. Mehr als die Geschichte eines gescheiterten Mannes, der nie seinen Platz in der Gesellschaft gefunden hat. Es wurde ein Film, der die Verantwortung der Medien hinterfragt – und das Publikum auffordert, einen Teil dieser Verantwortung selbst zu übernehmen.
Benjamin Rost:
Was mich von Anfang an an Born faszinierte, war seine Rolle als tragischer Held. Wer ist dieser Mann, der sich selbst als Anarchist, Seemann und Weltenbummler bezeichnet – und der sich mit einer Lüge nach der anderen aus jeder noch so schwierigen Lage befreit? Der zusammen mit seiner Mutter KKK-Roben näht, um eine der meistgesehenen Fernsehsendungen Deutschlands zu täuschen? Wer sich zuerst als Weltverbesserer, dann als Weihnachtsmann des Boulevardfernsehens inszeniert – und schließlich, von Alkohol und Wahnvorstellungen zerfressen, im Haus seines besten Freundes stirbt?
Was bleibt von einem solchen Menschen? Und wie können wir ihm nahekommen?
Während des gesamten Prozesses haben wir Born geliebt und gehasst – manchmal im selben Atemzug. Es gab nie eine eindeutige Antwort.
Credits
Regie:
- Benjamin Rost, Erec Brehmer
- Drehbuch:
- Kamera:
- Julian Krubasik, Pius Neumaier
- Schnitt:
- Erec Brehmer
- Mitwirkende:
- Gabriela Schuster, Michael Born, Roland Berger
- Ton:
- Musik:
- Alexander Vicar
- Produktion:
- Mark Szilagyi
- Kontakt:
- Erec Brehmer
- E-Mail:
- hello@erecbrehmer.com
Deutschland
- Deutsch
- 2026
- 93 min
An der Saale hellem Strande
Inhalt
An der Saale hellem Strande beschäftigt sich mit dem Erinnern an Delfin Guerra und Raúl Garcia Paret, zwei kubanische Vertragsarbeiter in der DDR, die 1979 in Merseburg ums Leben gekommen sind. Bei einem visuellen Stadtrundgang verdichten sich akustische Fragmente aus Stasi-Akten, Briefen und Facebookchats zu einer Reflektion über Formen des Erinnerns und rassistische Kontinuitäten.
Über den Film/die Regie
Dirk Hornschuch:
Dirk Hornschuch ist Regisseur, Autor und bildender Künstler aus Erfurt/Thüringen. Seine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Dokumentation und Fiktion und experimentiert mit bewegten Bildern, Animation und hybriden Erzählformen. Derzeit studiert er an der Kunsthochschule für Medien in Köln.
Karl-Friedrich König:
Karl-Friedrich König ist Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent mit Sitz in Leipzig. Zusammen mit seinem Bruder Tilmann König arbeitet er derzeit an der Produktion des Films „The Great Collapse“, der im Sommer 2026 in die Kinos kommen soll.
FILMOGRAFIE:
KARL-FRIEDRICH KÖNIG
DER SCHWARZE NAZI (Spielfilm, 2016, Buch und Regie gemeinsam mit Tilman König, Produktion 2Könige Film)
GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT (Kurzspielfilm, 2017, Buch und Regie, Produktion Filmverband Sachsen)
DER RUF (Kurzspielfilm, 2019, Buch und Regie, Produktion 2Könige Film)
DIRK HORNSCHUCH
Leben auf dem Mond (Animation, 2021)
Credits
Regie:
- Karl-Friedrich König, Dirk Hornschuch
- Kamera:
- Dirk Hornschuch, Karl-Friedrich König
- Schnitt:
- Dirk Hornschuch, Karl-Friedrich König
- Ton:
- Dirk Hornschuch, Karl-Friedrich König
- Produktion:
- Karl-Friedrich König, Dirk Hornschuch
- Kontakt:
- Dirk Hornschuch
- E-Mail:
- dirkhornschuch@gmx.de
- Deutschland
- Deutsch, Spanisch / UT Englisch
- 2024
- 18 min
BAE - language of a friendship
Inhalt
Inmitten des norwegischen Sommers reflektieren zwei Freunde über ihre Freundschaft und den Einfluss, den Sprache darauf hat.
Über den Film/die Regie
Lasse Buchhop ist ein in Hamburg geborener Regisseur, der seit mehr als 15 Jahren in der Filmindustrie tätig ist.
Er erlernte das Handwerk als Runner und Set-Manager und sammelte anschließend Erfahrungen und Impulse als erster Regieassistent bei vielen großartigen Filmemachern. Daneben hat er nie aufgehört, eigene Kurzfilme, Musikvideos und Werbespots zu drehen.
Heute konzipiert, inszeniert und schneidet er Projekte aller Art. Voller Energie, sprudelnd vor Ideen und überzeugt davon, dass wir alles, was wir erreichen wollen, als Team erreichen können.
Credits
Regie:
- Lasse Buchhop
- Mitwirkende:
- Emilia Birkelund, Nia Roblin
- Produktion:
- Lasse Buchhop
- Kontakt:
- Lasse Buchhop
- E-Mail:
- films@lassebuchhop.com
- Deutschland
- Englisch
- 2024
- 4 min
Fragments
Inhalt
Issa, ein Flüchtling aus Sierra Leone, hat sieben Jahre in Deutschland gelebt. Nun ist seine einzige Chance, eines Tages doch in diesem Land bleiben zu können, es zu verlassen – und verstreute Fragmente seines Lebens bleiben zurück.
Über den Film/die Regie
Derin stammt ursprünglich aus der Türkei. Sie studierte Soziologie sowie Sozial- und Kulturanthropologie und widmet sich derzeit dem Dokumentarfilm. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sie sich insbesondere mit Migration, Grenzen und Fragen der Identität.
FILMOGRAFIE:
Loophole Keepers (2022) (8:36)
Ein Dokumentarfilm über den globalen Müllhandel und die Abhängigkeitsverhältnisse, die durch neoliberale Praktiken entstehen. Der Film gewährt Einblicke in das Leben der Menschen, die mit den Folgen dieser Strukturen leben müssen, und macht sichtbar, wie sich globale Wirtschaftsprozesse in konkrete Lebensrealitäten einschreiben.
Credits
Regie:
- Derin Erenoglu
- Kamera:
- Valeriy Uglitskikn
- Produktion:
- Joyce Abou-Zeid, Jan Gustke
- Kontakt:
- Derin Erenoglu
- E-Mail:
- derin99@gmail.com
- Deutschland
- Englisch, Deutsch / UT Deutsch
- 2025
- 9 min
Fragments on Resistance
Inhalt
Während der jüngsten Proteste in Georgien und Serbien dokumentieren zwei Freunde aus zwei verschiedenen Ländern, Pavla und Levan, ihre persönliche Verbindung und die politischen Ereignisse um sie herum, indem sie Videos, Fotos und Nachrichten austauschen.
Über den Film/die Regie
Levan Tskhovrebadze ist ein Filmemacher, Filmkritiker und Festivalprogrammierer aus Georgien. Er war 2023 Mitglied der „Sarajevo Talents Press“ und gehörte der jungen FIPRESCI-Jury beim 35. Warschauer Filmfestival an. Er schreibt für Senses of Cinema, Eye for Film, Film International, Film New Europe und Cineuropa. Sein Debüt-Kurzfilm „Fisherman’s Burden“ (2024) gewann den Preis für den besten internationalen Kurzfilm beim „Cinema Paradiso“ in Cluj-Napoca und feierte eine erfolgreiche Festival-Tour. „Fragments on Resistance“ ist sein zweiter Kurzfilm.
Ani Kiladze ist Filmkritikerin, Regisseurin, Autorin und Content-Erstellerin mit Sitz in Tiflis, Georgien. Sie ist Mitbegründerin von Es Aris Kino – einer Online-Plattform, die sich auf modernes Kino und die Filmindustrie konzentriert. Ani ist außerdem Programmgestalterin und Social-Media-Managerin beim Kutaisi International Short Film Festival. „Fragments on Resistance“ ist ihr Debüt-Kurzfilm.
FILMOGRAFIE:
Levan Tskhovrebadze
Fisherman's Burden (2024))
Statement der Regie
Freiheit für die Gefangenen des Regimes!
Credits
Regie:
- Levan Tskhovrebadze, Ani Kiladze
- Ton:
- Saba Padiurashvili
- Musik:
- Saba Padiurashvili
- Produktion:
- Elizabeth Alpaidze
- Kontakt:
- Ani Kiladze
- E-Mail:
- kiladze.anni@gmail.com
- Georgien
- Georgisch, Serbisch / UT Englisch
- 2025
- 24 min
Moss-men
Inhalt
Moss Men untersucht den Ursprung einer Legende, die Generationen überdauert hat und zum Symbol von Béjar geworden ist. Anhand von Gesprächen mit den Einwohnern beleuchtet der Dokumentarfilm die Figur des Grünen Mannes, seine kulturelle Bedeutung und seine Verbindung zur Identität, Natur und den Traditionen dieser historischen Stadt.
Über den Film/die Regie
Juan Carlos Verona (Béjar, Spanien) ist Regisseur und Fotograf, der sich vor allem mit der Erforschung von Identität, Traditionen und deren Verbindung zur Gegenwart beschäftigt. In seinen Arbeiten verbindet er künstlerische und dokumentarische Fotografie mit Film. Hervorzuheben sind dabei Projekte wie „Los Hombres de Musgo“, das sein Interesse an der Bewahrung des kulturellen Erbes und der Vermittlung menschlicher Emotionen durch visuelle Erzählungen widerspiegelt.
Credits
Regie:
- Juan Carlos Verona
- Drehbuch:
- Juan Carlos Verona
- Kamera:
- Juan Carlos Verona
- Schnitt:
- Juan Carlos Verona, Ove Hermida-Carro
- Ton:
- Juan Carlos Verona, Daniel Vildósola
- Musik:
- Daniel Vildósola
- Produktion:
- Juan Carlos Verona, Miguel Cosmes
- Kontakt:
- Ismael Martín
- E-Mail:
- info@selectedfilms.com
- Spanien
- Spanisch / UT Englisch
- 2025
- 14 min
The Birds are Silent
Inhalt
Es ist der 9. Februar 2022. Vier Freunde aus Kiew in der Ukraine verbringen einen schönen Abend zusammen, bis sie von der russischen Invasion erfahren und die Stimmung plötzlich umschlägt: Zunächst können sie es kaum glauben und scherzen über die Möglichkeit eines Krieges. Sie sind noch jung und haben ihr ganzes Leben noch vor sich. Sie wollen nicht, dass ihnen das passiert. Als jedoch der erste Schock nachlässt und sie beginnen, die Situation zu begreifen, entwickelt die Gruppe verschiedene Szenarien. Sie sprechen über die Möglichkeit, von einer Bombe getroffen zu werden, für ihr Heimatland zu kämpfen oder das Land zu verlassen, um in Sicherheit zu sein. Schnitt zu einem späteren Zeitpunkt, an dem zwei der Freunde in Militäruniformen zu sehen sind, einer sitzt in einem Zug und der Letzte sucht bei einem Bombenangriff Schutz in seinem Badezimmer.
Über den Film/die Regie
Leo Dzhyshyashvili ist ein Kameramann und Regisseur aus Kiew. Er studierte an der Kiewer Universität für Kunst und Kultur sowie an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF). Während seines Studiums führte er bei mehreren Kurzfilmen Regie und übernahm die Kamera, außerdem arbeitete er als Kameramann an verschiedenen Dokumentarfilmen mit. Seine Kurzfilme wurden auf internationalen Filmfestivals gezeigt, darunter DOK Leipzig, das Tampere Film Festival und das Santa Barbara International Film Festival.
FILMOGRAFIE:
THE BIRDS ARE SILENT / 2025
LIKE OTHER PEOPLE / 2025
Statement der Regie
Ich habe diesen Film am 9. Februar 2022 gedreht, zwei Wochen vor Kriegsbeginn, an einem Abend, an dem meine Freunde und ich wie immer zusammen saßen. Wir waren damals alle etwa 18 Jahre alt. Seitdem hat der Krieg alles verändert. Und uns alle. Ich wollte echte Gefühle zeigen, ohne Statistiken und reißerische Schlagzeilen. Einfach nur das einfache Leben, das es nicht mehr gibt.
Credits
Regie:
- Leo Dzhyshyashvili
- Kamera:
- Ivan Baliuk, Dmytro Makarov, Leo Dzhyshyashvili
- Schnitt:
- Leo Dzhyshyashvili, Daria Penkova
- Produktion:
- Luisa Nöllke
- Kontakt:
- Luisa Nöllke
- E-Mail:
- lnoellke@gmail.com
- Deutschland, Ukraine
- Russisch, Ukrainisch / UT Englisch
- 2025
- 8 min
THE TOXIC MOUNTAIN
Inhalt
Die Einwohner von Nerva (Huelva) leiden seit mehr als 25 Jahren unter den schlimmsten gefährlichen Abfällen, nur 800 Meter von ihren Häusern entfernt, ohne dass das Gesetz oder die Politik sie schützen.
Über den Film/die Regie
Luis Miguel Ariza ist Wissenschaftsautor und Journalist. Seine Artikel wurden in Zeitschriften wie NEW SCIENTIST, Scientific American, El País Semanal und Muy Interesante veröffentlicht. Außerdem arbeitete er für die Lateinamerika-Redaktion der BBC und das spanische öffentlich-rechtliche Fernsehen. Darüber hinaus ist er Autor von vier Romanen. Er komponierte auch die Musik zu „The Toxic Mountain“.
FILMOGRAFIE:
Luis ist außerdem Autor von zwei Dokumentarfilmen: „Die dunkle Welt – Über die Ursprünge des Lebens auf der Erde“ und „Der giftige Berg“.
Credits
Regie:
- Luis Miguel Ariza
- Drehbuch:
- Luis Miguel Ariza
- Kamera:
- Gerardo Romera & Gerardo Garrido
- Musik:
- Luis Miguel Ariza
- Kontakt:
- Franc Planas
- E-Mail:
- info@promofest.org
- Spanien
- Spanisch / UT Englisch
- 2025
- 6 min
WE CHOSE DEATH
Inhalt
In Kuba entschieden sich in den 1990er Jahren einige ausgegrenzte Punks dafür, sich selbst mit HIV zu infizieren, um in staatliche Sanatorien zu kommen, wo sie Schutz, Essen und die Freiheit suchten, ihre Leidenschaft für Punk auszuleben, ohne zu wissen, dass diese Orte ein „Luxusgefängnis” sein würden.
Über den Film/die Regie
Verónica Rodríguez (1979, Spanien) ist eine Filmemacherin, die ihre Ausbildung an der EICTV (Internationale Filmhochschule Kubas in San Antonio de los Baños, Havanna) absolvierte, wo sie ihren Master in Kreativem Dokumentarfilm abschloss. Zudem absolvierte sie eine Ausbildung zur Filmregisseurin an der CEV-Schule in Madrid. Seitdem hat sie an mehr als dreißig Filmproduktionen mitgewirkt.
Ihre Erfahrung in der Kameraabteilung als Fokuszieherin hat es ihr ermöglicht, ihr Gespür für die Kinematografie zu entwickeln, und sie hat ihre eigenen kreativen Dokumentarfilme mit Handkamera und einem sehr kleinen Team gedreht. Unter ihnen sticht „The Tapestry“ besonders hervor.
Credits
Regie:
- Verónica Rodríguez
- Drehbuch:
- Verónica Rodríguez
- Kamera:
- Verónica Rodríguez
- Produktion:
- Sara Pardo
- Kontakt:
- Franc Planas
- E-Mail:
- info@promofest.org
- Spanien
- Spanisch / UT Englisch
- 2025
- 10 min
Better Man
Inhalt
Better Man ist ein animierter Dokumentarfilm, der sich mit dem Phänomen Bodybuilding befasst und die Beziehung untersucht, die fitnessorientierte Männer zu ihrem eigenen Körper haben. Anhand von Interviews, die von journalistischen Techniken inspiriert sind, präsentiert der Film die Geschichten von drei Männern, die Sport als Mittel nutzen, um mit inneren Traumata umzugehen, die oft zu einem geringen Selbstwertgefühl geführt haben.
Über den Film/die Regie
Eliška Jirásková studiert derzeit im Bachelorstudiengang am Institut für Animationsfilm der Film- und Fernsehschule der Akademie der darstellenden Künste in Prag. Während ihres Studiums hat sie drei Kurzfilme gedreht: „Night Mode“ (2023), „Beware Children!“ (2023) und „Better Man“ (2025). In ihren Arbeiten beschäftigt sich Eliška gerne mit populären Themen, insbesondere solchen, die für die jüngere Generation relevant sind, und behandelt diese mit Leichtigkeit und Humor.
FILMOGRAFIE:
Night Mode (2023)
Beware Children! (2023)
Better Man (2025)
Credits
Regie:
- Eliška Jirásková
- Schnitt:
- Viktorie Perlová
- Ton:
- Jakub Kraus
- Produktion:
- Tereza Havlová, Tomáš Šimon
- Kontakt:
- Marek Koutesh
- E-Mail:
- marek.koutesh@famu.cz
- Tschechien
- Tschechisch / UT Englisch
- 2025
- 6 min
Eigentlich wollte ich nicht lange bleiben
Inhalt
Wie veränderte sich der Umgang mit Menschen in der Psychiatrie von den 70er Jahren bis heute. Wer sind die Menschen, die in so einer Einrichtung leben und wie erlebt es ein junger Mann, der in den 70ern dort anfängt zu arbeiten. Konfrontiert mit einer traumatischen Entdeckung in der Familienbiografie startet eine Reflektion.
Über den Film/die Regie
Als unabhängiger Filmemacher und Cutter hat sich Andreas Grützner auf das Dokumentarfilmgenre spezialisiert. Bislang hat er vierzehn Kurz- und Langdokumentarfilme veröffentlicht. Seine jüngsten Filme „CHRIST/EL“ und „LAND OF DISTRICTS“ wurden auf mehr als hundert Festivals weltweit gezeigt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet.
Neben seiner Tätigkeit als Filmemacher ist Andreas Grützner auch Gründer und Leiter von KLAPPE AUF!, dem inklusiven Kurzfilmfestival in Hamburg. Ziel des Festivals ist es, zeitgenössische künstlerische Kurzfilme zu kuratieren und zu präsentieren, die so angepasst sind, dass sie für Menschen mit Behinderungen zugänglich sind. Das Festival ist mittlerweile national und international bekannt und vernetzt und ist ein Beispiel dafür, wie Barrierefreiheit, Vielfalt und Inklusion aktiv umgesetzt werden können.
FILMOGRAFIE:
Mein Freund Uwe / My friend Uwe -3:22 min. 2003 Director: Walter Uehr & Andreas Grützner(Editor)
Hier spricht Walter / This is Walter speaking -95 min. 2004 Director and Editor: Andreas Grützner
Fliegen / Flying–14:58 min. 2005 Director and Editor: Andreas Grützner
Mit anderen Augen / Through Anitas eyes–6:51 min.2007 Director and Editor: Andreas Grützner
Seifenblasen / Soap Bubbles–3:13 min. 2008 Director and Editor: Andreas Grützner
Rosi –7:48 min. 2010 Director and Editor: Andreas Grützner
Eine Liebe 1943 / In love 1943–23:22 min. 2011 Director and Editor: Andreas Grützner
Das hat mit Gerechtigkeit wenig zu tun /It`s not really justice 90 min. 2011, Director and Editor: Frank Brenneke und Andreas Grützner
Oz –11:53 min. 2011Director and Editor: Frank Brenneke und Andreas Grützner
Romy, ich bin krank / Romy, i`am shy–14:57 min.2013 Director and Editor: Andreas Grützner
CHRIST/EL –8:39 min. 2016vDirector and Editor: Andreas Grützner
Land der Gegenden–4:36min. 2019 Director and Editor: Andreas Grützner
ALLES IST EINS.AUSSER DER 0.–93min., 2021 Editor: Andreas Grützner
Eigentlich wollte ich nicht lange bleiben–23min., 2025 Director and Editor: Andreas Grützner
Credits
Regie:
- Andreas Grützner
- Produktion:
- Andreas Grützner
- Kontakt:
- Andreas Grützner
- E-Mail:
- info@gruetzner-film.de
- Deutschland
- Deutsch
- 2025
- 23 min
Papa
Inhalt
„Papa“ lässt das Publikum an einem intimen Gespräch zwischen Vater und Tochter teilhaben, deren ambivalente Beziehung vor und hinter der Kamera thematisiert wird, während der Vater sich um seinen Garten kümmert. „Warum ist mein Vater der Vater, der er ist?“ ist die Frage dieses Filmes, gestellt durch die Filmemacherin selbst.
Über den Film/die Regie
Ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen, wo meine Leidenschaft für Film und Kunst ihren Anfang nahm. Nachdem ich drei Semester lang Filmwissenschaft und Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin studiert hatte, verlagerte ich meinen Schwerpunkt auf das praktische Filmemachen und die Produktion von Musikvideos. Um die Lücke zwischen Theorie und Praxis zu schließen, wechselte ich an die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, wo ich meinen Bachelor-Abschluss in Film und Fotografie mit Auszeichnung absolvierte.
Seit 2020 arbeite ich mit COLORSxSTUDIOS zusammen und habe eigenständig eine Reihe von Musikvideos und Filmen produziert und Regie geführt.
Meine Arbeit konzentriert sich auf Musikvideos und Dokumentarfilme, mit dem Ziel, intime Einblicke in persönliche Geschichten zu gewähren. Derzeit studiere ich Dokumentarfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg.
FILMOGRAFIE:
Papa (2024, Regie, Kurzdokumentation)
In Takt (2025, Regie, Kurzdokumentation)
Statement der Regie
Wie mein Professor immer sagte:
Um gute Filme zu machen, muss man bereit sein, sich selbst zu zeigen.
Credits
Regie:
- Lucie Leichsering
- Musik:
- Emmanuel Bakaba
- Kontakt:
- Lucie Leichsering
- E-Mail:
- lucie.lei@posteo.de
- Deutschland
- Deutsch
- 2024
- 12 min
Piano Man
Inhalt
Wie lebt ein Mensch ohne seinen angeblich wichtigsten Sinn? Wie erlebt ein Blinder eine Welt, die sich immer schneller zu drehen scheint? „Piano Man“ geht genau diesen Fragen nach und porträtiert das Leben eines blinden Pianisten. Eine Erfahrung des Fühlens und Hörens – ein Leben mit Musik.
Über den Film/die Regie
Journalist und aufstrebender Dokumentarfilmregisseur aus Berlin.
Statement der Regie
Stefan Debus verlor vor über 20 Jahren bei einem Unfall sein Augenlicht. Seitdem kann er nichts mehr sehen, weder Licht noch Dunkelheit. Doch anstatt sich von diesem Schicksalsschlag unterkriegen zu lassen, stellte sich Debus dieser neuen Herausforderung im Leben. Er kehrte in die Schule zurück und erlernte das Handwerk des Klavierstimmers – einen Beruf, der früher für blinde Menschen durchaus üblich war. Debus fand seinen Weg mit seiner Blindheit und entdeckte trotz seiner Behinderung wieder Freude am Leben. Eine inspirierende Geschichte voller Hoffnung.
Credits
Regie:
- Konrad von Finckh
- Kamera:
- Victor Rubow
- Mitwirkende:
- Stefan Debus
- Ton:
- Friedrich Haustein
- Produktion:
- Konrad von Finckh
- Kontakt:
- Konrad von Finckh
- E-Mail:
- konradvonfinckh@gmail.com
Deutschland
- Deutsch
- 2025
- 21 min
POLIO
Inhalt
Polio ist eine virale Infektionskrankheit, die zu Lähmungen führen kann. Die Krankheit ist heutzutage fast ausgerottet, aber es gibt immer noch Menschen, die nach einer Polio-Infektion mit lebenslangen Folgen der Krankehit zu kämpfen haben. Der Film zeigt nur einige dieser Geschichten auf hoffnungsvolle und leicht humorvolle Weise.
Über den Film/die Regie
Klara Kubenkova (geb. 2002) stammt aus der Tschechischen Republik und studiert Animation an der FAMU in Prag unter der Leitung von Michaela Pavlatova, wo sie derzeit an ihrem Bachelor-Projekt arbeitet. Sie erstellt vor allem Kurzfilme mit handgezeichneter 2D-Animation. In ihrer Arbeit schätzt sie die Fähigkeit, wichtige Themen zu vermitteln und sie gleichzeitig durch humorvolle Elemente aufzulockern, wie ihr animierter Dokumentarfilm POLIO (2025) zeigt.
Sie hat eine Vorliebe dafür, Großmütter zu animieren, vor allem, weil sie es kaum erwarten kann, eines Tages selbst eine zu sein. Die Animationsszene bietet ihr die Möglichkeit, Beziehungen über verschiedene kreative Bereiche hinweg aufzubauen und gemeinsam an Projekten zu arbeiten – genau das ist es, was sie als Künstlerin antreibt.
Wenn sie nicht gerade Zeichnungen zum Leben erweckt, findet man sie beim Wandern in den Bergen oder beim Entspannen in gemütlichen Kneipen.
FILMOGRAFIE:
Loves and Daisies (2025)
Polio (2025)
Credits
Regie:
- Klára Kubenková
- Animation:
- Klára Kubenková
- Schnitt:
- Klára Kubenková
- Ton:
- Mikuláš Pekárek
- Musik:
- Juraj Gažmerčík
- Produktion:
- Julie Sroková, Tomáš Šimon
- Kontakt:
- Marek Koutesh
- E-Mail:
- marek.koutesh@famu.cz
- Tschechien
- Tschechisch / UT: Englisch
- 2025
- 5 min
Shadows
Inhalt
Auf einem überfüllten Flughafen flieht Ahlam, eine 15-jährige Mutter, aus Bagdad, dem einzigen Ort, den sie je gekannt hat. Während sie gegen die Schatten um sie herum ankämpft, denkt sie über ihre Reise nach, um ihr Leben zurückzugewinnen.
Über den Film/die Regie
Rand Beiruty ist Autorin, Regisseurin und kreative Produzentin. Sie hat einen praxisorientierten Doktortitel der Filmhochschule Babelsberg erworben, wo sich ihre Forschung auf Fragen der Repräsentation und des partizipativen Filmemachens konzentrierte. Ihr Debüt-Spielfilm „Tell Them About Us“ feierte auf dem CPH:DOX Premiere und gewann 2025 den Deutschen Dokumentarfilmpreis. Ihr animierter Kurzfilm „Shadows“ feierte auf den 81. Internationalen Filmfestspielen von Venedig Premiere und wurde anschließend auf über 100 Festivals gezeigt, wo er 20 Preise gewann.
FILMOGRAFIE:
2024 – Tell them about us – documentary – 92min
2024 – Shadows – Animated documentary – 11min
Statement der Regie
Ich habe einen wiederkehrenden Albtraum, in dem ich vor einem gesichtslosen Mann fliehe. Wenn ich um Hilfe flehe, ignorieren mich die Menschen entweder oder halten mich für verrückt. Diese Albträume hallen nach, weil Gewalt gegen Frauen in vielen Teilen der Welt gesellschaftlich normalisiert und sogar gesetzlich toleriert wird. Während ich dies schrieb, wurde eine jordanische Frau namens Ahlam von ihrem Vater ermordet, der anschließend ruhig neben ihrem sterbenden Körper Tee trank. Ihr Name, Ahlam, bedeutet auf Arabisch „Träume“ – derselbe Name, den ich für die Protagonistin von Shadows gewählt habe. Im Gegensatz zur echten Ahlam ist unsere Ahlam eine Überlebende.
Ich lernte Ahlam kennen, als ich in Deutschland einen Dokumentarfilm mit jugendlichen Migrantinnen drehte. Sie war von ihrer Familie weggelaufen und sehnte sich nach Liebe und Unterstützung. Sie wollte ihre Geschichte erzählen, wurde aber beim Schilderung ihrer Vergangenheit verletzlich. Ich stoppte die Kamera, da ich das Gefühl hatte, es sei nicht richtig, weiter zu filmen.
Als minderjährige Ausreißerin und Flüchtling warf die Veröffentlichung von Ahlams Geschichte ethische Dilemmata auf, doch ihre Stärke beeindruckte mich. Sie wollte unbedingt sprechen, also entschied ich mich für einen animierten Dokumentarfilm, um ihre Geschichte zu erzählen und gleichzeitig ihre Verletzlichkeit zu schützen. Die Animation ermöglichte es uns, ihre Vergangenheit nachzuzeichnen und ihre subjektive Sichtweise zu visualisieren.
Überall auf der Welt werden häusliche Gewalt und Kinderheirat selten thematisiert, es sei denn, es kommt zu einer Tragödie. Ich möchte mit „Shadows“ diese Ungerechtigkeiten aufdecken und Ahlams Mut würdigen, indem ich hervorhebe, dass sie sich weigert, sich von ihren Lebensumständen bestimmen zu lassen.
Credits
Regie:
- Rand Beiruty
- Produktion:
- Idris Lettifi, Jude Kawwa, Moussa Lettifi
- Kontakt:
- Rand Beiruty
- E-Mail:
- randbeiruty@gmail.com
- Jordanien
- Arabisch, Deutsch
- 2024
- 12 min
zwischen uns
Inhalt
Zwischen Ost und West: Ein visuell-ethnografischer Ansatz zu Identität und Zugehörigkeit unter jungen Berlinern nach der Wiedervereinigung.
Über den Film/die Regie
Alma Fried wurde 2001 in Berlin geboren, wo sie heute lebt und arbeitet.
Im Anthropologiestudium begann sie, sich mit visuellen Formen der Auseinandersetzung an der Schnittstelle von Persönlichem und Gesellschaftlichem zu beschäftigen.
Aktuell studiert sie Medienwissenschaft im Master und vertieft dort ihre Auseinandersetzung mit medialen Erzählformen. "zwischen uns" ist ihr erster Film.
FILMOGRAFIE:
zwischen uns (2025, Kurzfilm, Dokumentarfilm, 14 Min.) - Regie, Kamera, Schnitt, Produktion
Credits
Regie:
- Alma Fried
- Mitwirkende:
- Anais Bokelberg, Bastian Jankowski
- Kontakt:
- Alma Fried
- E-Mail:
- almafried@gmail.com
- Deutschland
- Deutsch
- 2025
- 14 min
Eudaimonia
Inhalt
Schon von klein auf folgte Silke Pan ihren Träumen und begeisterte als talentierte Artistin die Menschen. Wie stark ihre Leidenschaft ist, wird in EUDAIMONIA deutlich. Ihr Kampfgeist, ihre Disziplin und vor allem die Kraft ihrer Leidenschaft können im wahrsten Sinne des Wortes Grenzen überwinden.
Textquelle: Michael Ende: „Der Traum vom Fliegen“, aus: Trödelmarkt der Träume. hockebooks GmbH (www.hockebooks.de)
Über den Film/die Regie
Anna-Lena Ponath studierte im Bachelor Medienwissenschaft und Medienpraxis sowie Soziologie in Bayreuth. In dieser Zeit entstanden erste eigene Kurzfilme, die deutschlandweit erfolgreich auf Filmfestivals gezeigt wurden. Nach ihrem Bachelorabschluss arbeitete sie als Regieassistentin und Produktionsassistentin bei einer freien Produktionsfirma. 2021 beendete sie ihr Masterstudium „Kulturelle Grundlagen Europas“ an der Universität Konstanz und der University of California, Berkeley und schloss eine Weiterbildung zur zertifizierten Green Consultant ab. Seit 2018 arbeitet Anna-Lena freischaffend, insbesondere in den Bereichen Konzeption, Regie und Produktion. Derzeit unterstützt sie zudem das DOK.fest München als Mitarbeiterin im Bildungsbereich DOK.education.
Michael Ende (1929-1995) ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftsteller. Er begeistert mit seinen phantastischen Werken Momo und Die unendliche Geschichte bis heute Millionen Leser auf der ganzen Welt. Neben Kinder- und Jugendbüchern schrieb er poetische Bilderbuchtexte, Bücher für Erwachsene, Theaterstücke, Gedichte und Essays. Seine Bücher haben eine weltweite Auflage von über 35 Millionen Exemplaren und wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Viele seiner Bücher wurden verfilmt oder für die Bühne, Funk, Fernsehen und andere Medien bearbeitet. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche deutsche und internationale Preise.
Weitere Informationen zu Michael Ende finden Sie auf www.michaelende.de und auf facebook.com/michaelende.de.
Wichtigste Werke:
Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, 1960
Momo, 1973
Die unendliche Geschichte, 1979
Filmografie
Untold (D 2015), Mockumentary, 15 Min
Der Anruf (D 2017), Kurzspielfilm, 5 Min
Kaltes Wasser (D 2019), Kurzspielfilm, 1 Min 33
Snaps for Momo (D/USA 2020), Kurzdokumentation, 16 Min
Credits
- Regie:
- Anna-Lena Ponath
- Drehbuch:
- Anna-Lena Ponath
- Kamera:
- Julian Cohn
- Schnitt:
- Julian Cohn, Anna-Lena Ponath
- Ton:
- Christian Azadi
- Musik:
- Score Squad
- Darsteller:
- Silke Pan
- Produktion:
- Anna-Lena Ponath
- Kontakt:
- Anna-Lena Ponath
- E-Mail:
- aponath@gmx.de
- Deutschland, Schweiz
- OmeU (Deutsch)
- 2021
- 4 Minuten
Mensch Horst
Inhalt
Horst arbeitet seine tägliche To-Do-Liste ab: Lüften, Aufräumen, Kaffeeaufbrühen, Blutdruckmessen, im Lebensmittelkombinat einkaufen, die Mutter auf dem Friedhof besuchen. Später kommt eine Freundin zum Kaffee vorbei. Ein Leben auf 34 Quadratmeter.
Über den Film/die Regie
Regie, Mo Rhozyel: Die Idee für den Film hatte Mo bereits vor einigen Jahren, als er Horst im Rahmen seiner Tätigkeit in einem sozialen Projekt in Brandenburg an der Havel kennen lernte. Er arbeitet seit vielen Jahren an verschiedenen sozial-ökologischen Projekten und hat in seiner Freizeit an mehreren Filmprojekten mitgewirkt. "Mensch Horst" ist sein Regiedebüt.
Bildgestaltung und Co-Regie, Christoph Philipp Gehl: Christoph ist Kameramann und Filmemacher aus Leidenschaft. In den letzten 15 Jahren war er an diversen Fernseh- und Kinoproduktionen beteiligt (www.christophgehl.com). Für "Mensch Horst" hat er mit minimalem Budget faszinierende Bilder geschaffen und einen großen Teil zum Gesamtkonzept geliefert. Derzeit erweitert er sein künstlerisches Repertoire an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf im Master-Studiengang Cinematography.
Credits
- Regie:
- Mo Rhozyel, Christoph Philipp Gehl
- Drehbuch:
- keine Angabe
- Kamera:
- Christoph Philipp Gehl
- Schnitt:
- Christoph Philipp Gehl
- Ton:
- Vincent Öz, Michael Kondaurow, Olaf Simon
- Musik:
- Lukas Meinardus, Alexander Binderer
- Darsteller:
- Horst Baitz, Petra Sule, Sophie Lazary u.a.
- Produktion:
- Mo Rhozyel, Christoph Philipp Gehl, Vincent Öz, Sven Bratschke, Julia Waldschmitt
- Kontakt:
- Mo Rhozyel
- E-Mail:
- mounaim.rhozyel@outlook.de
- Deutschland
- OmeU (Deutsch)
- 2021
- 44 Minuten
König
Inhalt
In einer psychologischen Klinik schildert ein junger Mann seinen Weg in die Automatenspielsucht. Der animierte Kurzdokumentarfilm "König" bietet einen intimen Einblick in eine häufig übersehene Krankheit und ihre Konsequenzen.
Über den Film/die Regie
Bio Emily Ufken
Emily Ufken wurde 1997 in Weilburg geboren und lebt derzeit in Marburg, wo sie Psychologie im Master studiert. Außerdem arbeitet sie als freischaffende Künstlerin. Während ihre Anfänge im Zeichnen mit Bleistift und Aquarell liegen, gründet sich ihr aktueller Fokus auf digitalen Illustrationen. “König” ist ihr erstes Filmprojekt.
Bio Alexander Conrads
Alexander Conrads wurde 1992 in Frankfurt am Main geboren. Nach seinem Bachelor-Abschluss in Filmwissenschaft und Audiovisuellem Publizieren an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, studierte er von 2017 bis 2021 im Fachbereich „Kreativ Produzieren“ an der Internationalen Filmschule Köln (ifs). Seine Kurzfilme wurden auf mehr als 150 nationalen und internationalen Filmfestivals gezeigt und gewannen zahlreiche Preise, darunter den Deutschen Jugendfilmpreis 2018 und den Deutschen Nachwuchsfilmpreis 2019. Alex lebt in Köln und arbeitet zurzeit an seinem Spielfilmdebüt.
Credits
- Regie:
- Emily Ufken, Alexander Conrads
- Drehbuch:
- Alexander Conrads
- Animation:
- Emily Ufken, Alexander Conrads
- Schnitt:
- Alexander Conrads
- Ton:
- Alexander Conrads
- Musik:
- Simon Conrads
- Darsteller:
- n/a
- Produktion:
- Emily Ufken, Alexander Conrads
- Kontakt:
- Emily Ufken, Alexander Conrads
- E-Mail:
- emilyufken@gmx.de, alexanderconrads@gmx.de
- Deutschland
- OmeU (Deutsch)
- 2021
- 5 Minuten
Bürgerwind
Inhalt
Filmische Dokumentation des Projektes "Windkraft im Hofoldinger Forst": Vier Gemeinden im Süden Münchens haben sich zusammengeschlossen und wollen gemeinsam vier Windkraftanlagen bauen. Nach der Demokratisierung der Medien, der Kommunikation und der Finanzen stellt dieser Film ein Beispiel für die Demokratisierung der Energie vor.
Über den Film/die Regie
Fabian Gruber ist 25 und gebürtiger Münchner, aufgewachsen mit drei Geschwistern im Süden von München. Nach seinem Abitur 2015 studierte er Gymnasiallehramt in den Fächern Wirtschaft und Geografie. Nach sechsten Semestern an der LMU wechselte er für seine Passion, das Fotografieren und Film machen, seinen Studiengang, und studiert mittlerweile Fotodesign im fünften Semester an der Hochschule München.
Filmografie (Auswahl)
“BÜRGERWIND - Demokratisierung der Energie” - 2021
“Du hast die Wahl” - 2021
“BLINKERS” - 2020
“Ein Licht im Dunklen” - 2019
Credits
- Regie:
- Fabian Gruber
- Drehbuch:
- keine Angabe (k.A)
- Kamera:
- Fabian Gruber
- Schnitt:
- Fabian Gruber
- Ton:
- k. A.
- Musik:
- k. A.
- Darsteller:
- k. A.
- Produktion:
- k. A.
- Kontakt:
- Fabian Gruber
- E-Mail:
- fabigruberfilm@gmail.com
- Deutschland
- OV (Deutsch)
- 2021
- 11 Minuten
Hotel Astoria
Inhalt
Leipzig, 1980er Jahre: Das Hotel Astoria ist ein magischer, nahezu heiliger Ort. Hier treffen sich Geschäftsleute, Prostituierte, die Elite der SED und von Zeit zu Zeit auch das ganz normale Volk. Doch Hummer, Lachs und Kaviar stehen nicht immer auf den Speisekarten, denn die Mangelwirtschaft macht auch nicht vor einem Regierungshotel halt. Und die Stasi? Die hat alles fest im Blick. Die vielen Wahrheiten aus dem sozialistischen Alltag eines Luxushotels.
Diese Widersprüche spiegeln sich auch in den Aussagen der Angestellten und Gästen wider. Einige erinnern sich dabei an eine Kultur der Angst, andere wiederum beschreiben es als die beste Zeit ihres Lebens. Der animierte Dokumentarfilm zeigt, dass verschiedene historische Erfahrungen nebeneinander existieren können – dort findet man die Grauzonen zwischen Propaganda und Realität. Denn Wahrheit ist Ansichtssache.
Über den Film/die Regie
Alina Cyranek absolvierte den Doppel-Master in Medienkunst an der Bauhaus-Universität Weimar und der Tongji University Shanghai. In ihren Arbeiten tauchen Themen wie Vergänglichkeit oder Erinnerung häufig auf. Dabei bedient sie sich unterschiedlicher Medien, Formate und Gestaltungselemente. Alina ist Mitglied beim Filmverband Sachsen, bei dem sie zudem im Vorstand tätig ist. Seit 2019 ist sie Jurymitglied bei der Deutschen Film- und Medienbewertungsstelle (FBW) in Wiesbaden. Sie lebt und arbeitet in Leipzig.
Falk Schuster absolvierte ein Designstudium an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und gründete das Animationsstudio animated stories. Seine Arbeiten spielen oft mit und kombinieren verschiedene Tricktechniken. Aus diesen Möglichkeiten schöpfend zählen sowohl freie Animationsfilme, Mixed-Media-Filme als auch Auftragsproduktionen zu seinem Arbeitsspektrum. Seine Produktionen gewannen eine Vielzahl an Preisen. Seit 2014 besitzt Falk Schuster Lehraufträge an der Kunsthochschule Halle und der HFF München. Er lebt und arbeitet in Halle / Saale.
Filmografie Alina Cyranek (Auswahl)
2019 – The Party Manual
2018 – I love my carL
2016 – Ein Haufen Liebe
Filmografie Falk Schuster (Auswahl)
2018 „Die Tochter“
2015 „Die Weite suchen“
2013 „A racers sketchbook“
Credits
- Regie:
- Alina Cyranek, Falk Schuster
- Drehbuch:
- Alina Cyranek
- Animation:
- Falk Schuster, Alexander Schmidt, Tim Romanowsky
- Schnitt:
- Julian Quitsch
- Ton:
- Florian Marquardt
- Musik:
- Florian Marquardt
- Darsteller:
- n/a
- Produktion:
- hug films GbR – Alina Cyranek, Falk Schuster; Koproduktion MDR – Thomas Beyer, Ulrich Brochhagen
- Kontakt:
- hug films GbR - Alina Cyranek, Falk Schuster
- E-Mail:
- hello@hug-films.com
- Deutschland
- OmeU (Deutsch)
- 2020
- 28 Minuten
Cell 364
Inhalt
Während Deutschland als eines der großen demokratischen Modelle gilt, legt ein ehemaliger Stasi-Häftling aus seiner ehemaligen Zelle ein erschreckendes Zeugnis ab, das die Nachhaltigkeit unserer heutigen Demokratien in Frage stellt.
Über den Film/die Regie
Nach einem Master in Filmwissenschaften an der Roma Tre und an der Sorbonne und INA in Paris führte Mathilde Babo Regie bei den beiden Kurzfilmen "Même pas peur" und "After the Spring", die auf zahlreichen Filmfestivals in aller Welt gezeigt wurden. 2017 war sie Co-Regisseurin bei zwei Dokumentarfilmen über die Dordogne für den Sender Arte. 2019 drehte sie ihre erste Radiodokumentation "Auf der anderen Seite der Mauer" für das belgische Nationalradio RTBF. Sie arbeitet auch als Video-Editorin und als Filmemacherin für Musikvideos.
Die schweizerisch-belgische Filmemacherin Zoé Rossion hat mehrere preisgekrönte Kurzfilme und Radiodokumentationen gedreht, die auf zahlreichen Festivals weltweit ausgewählt und auf verschiedenen Fernseh- und Radiosendern ausgestrahlt wurden. Ihre Arbeit beschäftigt sich hauptsächlich mit sozialen und postkolonialen Themen. In den letzten vier Jahren war sie Leiterin des Verleihs bei Salaud Morisset und ist Mitglied des Auswahlkomitees für das Mailänder Filmfestival.
Credits
- Regie:
- Mathilde Babo, Zoé Rossion
- Drehbuch:
- keine Angabe
- Kamera:
- Mathilde Babo
- Schnitt:
- Mathilde Babo
- Ton:
- Zoé Rossion
- Musik:
- Paul Babo, Clément Chaubet
- Darsteller:
- Hans Jochen Scheidler
- Produktion:
- François Morisset & Laura Jumel
- Kontakt:
- Salaud Morisset
- E-Mail:
- festival@salaudmorisset.com
- Frankreich, Deutschland
- OmeU (Deutsch)
- 2020
- 4 Minuten
Der Dreher - 81 RPM
Inhalt
Jürgen Leppert, auch bekannt als "Der Dreher" oder "der Kreisel", ist Diplom-Ingenieur, Lautsprecher-Erfinder, 360-Grad-Tänzer, begnadeter Frisbeespieler und Vollblut-68er. Um die Karlsruher Legende dreht sich alles, nicht nur auf der Tanzfläche.
Eine Liebeserklärung an Musik, Tanz und Rebellion.
Das Porträt eines zähen Menschen (tough person), der immer noch gegen den Strom schwimmt und der lebende Beweis, dass 81 Jahre noch lange nicht zu alt für harte Raves ist.
Über den Film/die Regie
Robin Trouillet, 27, studiert Medien, Kunst und Produktion in Offenburg. Mit Praktika in Hamburg und München sowie der Mitarbeit an verschiedenen Projekten sammelte er seine Erfahrungen im Bereich Film. Als Filmemacher und Regisseur sucht er Geschichten und Bilder, die Menschen berühren, egal in welchem Genre. Neben seinem Studium arbeitet er als Freiberufler und ist immer offen für neue unkonventionelle Ideen.
Filmografie (Auswahl)
"Killing in the name of " (Mockumentary 2017)
"Herzblut" (Kurzdoku 2018)
"WayOut" (Kurzfilm 2019)
"Der Dreher - 81RPM" (Kurzdoku 2021)
Credits
- Regie:
- Robin Trouillet
- Drehbuch:
- keine Angabe (k.A)
- Kamera:
- Josua Wielandt
- Schnitt:
- Robin Trouillet, Josua Wielandt
- Ton:
- Matthis Waetzel, Jan Pattscheck
- Musik:
- omena records, ville nouvelle, funkmammoth, adsr, dirt crew recordings, all city records
- Darsteller:
- Jürgen Leppert
- Produktion:
- Robin Trouillet
- Kontakt:
- Robin Trouillet
- E-Mail:
- robin.trouillet@t-online.de
- Deutschland
- OmeU (Deutsch)
- 2021
- 14 Minuten
Suñu ekool
Inhalt
Nach 15 Jahren Erwerbsarbeit in der Schweiz kehrt «Bouba», 51, in seine Heimat Senegal zurück. In Béne Baraque, einem Randquartier im sozialen und wirtschaftlichen Abseits Dakars, gründet er in der Tradition seiner sozial engagierten Eltern eine Primarschule. Damit will er den Kindern eine bessere Ausbildung und Zukunft ermöglichen, als die überfüllten staatlichen Schulen es können.
Über den Film/die Regie
Aron Marty
- Creative Director und Gründungsmitglied, docyard GmbH (seit 2019)
- Selbstständiger Kameramann und Cutter für Dokumentationen, TV, Musikvideos und Werbung (seit 2014)
- Bachelor in "Media Arts", ZhdK - Zürcher Hochschule der Künste (2011 - 2014)
- Kreatives Vorbereitungsprogramm, Zürich (2009 - 2011)
- Lehre als Offsetdrucker (1997 - 2001)
Maria Bänziger
- Fachlehrerin "Textiles und technisches Handwerk" (seit 2015)
- Fach- und Klassenlehrerin, Volks- und Sekundarschule (2009 - 2015)
- Lehrdiplom für die Volksschule (2015)
- Lehrdiplom für Sekundarschulen (2009)
- Masterstudium in Religionswissenschaft, Universität Bern (2008)
Filmografie Aron Marty
2022 Touch Down (25 min)
2021 suñu ekool (23 min)
2019 Übergang - "Xbuk Alo?" (11 min)
Filmografie Maria Bänziger
2021 suñu ekool (23 min)
Credits
- Regie:
- Aron Marty, Maria Bänziger
- Drehbuch:
- Andi Bänziger
- Kamera:
- Aron Marty
- Schnitt:
- Aron Marty
- Ton:
- Aron Marty
- Ton-Postproduktion:
- Michal Schwarz, Jingle Jungle Tonstudios
- Musik:
- Philip Bartels
- Darsteller:
- keine Angabe
- Produktion:
- Andi Bänziger, docyard GmbH
- Kontakt:
- Andi Bänziger, docyard GmbH
- E-Mail:
- production@docyard.ch
- Schweiz
- OmdU (Wolof, Französisch, Deutsch)
- 2021
- 23 Minuten
B-1
Inhalt
Sergej war 6 Jahre alt, als er von einem Pferd niedergetrampelt wurde und erblindete. Heute ist er professioneller Fußballspieler und tritt für das russische Nationalteam bei internationalen Meisterschaften an.
Über den Film/die Regie
Pavel Petruhkin wurde in der Stadt Orjol (Russland) geboren. Seine erste Ausbildung ist technisch. Er absolvierte das Gerasimov-Institut für Kinematographie (Kameraführung) (weiterführende Kurse für Film und Fernsehen, Workshop von Vladimir Petrovich Fokin).
Filmografie (Auswahl)
2018: B-1
2019: Who wants to conduct?
2020: Witness
Credits
- Regie:
- Pavel Petruhkin
- Drehbuch:
- keine Angabe (k. A.)
- Kamera:
- Pavel Petruhkin
- Schnitt:
- Pavel Petruhkin
- Ton:
- k. A.
- Musik:
- Alfred Schnittke
- Darsteller:
- k. A.
- Produktion:
- Pavel Petruhkin
- Kontakt:
- Pavel Petruhkin
- E-Mail:
- pavel.petrukhin@gmail.com
- Russland
- OmdU (Russisch)
- 2018
- 11 Minuten
Europa Che Sogna
Inhalt
Während des Lockdowns wurde das Leben von Teenagern überall auf der Welt gleich: keine Schule, keine Freunde, keine Freiheit. Die Einschränkungen des Alltags, die wir alle miterlebt haben, war für sie wahrscheinlich eine noch größere Herausforderung, da sie dazu verurteilt waren, mit ihren Eltern zusammenzuleben und ihre persönlichen Grenzen im kompliziertesten Alter zu vergessen. Europa che Sogna verfolgt das ähnliche Schicksal der Jugendlichen des Oratoriums Gratosoglio in Mailand, des Gymnasiums Des Ambrois in Turin und der Grundschule Grbavica II in Sarajewo: die Italiener werden eingesperrt, die Bosnier in Quarantäne gesteckt, weil sie im Februar 2020 am Friedenscampus in Mailand teilgenommen haben. Diese Erfahrung wird ihr Leben zweifellos für immer verändern, aber sie werden lernen, dass ihre Stimmen stärker sind als jede Mauer.
Über den Film/die Regie
Ado Hasanović wurde 1986 in Srebrenica, Bosnien und Herzegowina geboren. Er ist ein bosnischer Filmregisseur, der in Rom lebt. Er schloss die Filmakademie in Sarajevo als Regisseur ab und besuchte später die Nationale Filmschule Centro Sperimentale di Cinematografia in Rom. Außerdem absolvierte er einen Master in Dramaturgie an der Akademie der Darstellenden Künste in Sarajevo. Seit 2015 ist er Kreativdirektor des Mediterranean Short Film Festival in Sant'Antioco. Sein erster Spielfilm, der sich derzeit in der Entwicklung befindet, wurde bei den 15. Sofia Meetings mit dem Focus Fox Studio Award ausgezeichnet.
Filmografie (Auswahl)
2020 - LET THERE BE COLOUR (Kurzdokumentation)
2018 – PISTOLETTO IN SARAJEVO (Kurzdokumentation)
2015 – BREATH OF LIFE SREBRENICA (kurz)
2010 – ANĐEO SREBRENICE (kurz)
Credits
- Regie:
- Ado Hasanović
- Drehbuch:
- Ado Hasanović
- Kamera:
- verschiedene
- Schnitt:
- Ado Hasanović
- Ton:
- Livio Paulet
- Musik:
- Boris Riccardo D’Agostino
- Darsteller:
- Benedetta Bello, Mila Mosca, Tarik Bećirbegović, Gloria Sottocasa, Melissa Devecchi, Serena Merico, Imad Šišić, Nur Zec Filipović, Jan Hadžiomerspahić, Asja Karavdić
- Produktion:
- Dino Bakal, Silvia Massara, Francesca Vitali, Ado Hasanović, Maurizio Molinari, Giovanni Salatino, European Parlament - office in Milano (Italia), Oratori di Gratosoglio Milano in Zusammenarbeit mit Babelia & C. - progetti culturali (Italia), Co-Production: Admon Film (Bosnia and Herzegovina)
- Kontakt:
- Ado Hasanović
- E-Mail:
- ado.hasanovich@gmail.com
- Italien
- OmeU (Italienisch, Bosnisch, Englisch)
- 2020
- 19 Minuten
Mutha & The Death of Ham-Ma Fuku
Inhalt
Mutha sucht in der Westsahara nach Antipersonenminen und sieht jeden Tag dem Tod ins Auge. Bei jeder Explosion erinnert sie sich daran, dass sie ein Leben gerettet hat, aber auch daran, dass eine Mine ihren Weg gezeichnet hat. Sie ist nicht allein zwischen dem Feuer und dem Sand. Neben ihr gibt es eine Präsenz, die sie lähmt, aber auch dazu zwingt, weiter zu suchen.
Über den Film/die Regie
Daniel Suberviola begann seine Karriere als Drehbuchautor für die satirische Sendung "Las Noticias del guiñol" (Canal +). Er hat auch als Radio- und Fernsehreporter gearbeitet, bis er Asma Films gründete. Als Regisseur wurde er mit dem Film "El hombre que estaba allí" für den Goya nominiert und hat bei fast einem Dutzend Filmen Regie geführt, immer im Dienste der Geschichten von ausgegrenzten und in Konflikte verwickelten Menschen, die von Geschlechterfragen, Gewalt und Minderheiten erzählen. Geschichten, die das menschliche Dasein porträtieren.
Filmografie (Auswahl)
Fútbol no es Fútbol (2004)
Heroína Legal (2005)
Mujeres en Camino (2009)
That`s Me (2014)
GRRL! (2018)
Family Album (2019)
Credits
- Regie:
- Daniel Suberviola
- Drehbuch:
- Daniel Suberviola, José Manuel Martín Almeida
- Kamera:
- Ignacio Llarena, Daniel Suberviola
- Schnitt:
- Daniel Suberviola
- Ton:
- Paloma Huelin, Francesco Lucarelli, Alex F. Capilla
- Musik:
- Konik Polny, Freesound.org
- Darsteller:
- Mutha
- Produktion:
- José Manuel Martín Almeida, Production Company: ASMA FILMS
- Kontakt:
- Selected Films
- E-Mail:
- info@selectedfilms.com
- Spanien
- OmeU (Hassania, Englisch)
- 2021
- 26 Minuten
Seidä Pass - Tirolian Devils
Inhalt
Es stellt sich heraus, dass die heidnische Tradition, die ihre Wurzeln im Mittelalter hat, auch heute noch im österreichischen Bundesland Tirol lebendig ist. Jedes Jahr im Dezember ziehen mehr als zwanzig verschiedene Gruppen in ihren Kostümen und Masken und mit ihren Trommeln auf die Straßen und Plätze der alten österreichischen Städte und Dörfer, um die schockierten Zuschauer mehrere Tage lang in eine Extravaganz aus Stammesrhythmen und Feuer zu versetzen.
Über den Film/die Regie
Anastasia Lebedeva wurde in Moskau geboren und hat ihr ganzes Leben dort verbracht. Im Jahr 1997 schloss sie ihr Studium an der Russischen Wirtschaftsuniversität von G.V. Plechanow mit einem Abschluss in Volkswirtschaft, Spezialisierung auf Handelsmanagement, ab. Im Jahr 2009 schloss sie das Moskauer Architekturinstitut mit einem Abschluss als Architectural Environment Designer ab. Im Jahr 2015 schloss sie die Kurse des Strelka-Instituts "Headliner" ab. Seit 2010 ist sie als professionelle Fotografin tätig. Sie organisierte und leitete mehrere Expeditionen in Russland und in anderen Ländern der Welt. Sie ist Mitglied der Russischen Geografischen Gesellschaft und Mitglied der Russischen Union der Naturfotografen. Im Jahr 2019 begann sie erstmals als Produzentin eines Dokumentarfilms zu arbeiten.
Pavel Yankevich wurde in der Stadt Torzhok geboren und verbrachte dort einen Teil seiner frühen Kindheit. Später zog er nach Moskau und von dort nach Kairo, wo er drei Jahre verbrachte. Danach lebte er 5 Jahre lang in Taschkent. Nach seiner Rückkehr nach Moskau nahm er 2013 sein Studium am Staatlichen Institut für Film und Fernsehen in der Abteilung Kamera auf und schloss es 2018 ab. Jetzt lebt er in Moskau und arbeitet in den Bereichen Film und Werbung.
Credits
- Regie:
- Anastasia Lebedeva, Pavel Yankevich
- Drehbuch:
- Anastasia Lebedeva, Pavel Yankevich
- Kamera:
- Pavel Yankevich
- Schnitt:
- Pavel Yankevich, Mikhail Voropaev
- Ton:
- Pavel Yankevich, Nikita Furmanov
- Musik:
- Nikita Furmanov
- Darsteller:
- Mutha
- Produktion:
- Anastasia Lebedeva
- Kontakt:
- Yulia Travnikova
- E-Mail:
- hello@festagent.com
- Russland
- OmeU (Deutsch, Österreichisch)
- 2021
- 11 Minuten
Das Land der Brennesseln
Inhalt
Das Erzgebirge bietet viele melancholische Ausblicke. Die sudetendeutsche Landschaft lässt die frühere menschliche Präsenz schmerzlich vermissen. Lange Zeit lag die Region in Bezug auf Beschäftigung, Wohlstand und Lebensqualität auf den hinteren Plätzen. Die charakteristisch gewellte Landschaft wurde jedoch von vielen deutschen Bewohnern bewohnt, die vor dem Krieg vertrieben worden waren. So auch das Dorf Königsmühle, das im Tal vor den Blicken der Passanten versteckt lag. Von der menschlichen Anwesenheit blieben nur Spuren in Form von steinernen Ruinen übrig. Vor dreizehn Jahren begann der Verein DoKrajin unter der Leitung des Sudetenhistorikers Petr Mikšíček mit der Wiederbelebung des Ortes. Aus dem Geisterdorf schufen sie einen sozialen und künstlerischen Raum für Begegnungen, Tourismus und vor allem für die Entwicklung der tschechisch-deutschen Zusammenarbeit und Freundschaft. Um diese Freundschaft zu feiern, organisiert der Verein jährlich ein Landartfestival, das sich mit der vergessenen Kultur des Sudetenlandes beschäftigt.
Wie aus Hass Zusammenarbeit entstand, wie sich die ausgegrenzten Regionen nach dem Krieg entwickelten und vor allem, wie der Mensch in eine schamlos verlassene Landschaft zurückkehrte, davon handelt dieser visuell fesselnde Film.
Über den Film/die Regie
František Pecina ist Student der Dokumentarfilmregie in der dritten Klasse der Miroslav Ondříček Film Academy in Písek. Seine Arbeit konzentriert sich hauptsächlich auf soziale Themen (We want to fly low, 2022) und historische Themen (Roots of hidden nation, 2022). Er ist Mitbegründer der künstlerischen Vereinigung Agentura K., für die er Kurzfilme, Musikvideos und Werbespots dreht. Als Bühnenbildner ist er an mehreren Studentenfilmen und Werbespots beteiligt. Derzeit bereitet er seinen Abschlussdokumentarfilm Phoenix über den Tod und die Wege der Akzeptanz vor.
FILMOGRAFIE:
• We want to flow low (2022)
• Roots of a hidden nation (2022)
• Laughter after work (2022)
• Nettle Land (2023)
• Fenix (2024)
• Collective work (2024)
Credits
- Regie:
- František Pecina
- Drehbuch:
- Jáchym Pochop
- Kamera:
- Jakub Hlinka
- Animation:
- Bára Procházková
- Schnitt:
- Daniel Šéfr
- Ton:
- Matěj Petr
- Musik:
- Antonín Laštuvka
- Produktion:
- Daniel Beroun
- Kontakt:
- František Pecina
- E-Mail:
- frantisek.pecina01@gmail.com
- Tschechien
- Tschechisch, Deutsch / UT Englisch
- 2023
- 15 min
Explosions near the museum (Vybukhy bilia muzeiu)
Inhalt
Das Heimatmuseum von Cherson, das zwischen dem 24. und 26. Oktober von russischen Besatzungstruppen geplündert wurde, beherbergte einst eine der größten und ältesten Antikensammlungen der Südukraine. Das Museum beherbergte mehr als 173.000 Objekte aus sieben Jahrtausenden, vom Gold der Skythen bis zu Waffen aus dem Zweiten Weltkrieg. Zwei Wochen vor der Befreiung Chersons durch die Ukrainer führten die russischen Besatzungstruppen einen strategischen Raub durch und stahlen Jahrhunderte ukrainischer Geschichte aus dem Museum.
Über den Film/die Regie
Die in Kiew lebenden Künstler und Filmemacher Roman Khimei und Yarema Malashchuk, die seit 2013 an der Grenze zwischen bildender Kunst und Kino zusammenarbeiten, haben ihr Studium als Kameramänner am Institute of Screen Arts in Kiew (Ukraine) abgeschlossen. In ihren Arbeiten beschäftigen sie sich mit der Rolle des Statisten und setzen sich mit imperialistischen Mythologien auseinander. Sie wurden mit dem Hauptpreis des PinchukArtCentre Prize (2020) und dem VISIO Young Talent Acquisition Prize (2021) ausgezeichnet. Das Duo nahm auch am Future Generation Art Prize 2021, an der Baltic Triennial 14, der Göteborg Biennale 2023 und der Kyiv Biennale sowie an Gruppenausstellungen im Haus der Kunst, im Museum für zeitgenössische Kunst Antwerpen, im Albertinum und anderen teil. Ihre Videoarbeiten befinden sich in den Sammlungen des Museums für zeitgenössische Kunst Kiasma, des Museums für zeitgenössische Kunst Antwerpen, der Fondazione In Between Art Film Rom, des Kunstmuseums Liechtenstein, der TBA21 und der Frac Bretagne.
Additional Scenes / Roman Khimei, Yarema Malashchuk / 2024 / 17 min. / Experimental
Fiction Dedicated to the Youth of the World III / Roman Khimei, Yarema Malashchuk / 2023 / 9 min. / Documentary
Explosions Near The Museum / Roman Khimei, Yarema Malashchuk / 2023 / 14 min. / Documentary
How It's Made / Roman Khimei, Yarema Malashchuk / 2021 / 35 min. / Experimental
Fiction So They Won’t Say We Don’t Remember / Roman Khimei, Yarema Malashchuk / 2021 / 24 min. / Documentary
Live Stream / 2020 / 17 min. / Experimental
Fiction New Jerusalem / Roman Khimei, Yarema Malashchuk / 2020 / 77 min. / Documentary
Dedicated to the Youth of the World II / Roman Khimei, Yarema Malashchuk / 2019 / 9 min. / Documentary
To Whom Have You Abandoned Us Our Father / Roman Khimei, Yarema Malashchuk / 2018 / 9 min. /
Experimental Fiction State Institution / Roman Khimei, Yarema Malashchuk / 2017 / 8 min. / Experimental Fiction
Credits
- Regie:
- Yarema Malashchuk und Roman Khimei
- Drehbuch:
- Yarema Malashchuk und Roman Khimei
- Kamera:
- Yarema Malashchuk und Roman Khimei
- Schnitt:
- Roman Khimei und Yarema Malashchuk
- Mitwirkende:
- Clemens Poole
- Produktion:
- Bjorn Heldhof und Andriy Lytvynenko
- Kontakt:
- Roman Khimei, Yarema Malashchuk
- E-Mail:
- yaremaandhimey@gmail.com
- Ukraine
- Englisch
- 2023
- 13 min
Gefühle ausblenden auf eigene Gefahr
Inhalt
Im Herbst erleidet eine junge Frau eine bipolare Episode, doch angesichts ihres vollen Kalenders blendet sie diese Emotionen aus. In der Folge muss sie mit Schlaflosigkeit, Zwangsgedanken und Selbstmordgefühlen kämpfen, um Schule und Job zu bewältigen. Das Ausblenden der Krankheit - und ihrer Lebenswirklichkeit - stellt eine Gefahr dar. Ihr Körper bemerkt diese Spannung sofort und reagiert mit unkontrolliertem Erbrechen. Die Frau dokumentiert ihre Krankheit mit einem iPhone und nutzt damit die seltene Gelegenheit, den Kampf mit ihrer psychischen Erkrankung sichtbar darzustellen. Wir begleiten sie in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses, während eines Medikamentenentzugs und durch ihr Tagesklinikprogramm.
Über den Film/die Regie
Miranda Siegel ist eine US-amerikanische / ungarische Filmemacherin und Übersetzerin und lebt in Berlin. Sie arbeitete jahrelang als Kulturredakteurin für „New York Magazine“ und „Vulture“, berichtete von Festivals und Filmmessen, saß in Panels und Festival-Jurys. Sie interessiert sich für schwarze Komödien und Surrealismus sowie für die Überschneidung zwischen Mainstream- und Kunstkino. Sie studierte Filmproduktion beim Catalyst Institute in Berlin.
Credits
- Regie:
- Miranda Siegel
- Kamera:
- Miranda Siegel
- Schnitt:
- Miranda Siegel
- Ton:
- Sebastian Erdmann
- Musik:
- Kerem Esemen
- Produktion:
- Miranda Siegel
- Kontakt:
- Miranda Siegel
- E-Mail:
- miranda.siegel@gmail.com
- Deutschland
- Deutsch
- 2024
- 16 min
House of Velvet
Inhalt
House of Velvet ist ein Kurzfilm, der einen Tag im Leben der Mitglieder des Kiki House of Velvet verfolgt. Verstreute Momente aus ihren alltäglichen Erfahrungen in der Außenwelt lösen sich auf, wenn sich alle in der Sicherheit ihrer gewählten Familie wieder treffen. Drehbuchszenen, die mit authentischen und gelebten Erfahrungen der Charaktere verschmelzen, zeigen, wie sich die Kultur des Ballsaals mit ihrem Leben verflechtet und umgekehrt.
Über den Film/die Regie
Ivana Hucíková ist eine slowakische Autorin und Regisseurin. Im Jahr 2017 war sie eine der Fellows des UnionDocs Collaborative Studio in Brooklyn, NY, wo sie bei ihrem preisgekrönten Kurzdokumentarfilm INTO MY LIFE (Tribeca Film Festival, HotDocs, Camden, FestCurtas, POV shorts) Regie führte und den Schnitt übernahm. Ihr neuester Kurzfilm HOUSE OF VELVET wurde auf dem Mezipatra Film Festival, dem Slovak Queer Film Festival und Żubroffka 2023 uraufgeführt und ist jetzt weltweit auf NOWNESS zu sehen. In der Vergangenheit nahm Ivana an der IDFAcademy, dem Ex Oriente, dem American Film Showcase Workshop in Los Angeles, dem European Short Pitch und dem IDFA Forum teil.
Ivanas Arbeit dreht sich um Themen und Geschichten über Identität, Zugehörigkeit oder die Suche nach persönlicher Befreiung mit besonderem Augenmerk auf feministische und queere Themen. Sie hat vor kurzem ihren Doktor in Dokumentarfilm an der Film- und Fernsehfakultät der Akademie der Darstellenden Künste in Bratislava abgeschlossen und arbeitet nun als freiberufliche Autorin, Regisseurin und Produzentin an der Entwicklung und Produktion neuer Dokumentar- und Spielfilmprojekte.
FILMOGRAFIE:
• Matky a dcéry – Dokumentation (2015)
• Into my life – Dokumentation (2018)
• House of velvet – Dokumentation (2023)
Credits
- Regie:
- Ivana Huciková, Igor Smitka
- Drehbuch:
- Ivana Huciková, Igor Smitka
- Kamera:
- Dusan Husar
- Schnitt:
- Barbora Bubelova
- Ton:
- Jan Licek
- Musik:
- Mikulas Prihoda, Jan Licek
- Produktion:
- Monika Lošťáková, Simona Hrusovska, Monika Prikkelova, Monika Kraft
- Kontakt:
- Monika Lošťáková
- E-Mail:
- monika@superfilm.me
- Slowakei
- Slowakisch, Tschechisch, Englisch / UT Englisch
- 2023
- 17 min
Memories of the foreign
Inhalt
Wie erinnern wir uns an die Migration? Wie sprechen wir über die Erfahrungen, Hoffnungen und den Widerstand von Arbeitsmigranten? In Form eines filmischen Gedenkens an seine Großmutter Fatma Selek, die 1973 aus der Türkei nach Österreich migriert ist, erzählt Tolga Karaaslan die persönliche Geschichte der Migration seiner Familie. Memories of the Foreign erforscht die Erinnerungen an das Leben in einem fremden Land und gleichzeitig, wie Menschen zu Fremden und sogenannten Anderen gemacht wurden. Die türkische Off-Stimme der Großmutter begleitet die Orte ihrer Erinnerungen in Wels, die in körnigen Schwarz-Weiß-Aufnahmen gezeigt werden: Wohnhäuser, eine Parkbank, Autos, ein Fußballplatz, eine Schule, die Toreinfahrt eines Fabrikgebäudes, die Fassade einer Firma und ein möglicher Eingang zum Arbeitsplatz der Großeltern.
Über den Film/die Regie
Tolga Karaaslan (*1994 in Wels) ist ein österreichischer Filmemacher und Medienkünstler mit Wurzeln in der Türkei. Er studiert Medienkunst an der Kunstuniversität Linz. In seinen Filmen, Videos und Installationen beschäftigt er sich mit Themen wie der Suche nach der eigenen Identität oder dem Aufwachsen und Leben zwischen verschiedenen Kulturen. Seine Kunst verfolgt eine visuelle Sprache und atmosphärische Erzählweise in Kameraführung, Lichtstimmung und Montage, die den Figuren Zeit gibt, sich in ihrer Welt zu entfalten.
FILMOGRAFIE:
• Memories Of The Foreign (4 min, 2023)
• Strömungen (12 min, 2022)
Credits
- Regie:
- Tolga Karaaslan
- Drehbuch:
- Tolga Karaaslan
- Schnitt:
- Tolga Karaaslan
- Mitwirkende:
- Fatma Selek
- Ton:
- Sevil Kuş
- Produktion:
- Tolga Karaaslan
- Kontakt:
- Isabelle Piechaczyk
- E-Mail:
- isabelle@sixpackfilm.com
- Österreich
- Türkisch / UT Deutsch
- 2023
- 4 min
Nostalgia
Inhalt
Was haben Sauerteigbrot, der nächste Star Wars Prequel und Donald Trump gemeinsam? Alle drei beleben ein Gefühl wieder, das so alt wie die Welt ist, aber immer noch sehr mächtig: Nostalgie. Facettenreich, persönlich oder kollektiv, poetisch oder reaktionär, Nostalgie ist ein komplexer emotionaler Zustand.
Über den Film/die Regie
Geboren und aufgewachsen auf La Réunion – einem französisches Überseegebiet - arbeitet sie als freie Dokumentarfilmerin und Autorin in Karlsruhe. Sie studierte Film- und Medienwissenschaften in Lyon, Weimar und Utrecht und vertiefte sich in Fragen der Repräsentation in westlichen Kulturen, sowie in Umweltstudien. 2024 schloss sie die Filmakademie Baden-Württemberg mit ihrem Diplomfilm L’île jardin ab. Sie erzählt gerne von den Beziehungen zwischen Menschen, Umwelt und Orten – in Porträts, Reportagen oder Essays.
FILMOGRAFIE:
• Arte - 360° Reportage - 2024
(La Réunion, die Wiederbelebung der kreolischen Gärten, 52’ + 32’)
• L'île jardin (The Garden Island) – 2024
(39’, Filmakademie Baden-Württemberg; graduation film)
• Nostalgia - 2024
(22’, Filmakademie Baden-Württemberg)
• Where The Wild Trees Grow – 2022
(11’, Filmakademie Baden-Württemberg)
Credits
- Regie:
- Nina Kormann
- Schnitt:
- Nina Kormann, Assistenz: Juliette Ferrére
- Mitwirkende:
- Samira Shair
- Musik:
- Madina Mardieva, Jannik Ost
- Produktion:
- Filmakademie Baden-Württemberg
- Kontakt:
- INina Kormann
- E-Mail:
- kormann.nina@gmail.com
- Deutschland
- Deutsch/ UT Englisch
- 2024
- 22 min
Raum
Inhalt
Marginalisierten Gruppen wird im öffentlichen Diskurs oft Raum genommen. So auch durch die Ereignisse und den darauffolgenden Boykott auf der Frankfurter Buchmesse 2021.
In Raum schildern Betroffene wie Annabelle Mandeng, die Autorin Katya Lwanga und Allies wie der Verlag "&Töchter" die Geschehnisse. Sie teilen retrospektiv ihre Gedanken und Gefühle – und nehmen sich so Raum zurück.
Über den Film/die Regie
Felicia Sippach wurde 2004 in München geboren und schloss 2022 das Gymnasium mit dem Abitur ab. Seit 2023 studiert sie in der Abteilung „Drehbuch“ an der HFF München. Raum ist im Rahmen ihres Studiums entstanden und ist ihr erster Film.
Credits
- Regie:
- Felicia Sippach
- Drehbuch:
- Felicia Sippach
- Animation:
- Patricia Vester
- Schnitt:
- Felicia Sippach
- Mitwirkende:
- Annabelle Mandeng, Elena Straßl, Evein Obulor, Jessica Taso, Katya Lwanga, Laura Nerbel, Sarah Zechel
- Ton:
- Benjamin Klahr
- Musik:
- Pigment Blau
- Produktion:
- Benjamin Klahr, Robin Kufner
- Kontakt:
- Felicia Sippach
- E-Mail:
- felicia.sippach@campus.hff-muc.de
- Deutschland
- Deutsch / UT Englisch
- 2024
- 10 min
Ipek und Gabi
Inhalt
Ipek, 23, hat einen Gendefekt, der ihre Sehkraft stetig verschlechtert. Ihren Alltag meistert sie dank der Hilfe ihres Begleithundes Gabi. Ihr Hund ist mehr als nur eine Alltagshilfe. Gabi ist Ipeks beste Freundin, die verlässliche Stütze und die beiden sehenden Augen, mit der sie täglich die Welt entdeckt und mit der sie Schritt für Schritt selbstständiger wird. Der Film begleitet das Gespann in ihrem Alltag, beobachtet sie in schwierigen Situationen und wie sie gemeinsam Lösungen finden.
Über den Film/die Regie
Anton Augsten, geboren in Leipzig, studiert Dokumentarfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Angefangen mit fiktionalen Kurzfilmen, hat der Dokumentarfilm zunehmend sein Herz erobert. Seitdem stehen die Menschen und das, was sie bewegt, im Mittelpunkt seiner Arbeit.
Credits
- Regie:
- Anton Augsten
- Schnitt:
- Anton Augsten
- Kamera:
- Constantin Iandolino
- Ton:
- Raffaela Kraus, Anton Augsten
- Produktion:
- Raffaela Kraus
- Kontakt:
- Anton Augsten
- E-Mail:
- anton.augsten@posteo.de
- Deutschland
- Deutsch/ Untertitel: Englisch
- 2024
- 10 min
Mein letzter Achttausender
Inhalt
Otto Huber aus Traunstein in Bayern ist einer der letzten Abenteurer. Er hat Expeditionen in bis dato unbekannte Gebiete unternommen, 8000er Gipfel bestiegen, Kletterrouten erstbegangen und die tiefste Schlucht der Welt im Himalaya erstbefahren. Er ist durch die Welt gereist, hat viel erlebt und oft nur knapp überlebt. Seine Vergangenheit ist ein einziges Abenteuer. Seine Gegenwart könnte konträrer nicht sein. Seit drei Jahren pflegt er seine Frau Ria. Alleine. 24 Stunden am Tag. Denn Ria hat Demenz und für Otto ist diese letzte gemeinsame Reise seine größte Herausforderung. Sie ist - wie er sagt - sein letzter Achttausender.
Über den Film/die Regie
Manuela Federl arbeitet seit knapp 20 Jahren als Journalistin und Filmemacherin. Seitdem hat sie über 1.000 Nachrichtenbeiträge und dutzende Dokumentarfilme für diverse TV-Sender und für das Kino produziert.
Für ihren Film „Hundert Stunden Lesbos“ über die Flüchtlingskrise 2016 bekommt sie auf dem Fünf Seen Festival den Short Plus Award. Ihr Dokumentarfilm „THE GAME. Spiel zwischen Leben und Tod“ wurde mehrfach ausgezeichnet und in vier Sprachen übersetzt.
FILMOGRAPHIE (AUSZUG):
• 2023 Mein letzter Achttausender, Dokumentarfilm 35 Min
• 2022 Leben im Krieg, Dokumentarfilm 60 Min
• 2021 THE GAME. Spiel zwischen Leben und Tod, Dokumentarfilm 90 Min
• 2021 Winter im Ausseerland, Dokumentarfilm 47 Min
• 2020 Das Tal der Freigeister - Entlang der Piesting, Dokumentarfilm 47 Min
• 2019 Zeitzeugen. Drei Kitzbüheler Originale, Dokumentarfilm 47 Min
• 2019 Weihnachten in Mariazell mit Conny Bürger und Richard Deutinger, Dokumentarfilm 90 Min
• 2017 Grenzenlos die Welt entdecken: Kärnten, Dokumentarfilm 45 Min
• 2016 Hundert Stunden Lesbos, Dokumentarfilm 38 Min – Gewinner Short Plus Award Fünf-Seen-Festival
• 2016 Auf Hannibals Spuren, Dokumentarfilm 47 Min
Credits
- Regie:
- Manuela Federl
- Kamera:
- Jens Börner
- Schnitt:
- Jens Börner
- Produktion:
- Doppelkopf Studio
- Kontakt:
- Manuela Federl
- E-Mail:
- m.federl@hotmail.com
- Deutschland
- Deutsch / UT Englisch
- 2023
- 35 min
(Sin)fonia
Inhalt
„(Sin)fonia“ ist eine Reise durch vier auditive Wahrnehmungen, die von den Aussagen zweier Stimmen geleitet wird. Der Betrachter kann die Welt als Person mit verschiedenen Hörstörungen (Synästhesie, absolute Tonhöhe, Tinnitus und Taubheit) durch eine visuelle und akustische Metapher fühlen und verstehen.
Über den Film/die Regie
Leyre Cazalla Ruiz stellt ihren neuen Dokumentarfilm „(Sin)fonia“ als ihr Debüt vor. Nachdem sie an anderen Produktionen wie dem Kurzfilm „Casa Beraza“ als Regieassistentin und Drehbuchassistentin beteiligt war, stellt sie nun ihre erste Arbeit als Autorin vor. „(Sin)fonia“ gibt vor, andere Perspektiven verschiedener auditiver Wahrnehmungen zu zeigen, und schafft so eine immersive Erfahrung für den Betrachter durch den Bildschirm.
Credits
- Regie:
- Leyre Cazalla Ruiz
- Drehbuch:
- Leyre Cazalla Ruiz
- Kamera:
- Aitana García – Egea, Carmen Ruiz de Temiño
- Schnitt:
- Adriana Ruiz Léon
- Mitwirkende:
- Maialen Tellebide, Mar Ruiz
- Ton:
- Sergio Nagore
- Musik:
- Sergio Nagore
- Produktion:
- Carolina Anadía
- Kontakt:
- Martín Ismael
- E-Mail:
- info@selectedfilms.com
- Spanien
- Spanisch/ UT englisch
- 2023
- 9 min
Ungarisch? Deutsch? Ungarndeutsch?
Inhalt
Sprache? Tradition? Herkunft? Was bestimmt die Identität eines Menschen? Im Dorf Városlőd/ Waschludt in Ungarn leben Angehörige der ungarndeutschen Minderheit. Wie nehmen sie ihre Identität wahr? Welche Bedeutung hat die ungarndeutsche Abstammung für sie? Die Kurzdokumentation „Ungarisch? Deutsch? Ungarndeutsch? Impressionen aus Városlőd/ Waschludt“ versucht Antworten auf diese Fragen zu finden. Vier Generationen geben Einblicke in ihr Leben in der ungarndeutschen Gemeinschaft.
Über den Film/die Regie
Bente Gossel (*2000) studierte Medienkonzeption im Schwarzwald. Momentan beendet sie ihr zweites Studium in Geschichte, Europäischer Ethnologie und Geschichtswissenschaften. Die Zeit und Möglichkeiten des Studiums nutzte sie, um Dokumentarfilme und andere filmische Produktionen umzusetzen. Schwerpunkte ihrer Arbeiten lagen bei den Themen Migration, Identität und Geschlecht. Nach dem Studium möchte sie weiterhin gesellschaftspolitische Dokumentarfilme produzieren.
FILMOGRAFIE:
• Ungarisch? Deutsch? Ungarndeutsch? (2023)
• Vom Gehen & Bleiben wollen – Perspektive aus Albanien (2024)
Credits
- Regie:
- Bente Gossel
- Drehbuch:
- Bente Gossel
- Kamera:
- Bente Gossel
- Schnitt:
- Bente Gossel
- Produktion:
- Bente Gossel
- Kontakt:
- Bente Gossel
- E-Mail:
- bente.gossel@gmail.com
Deutschland, Ungarn
- Deutsch / UT Deutsch
- 2023
- 9 min
Vater und Jaust
Inhalt
Regelmäßige Prügel, Nächte eingesperrt im Keller. Alex´ Kindheit in der westfälischen Provinz war geprägt von der ständigen Gewalt seines Vaters. Bilder klassischer Männlichkeit, Härte, kein Platz für Mitgefühl oder Verletzlichkeit. Die einzigen Momente des Friedens: Die Familienurlaube auf Norderney. Genau an diesen Ort reist Alex nun 30 Jahre später mit seinem Vater, um endlich zu verstehen: Papa, warum das alles?
Über den Film/die Regie
Alexander Peiler (geb. 1984), Josua Zehner (geb. 1989) und Jonas Bomba (geb. 1990) sind unabhängige Filmemacher aus NRW. Mit ihrer eigenen Filmproduktion Cinephiles Films produzieren sie gemeinsam Spielfilme und Dokumentationen, die auf vielen internationalen Filmfestivals präsentiert und ausgezeichnet wurden. Antrieb der drei Filmemacher ist es, das Echte und die Wahrhaftigkeit, die einen Menschen prägt und antreibt, zu finden und in unterschiedlichen Formen filmisch zu verarbeiten. Als Teil des Aki T. Weisshaus-Kollektivs drehten und produzierten sie den autobiografischen Spielfilm SOMEHOW (u.a. 46. Grenzland Filmtage Selb/Deutschlandpremiere), in der sich der Hauptcharakter Alex, gespielt von Alexander Peiler, auf eine Reise in seine eigene Vergangenheit geprägt von der Gewalt seines Vaters begibt. SOMEHOW wurde von der internationalen Fachpresse als ein “Juwel des Underground-Kinos” und “Manifest des Independentfilms” gefeiert und wurde international mit vielen Preisen u.A. für den besten Film, die beste Regie und das beste Schauspiel ausgezeichnet. VATER UND JAUST vertieft diese Suche nach Antworten nun durch eine weitere Reise. Alex und sein Vater treffen wirklich vor der Kamera aufeinander- und müssen miteinander reden.
FILMOGRAFIE:
• Vater & Jaust – Dokumentation (2024)
• Somehow – Spielfilm (2022)
• Amel? - Spielfilm (2022)
• Yalla Baby! - Dokumentation (2018)
• Wiedersehen mit Marie – mittellanger Film (2013)
Credits
- Regie:
- Jonas Bomba, Josua Zehner
- Drehbuch:
- Alexander Peiler
- Kamera:
- Ed Janowski, Ingrid Peiler
- Schnitt:
- Theo Nikander
- Ton:
- Theo Nikander
- Musik:
- Guido Knollmann
- Produktion:
- Alexander Peiler, Jonas Bomba, Josua Zehner
- Kontakt:
- Cinephiles Films
- E-Mail:
- info@cinephiles.de
- Deutschland
- Deutsch / UT Englisch
- 2024
- 36 min
Stumm
Inhalt
Nach dem Fall der Mauer stürzt sich Anna in ihre aufregende Jugend in Berlin, bis sie von Ereignissen aus der Vergangenheit eingeholt wird. In „Stumm“ geht es im weitesten Sinne um Familiengeheimnisse, das daraus resultierende Schweigen und die zentrale Frage, ob manche Dinge lieber dort verborgen bleiben, wo sie sind oder ob es Sinn macht, sie aufzudecken.
Über den Film/die Regie
Anna Theil (Jahrgang 1977) ist in Berlin aufgewachsen. Nach dem Diplom in Geographie und Pädagogik folgte sie ihrer jahrelangen Faszination für bewegte Bilder und studierte Dokumentarfilm und Schnitt an der filmArche in Berlin. Anna lebt in Berlin und ist als Editorin und Filmemacherin tätig. „Stumm“ ist ihre erste freie Arbeit als Regisseurin.
Credits
- Regie:
- Anna Theil
- Drehbuch:
- Anna Theil
- Kamera:
- Sven Heußner
- Animation:
- Daniela Gast
- Ton:
- Achim Burkart
- Musik:
- Dominik Avenwedde
- Produktion:
- Anna Theil
- Kontakt:
- Anna Theil
- E-Mail:
- kontakt@annatheil.de
- Deutschland
- OmeU (Deutsch)
- 2020
- 8 Minuten
Filmgespräch
Mutwaerts
Inhalt
Seit einer Krebstherapie im Kindesalter sitzt Sophia im Rollstuhl. Ihr Partner Mario und ihr Assistenzhund Jamie unterstützen sie bei den täglichen Herausforderungen. Auf die Frage, ob wir sie in ihrem außergewöhnlichen Lebensalltag begleiten dürfen, sagte Sophia: „...aber mein Alltag ist doch nichts Besonderes“. Tom wollte sich bereits in jungen Jahren nicht sagen lassen, was er alles nicht kann. Mit 8 Jahren verlor er ein Bein an Krebs. „Ihr seid stärker, als ihr denkt, und könnt alles schaffen! Lasst euch von keinem das Gegenteil weismachen!“ schreibt er in seinem Kinderbuch, dass allen Mut machen soll sein eigenes Leben und seine Träume zu leben. In einem Zitat von Roger Willemsen heißt es: „Das Leben kann man nicht verlängern, aber wir können es verdichten.“ Genau dies tun die beiden Protagonisten dieses Films. Sie leben ein verdichtetes Leben. Mit ihrer unglaublichen Energie, ihrer positiven Lebenseinstellung und den Mut ihre Träume zu verwirklichen leben Tom und Sophia ein verdichtetes Leben. Ski fahren, Surfen, Musikmachen, ein Kinderbuch schreiben, ein Fotostudio eröffnen, all dies und vieles mehr gehört dazu. Sie leben ihre Träume und führen ein selbstbestimmtes Leben. Die beiden sehr unterschiedlichen Charaktere haben ihre ganz eigene Einstellung zum Leben und zu ihrer persönlichen Situation. Doch eines vereint beide. Sie sind mutig und halten an ihren Träumen fest -auch oder gerade in schwierigen existentiellen Situationen. Mit viel Kraft und positiver Energie führen sie ein erfülltes Leben. Ganz egal wohin der Weg sie führen wird.
Über den Film/die Regie
Geboren 1968 in Hessen. Kaufmännische Ausbildung bis 1996 als Assistenz der Geschäftsleitung in verschiedenen Unternehmen tätig. Seit 25 Jahren arbeite ich für und mit krebskranken Kindern und Jugendlichen in einem Universitätsklinikum und einem Förderverein für krebskranke Kinder. U.a. im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising. Im Rahmen meiner Tätigkeit Erstellung von kleinen Fundraisingfilmen. Weiterbildung bei verschiedenen Seminaren z.B. im Medienbüro Hamburg und im Filmhaus Frankfurt.
Credits
- Regie:
- Sabine Katharina Schmid
- Drehbuch:
- Sabine Katharina Schmid
- Kamera:
- Nils Heck
- Schnitt:
- Michael Münch
- Ton:
- Moritz Fischer, Perschya Chehrazi
- Musik:
- Perschay Chehrazi
- Produktion:
- Sabine Katharina Schmid
- Darsteller:
- Sophia Konrad, Tom Belz
- Kontakt:
- Sabine Katharina Schmid
- E-Mail:
- mutwaerts@gmail.com
- Deutschland
- OF (Deutsch)
- 2020
- 30 Minuten
Filmgespräch
Trailer
Vive, Balla, Posa
Inhalt
Eine Underground-Szene, die seit Jahrzehnten mit Ursprung in den Vereinigten Staaten überlebt hat, ist in Spanien gelandet: Der Ballroom ist hier, um zu bleiben und weiterhin als sicherer Raum für die LGTBIQ + Gemeinschaft zu funktionieren. Seine Protagonisten werden uns in diese Unterwelt und ihre persönlichen Geschichten einführen, in denen wir sehen werden, wie es ihre beeinflusst hat.
Über den Film/die Regie
Valentina Riveiro Moreira hat einen Abschluss in Audiovisueller Kommunikation. und fünf Jahre im Bereich Digitales Marketing gearbeitet, spezialisiert auf die Kreation und Produktion von Branded Content und Transmedia.
Credits
- Regie:
- Valentina Riveiro Moreira
- Drehbuch:
- Valentina Riveiro Moreira
- Kamera:
- Alex Moreán
- Schnitt:
- Alex Moreán
- Musik:
- Pablo P. Garcia
- Produktion:
- Rafael Linares, Creta Producciones
- Kontakt:
- Selected Films
- E-Mail:
- info@selectedfilms.com
- Spanien
- OmeU (Spanisch)
- 2020
- 12 Minuten
Trailer
Nur zwei Minuten
Inhalt
1951. Es ist die Zeit des „Kalten Krieges“. Der „Eiserne Vorhang“ trennt an der bayrisch-tschechischen Grenze unterschiedliche politische Systeme. Die 17-jährige Gymnasiastin Zdena Hyblova, aus dem tschechischen Aš, gerät zunehmend in Konflikt mit den politischen Gegebenheiten an ihrer Schule. Sie sieht keinen anderen Ausweg als ihr vertrautes Umfeld zu verlassen. Eine Flucht ist aber gefährlich. Es drohen hohe Gefängnisstrafen, falls man sie dabei erwischt. Trotzdem wagt sie mit zwei Freunden die illegale Grenzüberquerung an der bayrisch-tschechischen Grenze bei Aš.
Über den Film/die Regie
Petra Dombrowski, am 24.9.1963 in Stuttgart geboren, Filmemacherin, Grafikerin/Illustratorin und Autorin. Nach dem Abitur Studium Grafik-Design an der privaten Fachhochschule, Merz Akademie Stuttgart.
Geschichte lebendig machen! Seit 2013 widmet sich Petra Dombrowski hauptberuflich der Aufarbeitung historischer Themen mit dem Schwerpunkt Osteuropa. Dabei steht Bildungsarbeit für verschiedene Institutionen und Museen, der Transfer in eine breite Öffentlichkeit mittels Text, Film, Grafik, Illustration, im Vordergrund.
Filmografie (Auswahl)
Credits
- Regie:
- Petra Dombrowski
- Drehbuch:
- Petra Dombrowski
- Kamera:
- Alexej Stoljarow / Petra Dombrowski
- Animation:
- Petra Dombrowski
- Schnitt:
- Petra Dombrowski
- Ton:
- Alexej Stoljarow
- Musik:
- Petra Dombrowski
- Sprecherin:
- Katherin Kaddu
- Produktion:
- Rückblende, Petra Dombrowski
- Kontakt:
- Petra Dombrowski
- E-Mail:
- info@petra-dombrowski.de
- Deutschland
- OmU (Deutsch, Untertitel: Tschechisch)
- 2022
- 9 Minuten
Just A Guy
Inhalt
JUST A GUY ist ein animierter Dokumentarfilm über das Wesen der Liebe. Drei Frauen erinnern sich an ihre Beziehung mit Richard Ramirez: einem Serienmörder und Vergewaltiger, der in den 80er Jahren zum Tode verurteilt wurde. Die ausgetauschten Briefe und Gefühle sind in ihrer Rückschau ebenso befremdlich, wie sie schauerlich nah und vertraut sind.
Über den Film/die Regie
Shoko Hara wurde 1988 in Japan geboren. 2012 legte sie einen B.A. Mediendesign an der DHBW Ravensburg ab. Mit ihrer Vorliebe für das analoge und experimentelle Arbeiten studierte sie bis 2016 Motion Design an der Filmakademie BW. Derzeit doziert sie Motion Graphics arbeitet als Animationsfilmregisseurin für Werbefilme und Musikvideos.
Credits
- Regie:
- Shoko Hara
- Drehbuch:
- Simon Thummet
- Schnitt:
- Tobias Wilhelmer
- Animation:
- Eliott Deshusses, Valentin Kemmner, Matisse Gonzales, Shoko Hara, Sofiia Melnyk
- Ton:
- Marc Fragstein
- Musik:
- Chiara Strickland
- Produktion:
- Stefan Michel
- Kontakt:
- Fabian Driehorst, AG Animationsfilm
- E-Mail:
- festival@ag-animationsfilm.de
- Deutschland
- OmdU (Englisch)
- 2020
- 15 Minuten
Filmgespräch
Trailer
Schlange im Westen
Inhalt
"Schlange im Westen" ist eine intime Analogie über Depression aufgrund von Entwurzelung und die Entwurzelung von Heilpflanzen wie Ayahuasca. Beides verursacht durch die Globalisierung. Aber wie bei jedem Thema: Nichts ist schwarz oder weiß. "Schlange im Westen" sucht nach der Synergie zwischen den Gegensätzen. Ein Dialog zwischen der emotionalen und der rationalen Welt, eine Verschmelzung von Film und Reportage, Wissenschaft und Spiritualität. Die Aufdeckung der Schwarz-Weiß-Nuancen, die diese angestammten Praktiken im Westen haben, und die Suche nach der Synergie zweier sehr unterschiedlicher Kulturen.
Über den Film/die Regie
Yessica Hurtado Martínez wurde 1989 in Ixtapa Zihuatanejo, Mexiko, geboren. Sie studierte Audiovisuelle Medientechnik an der THD Deggendorf, Deutschland. Nach ihrem Studium arbeitete sie in verschiedenen Bereichen der audiovisuellen Welt als Sprecherin, Redakteurin, Videofilmerin und Grafikdesignerin. Neben ihrer Arbeit im Unternehmensbereich produziert und inszeniert sie mehrere Porträts und Musikvideos von Künstlern in Mexiko, Deutschland und Hawaii. 2015 dreht sie ihren ersten Kurzdokumentarfilm "Acti8Electro Jazz" und ein dokumentarisches Porträt des Künstlers Lon Klein "The passion of building surfboards" in Hawaii. Zwischen 2017 und 2019 dreht sie Musikvideos mit dokumentarischem Charakter mit dem mexikanischen Son Jarocho Künstler Yehosua Perez und dem Sitaristen Leonardo Prakash. Begeistert von der Kraft von Interviews und der Darstellung spontaner Bilder, studiert Yessica 2020 ihren Master in Dokumentarfilm an der ECIB und bringt 2023 ihren ersten dokumentarischen Essay "Serpent in the West" heraus. Eine intime Analogie über die entwurzelnden Depressionen von Menschen und die Entwurzelung von Heilpflanzen, wie Ayahuasca.
Credits
- Regie:
- Yessica Hurtado Martínez
- Drehbuch:
- Yessica Hurtado Martínez
- Kamera:
- Yessica Hurtado Martínez, Nacho Carulla
- Schnitt:
- Yessica Hurtado Martínez, Isabel Martínez Escudero
- Ton:
- Helios Reguera
- Musik:
- Lucy Marín, Kirtan
- Produktion:
- Yessica Hurtado Martínez
- Kontakt:
- Yessica Hurtado Martínez, Jesús Soria
- E-Mail:
- jazzyess@hotmail.com, hola@mms-distribuciondecortometrajes.es
- Deutschland, Mexiko, Spanien
- OmdU (Spanisch,Deutsch)
- 2022
- 25 Minuten
Last Kiss
Inhalt
Diese Geschichte ist ein Versuch, den Menschen zu zeigen, dass wir unsere Beziehungen wertschätzen sollten (sicherlich innerhalb vernünftiger Grenzen). Was auch immer die Beziehung ist, Sie haben sich diese Person aus einem bestimmten Grund ausgesucht, Sie haben so viel Zeit mit ihr/ihm verbracht. Man muss eine Beziehung pflegen, es zumindest versuchen, und sie nicht aufgeben, nur weil man ihrer überdrüssig ist. Das ist eine Botschaft an Sie selbst in der Vergangenheit. Ich würde mir dieses Video gerne ansehen, bevor ich dummerweise mit einem Mädchen Schluss gemacht habe, das ich liebte und immer noch liebe, aber es ist schon zu spät.
Über den Film/die Regie
Eradzh Nidoev wurde am 17.04.1990 in Khujand, Tadschikistan, geboren. Absolvierte die M. V. Lomonosov Moscow State University als Journalist und 2018 - die Moscow Film School. Ausgebildet in den USA.
Credits
- Regie:
- Eradzh Nidoev
- Drehbuch:
- Eradzh Nidoev
- Kamera:
- Nikita Valesnev
- Schnitt:
- Katya Kuchumova
- Ton:
- Oleg Shitov
- Musik:
- Alexey Volostnykh
- Produktion:
- Eradzh Nidoev
- Kontakt:
- Regina Kamaeva, CinePromo Public Relations Manager
- E-Mail:
- regina.cinepromo@yandex.ru
- Russland
- OmeU (Russisch)
- 2020
- 4:29 Minuten
Wuqiao Circus
Inhalt
In Wuqiao, einer kleinen chinesischen Stadt, widmen die Einwohner ihr Leben dem Zirkus. Seit Jahrzehnten präsentieren sich Generationen von Zirkuskünstlern als Clowns, Bändiger, Akrobaten und Zauberer. Während der Feiertage des Frühlingsfestes verwandelt sich die Wuqiao Arcobatic World in einen großen Spielplatz für die besuchenden Familien. Umgeben von Buddha-Tempeln und taoistischen Skulpturen wird ein einzigartiger Raum der Zirkustradition, Phantasie, Illusion und Realität erschaffen. Wuqiao Circus, ein Film über Fragmente des Zirkuslebens, performative Existenz und die Liebe zur Verspieltheit.
Über den Film/die Regie
Lukas Berger ist Fotograf und Regisseur.
Er arbeitete bereits in vielen Ländern weltweit und hat einen Masterabschluss in Dokumentarfilmregie (DocNomads). Seine Kurzfilme Circus Debere Berhan (2015) und Circus Movements (2019) wurden auf vielen internationalen Filmfestivals gezeigt und mehrfach ausgezeichnet. Es sind fotografische Filme, die zwischen Statik und Dynamik, Dokumentation und Fiktion, Objektivität und Poesie balancieren. Sein künstlerisches Werk entstammt einer dokumentarischen Fototradition und sein großes Interesse an der Welt und den Menschen ist sichtbar. Musik und der Einsatz von Ton spielen eine wichtige Rolle, die von strenger Synchronität bis zu einer Atmosphäre reicht, die an das frühe Kino erinnert.
Sein neuer Film Wuqiao Circus (2020) zeigt das Leben in der Zirkusstadt Wuqiao in faszinierenden und unmittelbaren Bildern.
Filmographie (Auswahl)
Circus Debere Berhan (2015)
Circus Movements (2019)
Wuqiao Circus (2020)
Credits
- Regie:
- Lukas Berger
- Drehbuch:
- Lukas Berger
- Kamera:
- Lukas Berger, Agnes Meng
- Schnitt:
- Mário Gajo de Carvalho, Lukas Berger
- Ton:
- Mário Gajo de Carvalho, Sebastian Neubauer
- Produktion:
- Mário Gajo de Carvalho, Lukas Berger
- Kontakt:
- Mário Gajo de Carvalho, Lukas Berger
- E-Mail:
- filmesdogajogmail.com, lukasbergerfilm@gmail.com
- Deutschland, Portugal, Österreich, China
- OmdU (Mandarin)
- 2020
- 14 Minuten
schichteln
Inhalt
Eine Glashütte inmitten der deutsch-tschechischen Grenzregion. Durch die Nacht trägt der Zauber der Routine. Eine Symphonie aus Muskelmasse, glühend heißem Glas und Vögeln, die das Morgenlicht besingen.
Über den Film/die Regie
Ich bin selbst im tiefsten Bayerischen Wald, nahe der tschechischen Grenze, aufgewachsen. Seit jeher verspüre ich ein großes Interesse für jegliches Kunsthandwerk. Als ich die Glashütte das erste Mal besuchte, war ich wahnsinnig beeindruckt von dem Ort und den Menschen, die dort arbeiten. Dieses filigrane, leuchtende Material und dazu die muskulösen Männer. An diesem wunderbaren, aber auch harten Ort, an dem Routine die Lebensader ist, die durch die Nacht führt, wollte ich mehrere Nächte verbringen und tiefer eintauchen. Verena Wagner wurde 1990 im Bayerischen Wald geboren. Seit jeher verspürt sie ein tiefes Interesse für Menschen, Kunst und Handwerk. Sie schloss 2015 erfolgreich den Bachelor der Wirtschaftspädagogik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ab. Seit 2016 studiert Verena Dokumentarfilm-Regie und Fernsehpublizisitk an der Universität für Fernsehen und Film in München. Sie arbeitet als freiberufliche Filmemacherin, als Theaterregisseurin und gibt Filmworkshops für Kinder und Jugendliche.
Credits
- Regie:
- Verena Wagner
- Drehbuch:
- Verena Wagner
- Kamera:
- Matthias Kofahl
- Schnitt:
- Ulrike Tortora
- Ton:
- Jannik Flieger
- Musik:
- Christoph Nicolaus
- Produktion:
- Christine Haupt, Hochschule für Fernsehen und Film München
- Kontakt:
- Verena Wagner
- E-Mail:
- verena1990wagner@web.de
- Deutschland
- OmdU (Deutsch, Tschechisch)
- 2020
- 21 Minuten
Filmgespräch
Der Engel Der Geschichte
Inhalt
Eine Grenze in Europa. Ein Bild von Paul Klee. Ein Gedicht von Walter Benjamin. Ein Film über das Gestern und das Heute -und wie schwer das Eine hinter dem Anderen erkennbar ist.
Über den Film/die Regie
Jahrgang 1975. Erster Kurzfilm 2003. Arbeitet nach dem Studium der Medieninformatik (Schwerpunkt Medien) am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Rettet sich 2005 auf die Filmarche, eine selbstverwaltete Filmschule in Berlin, und wählt den Studienschwerpunkt Dokumentarfilm-Regie. Dort ist er verantwortlich für verschiedene Vorlesungen und Workshops. Inzwischen Mitglied des Ältestenrats der Filmarche und engagiert im Berufsverband AG DOK. 2014 Artiste en Residence der Rencontres Cinématographiques im französischen Cerbère. 2019 Abschluss des Masterstudiums Dokumentarfilmregie an der Filmuniversität Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Eric Esser lebt und arbeitet an Berlin.
Credits
Regie:
- Eric Esser, Evelyn Rack (Co-Autorin, Montage)
- Drehbuch:
- Eric Esser, Evelyn Rack (Co-Autorin, Montage)
- Kamera:
- Michael Zimmer
- Schnitt:
- Evelyn Rack
- Ton:
- Ludwig Müller
- Musik:
- Matija Strniša
- Produktion:
- Eric Esser MakeShiftMovies, Colja Krugmann (Postproduction)
- Darsteller:
- Billie Jagodzinska
- Kontakt:
- MakeShiftMovies
- E-Mail:
- eric.esser@makeshiftmovies.info
- Deutschland
- OmeU (Deutsch)
- 2019
- 10 Minuten
Trailer
Sunset Singers
Inhalt
Das pensionierte Ehepaar Long und Sophie aus Hong Kong sind Amateur-Sängerinnen. Sie nehmen separat an einer Gesangsaufführung teil. Trotz sozialer Unruhen, beginnt ihre Aufführung wie gewohnt. Während Sophie früh bei der Veranstaltung eintrifft und sich vorbereitet, wird Long durch unerwartete Umstände in der U-Bahn aufgehalten. Sunset Singers verbindet Animation mit dokumentarischem Material, welches 2019 während den Protesten gegen die Auslieferung von Gefangenen gefilmt wurde. Der Film stellt einen fiktionalen Kommentar auf die parallelen Lebensrealitäten von Menschen aus Hong Kong dar.
Über den Film/die Regie
Jessica Poon (geb. 1990) ist eine Animations- und Medienkünstlerin und aus Hong Kong. Sie hat 2014 ihren Abschluss an der CalArts in Character Animation gemacht und vor kurzem ihr Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien Köln abgeschlossen. Dort hat sie zwei Animationen fertiggestellt: Moving Mountains (2021) und Sunset Singers (2021). Diese Filme wurden unter anderem auf dem Zagreb Animafest, den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen, LACMA und dem National Media Museum in London gezeigt, sowie für den Annie Award ausgewählt. Sie lebt momentan in Köln.
Credits
- Regie:
- Jessica Poon
- Drehbuch:
- Jessica Poon
- Kamera:
- Jessica Poon
- Animation:
- Jessica Poon
- Schnitt:
- Jessica Poon
- Musik:
- Siu-tung Poon, Andy Motoi
- Produktion:
- Jessica Poon
- Kontakt:
- Jessica Poon
- E-Mail:
- jessicapoon@hotmail.com
- Deutschland
- OmdU (Kantonesisch)
- 2022
- 11 Minuten
Die letzte erste Tanke (První a poslední pumpa)
Inhalt
Zwei Tankstellen in der Mitte Europas. Zwei Nicht-Orte. Eine Grenze. Die Kunden kommen und fahren. Die Tankwarte bleiben. Während Theresa an der Tankstelle ihres Vaters im bayerischen Furth im Wald aufgewachsen ist und nun dort arbeitet, ist Ján erst seit wenigen Wochen an der Tankstelle in Železná angestellt, wenige Meter von der deutsch-tschechischen Grenze und dem ehemaligen Eisernen Vorhang entfernt. „Die letzte erste Tanke | První a poslední pumpa“ ist ein zweisprachiger Dokumentarfilm über Heimat und Grenzen, über Tanktourismus, Deutsche und Tschechen und das Leben an der Tankstelle.
Über den Film/die Regie
FERDINAND HAUSER wurde 1995 in Halle (Saale) geboren. Nach dem Studium der Westslawistik an der Universität Leipzig und der Karls-Universität Prag und Praktika im Abgeordnetenhaus des Parlaments der Tschechischen Republik sowie im Prager Goethe-Institut studiert er seit 2019 Übersetzen in Literatur – Medien – Kunst an der Universität Wien und der Karls-Universität Prag. Er ist Autor eines Reiseführers über die tschechische Hauptstadt und wurde 2020 mit dem Susanna Roth-Übersetzungspreis ausgezeichnet. CONRAD WINKLER wurde 1997 in Halle (Saale) geboren. Während seiner Schulzeit drehte er Beiträge für die Offenen Kanäle von Sachsen-Anhalt. Dafür erhielt er zahlreiche regionale Preise. Nach seinem Abitur absolvierte er ein FSJ Kultur bei den Fontane-Festspielen in Neuruppin. Seit 2017 studiert Conrad Winkler Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Er arbeitet als Videoproducer und ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Credits
- Regie:
- Ferdinand Hauser, Conrad Winkler
- Drehbuch:
- Conrad Winkler
- Schnitt:
- Ferdinand Hauser, Conrad Winkler
- Ton:
- Ferdinand Hauser, Veronika Křížková
- Musik:
- Plavky
- Produktion:
- Ferdinand Hauser, Conrad WinklerKontakt:
- Kontakt:
- Conrad Winkler
- E-Mail:
- Conrad.winkler@campus.hff-muc.de
- Deutschland, Tschechien
- Omd/cU (Deutsch, Tschechisch)
- 2020
- 21 Minuten
Trailer
Filmgespräch
Catcalls
Inhalt
Ein Stimmenchor aus Frauen* berichtet über Erlebnisse mit verbaler sexueller Belästigung, auch Catcalling genannt. Die individuellen Geschichten fördern zu Tage, womit viele Frauen im öffentlichen Raum konfrontiert sind: Das Ausleben von männlicher Macht.
Über den Film/die Regie
Pia Nüchterlein wurde 1998 in Berlin geboren und spielte während ihrer Schulzeit Theater. Nach ihrem Abitur arbeitete sie als Regieassistentin im Theater und sammelte erste Erfahrungen an Filmsets. Von 2017 bis 2022 studierte sie an der FH Dortmund Film. Zwei Semester verbrachte sie im Rahmen von Erasmus+ an der EESAB Rennes. In ihrem Studium produziert sie Kurzfilme in fiktionalen, wie dokumentarischen Formaten. Ihr Studium schloss sie mit ihrem Film „Catcalls“ ab. Ihre Filme laufen auf verschiedenen Filmfestivals. Seit 2021 arbeitet sie als feste Regieassistentin am Rheinischen Landestheater Neuss, wo sie auch eigene Arbeiten präsentiert.
Filmographie (Auswahl)
2022 „Catcalls“ Dokumentarkurzfilm–Buch und Regie
2021 „Horizonte“ Experimentalfilm–Idee und Regie
2020 “ONLY YES MEANS YES” Dokumentarkurzfilm –Buch und Regie
“Supreme” Kurzfilm–Koproduzentin, Oberbeleuchterin
2018“Träume ohne Licht” Kurzfilm–Drehbuch
“California Dreamin‘ ” Kurzfilm–Produzentin
Credits
- Regie:
- Pia Nüchterlein
- Drehbuch:
- Pia Nüchterlein
- Kamera:
- Sarita Bonilla Barahona
- Schnitt:
- Maximilian Dovsek
- Ton:
- Sophie Hüber
- Musik:
- Speck & Knochen
- Darsteller:
- Mia, Isabel, Johanna, Antonia, Hannah, Clara, Antonia, Diana, Anna
- Produktion:
- Pia Nüchterlein
- Kontakt:
- Pia Nüchterlein
- E-Mail:
- pia.nuechterlein@gmail.com
- Deutschland
- OmeU (Deutsch,Englisch)
- 2022
- 27 Minuten
Woman
Inhalt
In Mosambik zeigt der Fall von Josina Machel, Tochter des ersten Präsidenten, dass geschlechtsspezifische Gewalt keinen Unterschied zwischen den sozialen Schichten macht. Andere Frauen erleiden täglich Terror, ohne die Möglichkeit, sich zu wehren. Ihr Geschlecht definiert sie von Geburt an; die Gesellschaft will, dass sie nachgeben; männliche Gewalt tötet sie. Nun, eine neue Generation von Vers.
Über den Film/die Regie
Raúl de la Fuente ist Regisseur, Autor und Cutter. Sein Spielfilm ANOTHER DAY OF LIFE wurde in Cannes in die offizielle Auswahl aufgenommen und erhielt den EFA-, Goya- und Platino-Preis als Bester Animationsfilm sowie den Publikumspreis in Zinemaldia. NÖMADAK TX erhielt den 2. Platz bei IDFA?s Top20 und den Best Young Director Award beim Guadalajara IFF. Sein erster Doku-Kurzfilm MINERITA erhielt den Goya Award und stand auf der Oscar-Shortlist.
Credits
- Regie:
- Raúl de la Fuente Calle
- Drehbuch:
- Ivan Zahínos, Amaia Remírez García, Nagore Eceiza, Raúl de la Fuente Calle
- Kamera:
- Raúl de la Fuente Calle
- Schnitt:
- Raúl de la Fuente Calle, Nagore Eceiza
- Ton:
- Ernesto Santana
- Musik:
- Mikel Salas, Dama do Bling, Iveth Mafundza
- Produktion:
- KANAKI FILMS
- Darsteller:
- Josina Machel, Dama do Bling, Iveth Mafundza, Natalia Malembe, Enia Lipanga, Graça Julio, Onelia Filipe
- Kontakt:
- Ismael Martin, Selected Films
- E-Mail:
- info@selectedfilms.com
- Ostafrika (Mosambik)
- OmeU (Portugiesisch)
- 2019
- 20 Minuten
Trailer
Aqui Seguimos
Inhalt
In den Wüsten von Baja California (Mexiko) sind Daria und Teresa die beiden letzten Sprecher der indigenen Ku'ahl-Sprache. In ihrer Welt des Vergessens und des Verfalls beklagen sie das drohende Aussterben der Ku'ahl-Sprache und -Kultur, während die moderne Welt mit Gleichgültigkeit vorgeht. Doch solange Daria und Teresa sich miteinander unterhalten, lebt das Ku'ahl.
Über den Film/die Regie
Alvaro Hernández Blanco ist ein in Madrid geborener Filmemacher und Content Creator mit Sitz in Mexiko. Zu seinen Projekten gehören der Western-Kurzfilm "Once Upon A Time On the Border" (2013) und "Gotta Serve Somebody" (2015), der bei den International Showing Film Awards ausgezeichnet wurde. Álvaro hat auch als Cutter für verschiedene Dokumentarfilme und als Produzent für zahlreiche Online-Inhalte gearbeitet. Im Jahr 2021 veröffentlichte er sein erstes Buch "A Migrant's Musings".
Credits
- Regie:
- Alvaro Hernandez Blanco
- Drehbuch:
- Alvaro Hernandez Blanco
- Kamera:
- Alvaro Hernandez Blanco
- Schnitt:
- Alvaro Hernandez Blanco
- Ton:
- Joaquin Hernandez
- Musik:
- Roman Lacrouts
- Darsteller:
- Daria Mariscal
- Produktion:
- Alvar Carretero De la Fuente
- Kontakt:
- E-Mail:
- info@selectedfilms.com
- Mexiko
- OmeU (Spanisch)
- 2022
- 16 Minuten
Dajla: Cine Y Olvido
Inhalt
In Dakhla, einem der seit 45 Jahren vergessenen saharauischen Flüchtlingslager in Südalgerien, geht das Leben weiter. Die Feier eines Filmfestivals, der Fisahara, durchbricht die Monotonie. Die Veranstaltung endet, das Leben (und das Vergessen) geht weiter.
Über den Film/die Regie
Arturo Dueñas (Esguevillas de Esgueva, Valladolid, Spanien, 1962). Bachelor of Arts, Studium der Kinematographie und des Filmemachens an der New Yorker Filmakademie. Mitglied der Akademy of Arts und der kinematographischen Wissenschaften Spaniens. Schauspieler, Regisseur, Produzent, Cutter und Drehbuchautor bei mehreren Kurzfilmen, produzierte und inszenierte er die Spielfilme Amateure (Aficionados, 2011), ausgewählt und ausgezeichnet auf über 30 internationalen Festivals, Corsairs (Corsarios, 2015), Mission: Sahara (Misión: Sáhara, 2016), Built lands (Tierras construidas, 2019) und Pessoas: the shortest path (Pessoas: el camino más corto, 2020).
Credits
- Regie:
- ARTURO DUEÑAS HERRERO
- Drehbuch:
- ARTURO DUEÑAS HERRERO
- Kamera:
- ÁLVARO SANZ PASCUAL
- Schnitt:
- ARTURO DUEÑAS HERRERO
- Ton:
- MIGUEL SÁNCHEZ GONZÁLEZ
- Produktion:
- LA ESGUEVA FILMS
- Kontakt:
- Promofest, Spanien
- E-Mail:
- distribucion@promofest.org
- Spanien
- OmeU (Englisch, Spanisch)
- 2020
- 15 Minuten
Biegen und Brechen
Inhalt
Alex wächst zu DDR- Zeiten bei seiner alleinerziehenden Mutter im Vogtland auf, die beiden sind ein gutes Team. Als seine Mutter öffentlich den Staat kritisiert, fällt der Beschluss der Jugendhilfe, Alex ins Kinderheim einzuweisen. Einmal dort angekommen, versteht der Elfjährige die Welt nicht mehr. Er sehnt sich nach seiner Familie und unternimmt mehrere Fluchtversuche. Zur Strafe wird er in den Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau eingewiesen, der einzige seiner Art im Land. Militärischer Drill und Gewalt prägen den dortigen Alltag, Alex muss sich sowohl gegenüber den Erziehern als auch den Mitinsassen behaupten.
Filmographie (Auswahl)
Mike Plitt:
-Im Takt- Wege in den Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau (Scrollstory, 2022)
-Hier oben, bei den weißen Göttern (Animadok Short, 2020)
-Steigende Pegel – Die Flut von morgen (TV-Doku, 2020)
- Der Hoheneck - Komplex (MDR, Crossmedia, 2020)
- Der 4. Dezember- Der Tag, an dem Erfurter Bürger*innen die Stasi-Zentrale besetzten (Scrollstory, 2019)
Falk Schuster:
-Hotel Astoria (Animadok, 2020)
-Die Tochter (Animadok Short, 2018)
-Bei Nacht erwacht (Kurzer Animationsfilm, 2018)
-Ast mit Last (Kurzer Animationsfilm, 2011)
Credits
- Regie:
- Mike Plitt, Falk Schuster
- Drehbuch:
- Mike Plitt
- Kamera:
- Falk Schuster
- Animation:
- Falk Schuster, Alexander Schmidt
- Schnitt:
- Julian Quitsch
- Musik:
- Hannes Schulze
- Produktion:
- Alexander Lahl, Max Mönch, Mike Plitt
- Kontakt:
- Mike Plitt, Falk Schuster
- E-Mail:
- mike.plitt@hotmail.com, mail@falkschuster.com
- Deutschland
- OmeU (Deutsch)
- 2022
- 8 Minuten
Before I Die
Inhalt
Auf einer kleinen Insel im Viktoriasee, Kenia, glauben die Fischer, dass ihnen alles zusteht. Währenddessen sind die Frauen und Mädchen gezwungen, die Last ihres Schweigens zu tragen. In einer nahen Reise durch ihre Kindheitserinnerungen beschließt eine junge Frau, ihre Geschichte zu erzählen, um ihre Last zu erleichtern und Hoffnung zu finden...
Über den Film/die Regie
Iker Esteibarlanda (1992) arbeitet als Filmemacher, Drehbuchautor und Cutter. Sein erster Kurzfilm mit dem Titel BENEATH THE TREES wurde 2014 uraufgeführt und er war der jüngste Regisseur in der Offiziellen Sektion des 15th Lanzarote Film Festivals. Seitdem hat er seine Karriere als Dokumentarfilmer und Produzent von Unternehmensvideos entwickelt, wobei es immer darum ging, menschliche Geschichten zu erzählen. BEFORE I DIE (2020) ist sein zweiter Kurzfilm.
Credits
- Regie:
- Iker Esteibarlanda
- Drehbuch:
- Iker Esteibarlanda, Nazareth Torres
- Kamera:
- Iker Esteibarlanda
- Schnitt:
- Iker Esteibarlanda
- Ton:
- Danel Ciaurriz
- Musik:
- Mikel Salas
- Produktion:
- Visual Comunicacion, Iñigo Ruiz Aquerreta
- Darsteller:
- SELVA BARÓN, MAITE ITOIZ
- Kontakt:
- Selected Films
- E-Mail:
- info@selectedfilms.com
- Spanien
- OmeU (Englisch, Suaheli)
- 2020
- 14 Minuten
Trailer
Shoa, Bernard Orès
Inhalt
Die wahre Geschichte von Bernard Orès, einem jungen polnischen Juden aus Przemysl, der sich 8 Monate lang mit zwei Kameraden in einem unter der Straße gegrabenen Bunker verstecken musste, um den SS-Soldaten zu entkommen. Dieser Film zeichnet die Geschichte dieses Überlebenden in einer Animation nach.
Über den Film/die Regie
Nach seinem Animationsstudium an der École Estienne kam Baptiste Drapeau 2014 als Regisseur zu La Fémis, der renommiertesten Filmschule Frankreichs. Er drehte mehrere Kurzfilme, darunter HALB UND HALB, einen Animationsfilm, und DER MANEATER, der auf vielen Festivals ausgewählt wurde. Sein erster Spielfilm THE LODGER mit Alice Isaaz und Jacqueline Bisset wurde auf dem Angoulême Film Festival 2020 vorgestellt. SHOAH-BERNARD ORES ist seine erste professionelle Produktion in 2D-Animation.
Credits
- Regie:
- Baptiste Drapeau
- Drehbuch:
- Baptiste Drapeau
- Kamera:
- Francois Ray, Marie Bouchet
- Schnitt:
- Thomas Robineau
- Ton:
- Kinane Moualla
- Musik:
- Agnes Olier
- Darsteller:
- Nicolas Casar, Phillipe Tlokinski
- Produktion:
- Golem&Linea Films
- Kontakt:
- Alexandre de Villeneuve, Baptiste Drapeau
- E-Mail:
- adv@golemandlinea.com, drapenaubaptiste@gmail.com
- Frankreich
- OmeU (Französisch, Deutsch, Polnisch, Ukrainisch)
- 2022
- 14 Minuten
By The River
Inhalt
Entlang des Flusses Ganges liegt Varanasi, die heiligste der sieben heiligen Städte Indiens und ein Ort, an dem gläubige Hindus sterben, in der Hoffnung, Moksha zu erreichen - die Befreiung vom Kreislauf der Wiedergeburt. Es gibt mehrere sogenannte "Todeshotels", die Gläubige beherbergen, die ihr Leben aufgeben und hierherkommen, um auf den Tod zu warten - manche sogar für 40 Jahre.
Über den Film/die Regie
Daniel Braga Ulvestadd (Norwegen, 1993) ist ein norwegischer Regisseur mit Sitz in Berlin. Nachdem er mit einigen der Besten der Motion-Design-Industrie an High-End-Projekten wie der Beleuchtung des Sydney Opera House während der Vivid 2017 gearbeitet hat, ist er nun auf dem Weg, menschliche Geschichten mit Ehrlichkeit im Kern zu erzählen, wobei er das Medium Film als sein Werkzeug nutzt.
Credits
- Regie:
- Dan Braga Ulvestad
- Kamera:
- Caleb Ware
- Schnitt:
- Andrew Holmes
- Ton:
- Rubin Henkel
- Musik:
- Dustin Lau
- Produktion:
- Charu Menon
- Kontakt:
- Promofest, Spanien
- E-Mail:
- distribucion@promofest.org
- Australien, Indien
- OmeU (Hindi)
- 2019
- 25 Minuten
Trailer
Border Conversations
Inhalt
Im November 2021 versuchen tausende Migrant*innen über Belarus und Polen in die EU einzureisen. Border Conversations begleitet zwei polnische Aktivistinnen, Karolina und Kornelia, auf ihrer Schicht an der Grenze. Per
Chatnachricht erhalten sie täglich verzweifelte Hilferufe, doch ihre Einsätze verlaufen anders als geplant und die zwei Frauen werden mit den Grenzen humanitärer Hilfe konfrontiert.
Über den Film/die Regie
Obwohl der Film vordergründig die Perspektive der Aktivistinnen einnimmt und von ihren Gedanken und Gefühlen erzählt, geht es übergeordnet um die tausenden Menschen, Familien und Mütter im Wald, die, auf der Suche nach einem besseren Leben, versuchen über die polnisch-belarussische Grenze zu gelangen. Dies war immer meine Intention, seit Anbeginn der Recherche. Denn hinter den großen Zahlen der Medien, stecken tausende Einzelschicksale.
Der Film begleitet die Aktivist*innen im November 2021. Doch auch im Winter 2022, ein Jahr nach den Dreharbeiten, überqueren immer noch Menschen die Grenze. Die “Zone” wurde inzwischen geöffnet und aus dem Grenzzaun wurde eine fünf Meter hohe Mauer, doch der Wille und die Not über diese Grenze in die EU zu gelangen hat nicht Nachgelassen!
Jonathan Brunner ist ein Regisseur von Dokumentarfilmen und Werbespots. Er erhielt seinen Bachelor-Abschluss in Mediengestaltung an der Fachhochschule Mainz im Jahr 2020. Im Herbst 2020 begann er mit der Diplomarbeit in Dokumentarfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seine Filme liefen bereits auf internationalen Filmfestivals wie DOK Leipzig oder ji.hlava IDFF.
Filmografie (Auswahl)
2023 Waiting, documentary, 25 min. (in postproduction)
2022 Border Conversations, documentary, 30 min.
2022 White Roses, documentary, 25 min.
2021 Pulling Corks, documentary, 17 min.
2020 10 Years, documentary, 12 min.
2018 Without Words, documentary, 33 min.
Credits
- Regie:
- Jonathan Brunner
- Drehbuch:
- Jonathan Brunner
- Kamera:
- Marie Scholjegerdes
- Schnitt:
- Samuel Albert
- Ton:
- k.A.
- Musik:
- Frederic Hellmann
- Darsteller:
- Kornelia, Karolina, Gosia, Kasia
- Produktion:
- Tristan Schneider (Produzent), Filmakademie Baden-Württemberg GmbH
- Kontakt:
- Jonathan Brunner, Tristan Schneider
- E-Mail:
- jonathan@brunner@filmakademie.de, tristan.schneider@filmakademie.de
- Deutschland
- OmeU (Polnisch, Englisch)
- 2022
- 30 Minuten
Kafkaland
Inhalt
1960 begeben sich ein angehender Schriftsteller und ein künftiger Filmregisseur auf Franz Kafkas Spuren - in einem Dorf, in dem dieser oft seine Schwester besuchte und „Das Schloss“ schrieb. Sie suchen nach Inspiration für ein Drehbuch, haben aber keinen Erfolg. Später wird einer der beiden Freunde ein berühmter Regisseur in den USA, der andere Staatspräsident. 2019 versucht im selben Dorf wieder ein Filmteam sein Glück.
Über den Film/die Regie
Tobi Sauer wurde 1991 in Fulda geboren. Von 2012 bis 2020 studierte er Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel, in der Klasse Film und bewegtes Bild. Seine Kurzfilme, darunter „Handbook“ (2014), „Simba in New York“ (2016), „Portrait Wang Bing“ (2017) und "Unglücklichsein" (2018), decken ein breites Spektrum essayistischer, dokumentarischer und experimenteller Formen ab, wobei die Auseinandersetzung mit Literatur, Film-/Mediengeschichte und Geschichte im Allgemeinen eines der wiederkehrenden Elemente ist. Sie wurden bei Festivals, z.B. Filmfest Weiterstadt, Stuttgarter Filmwinter, Festival de Cine de Huesca und IndieLisboa gezeigt. Preise erhielten sie z.B. beim Lichter Filmfest Frankfurt und beim Festival La Cabina in Valencia. „Die Kafka-Konferenz" (2021) ist der erste lange Dokumentarfilm, „Kafkaland“ ist der Prolog dazu.
Credits
- Regie:
- Tobi Sauer
- Drehbuch:
- Tobi Sauer
- Kamera:
- Till Krüger
- Schnitt:
- Tobi Sauer
- Ton:
- Eeva Ojanperä
- Produktion:
- Samuel Nerl
- Darsteller:
- Holger Jenss, Felix Kramer
- Kontakt:
- Tobi Sauer
- E-Mail:
- n-t.sauer@web.de
- Deutschland
- OmdU (Deutsch, Tschechisch)
- 2020
- 6 Minuten
Filmgespräch
Postman
Inhalt
Vor dem Postamt des Dorfes Kok-Tasch stand eine Schlange, im Bezirk Leilek. Heute ist der Tag der Rentenausgabe, und die Dorfbewohner schauen hin und wieder auf das kleine Fenster der Geldausgabe und beginnen ein lebhaftes Gespräch zu führen. Währenddessen arbeitet der Postbote hinter der Trennwand. Sein Arbeitstag ist sehr stressig, voller Sorgen und Verantwortung. Er muss den Dorfbewohnern die Rente und die Leistungen zeitnah geben. Dafür muss er mehrere Kilometer bergigen Geländes zu Fuß in das Nachbardorf gehen, welches an der Grenze zu Tadschikistan liegt. Aufgrund des Personalmangels muss er diese beiden Dörfer viele Jahre lang bedienen - bei Frost, Regen und Hitze.
Über den Film/die Regie
Adzhibaev Ibadilla Khalilovich wurde in Sulukta, Station Koltso, geboren. 1987 schloss er das Kirgisische Staatliche Medizinische Institut mit einem Abschluss in Medizinischer Wissenschaft ab. Von 2015 bis 2017 studierte er in der Werkstatt von Temir Birnazarov der Filmgesellschaft Tazar. Von Beruf Arzt, Onkogynäkologe-Radiologe und Psychologe (1987-2002), dreht er derzeit Dokumentarfilme, die auf internationalen Filmfestivals ausgezeichnet wurden. In seinen Filmen zeigt er Menschlichkeit, Liebe zum Vaterland und den Beruf seiner Helden.
Von 1997 bis heute ist er Geschäftsführer der Zeitung "Be Healthy!", die medizinische Fachzeitschriften herausgibt.
Er zeichnet und malt gerne, schreibt Gedichte und komponiert Musik. Seine Gedichte wurden mit Musik unterlegt, seine Lieder werden von berühmten Opern- und Popsängern gesungen.
Filmografie
2016 / Paramedic / Dokumentarfilm
2018 / Teacher / Dokumentarfilm
2021 / Covid-19. Pandemic / Dokumentarfilm
2022 / Dogdur apa / Dokumentarfilm
Credits
- Regie:
- Ibadylla Adzhibaev
- Drehbuch:
- Saida Kudaiberdieva
- Kamera:
- Zholdosh Akmataliev
- Schnitt:
- Tynchtykbek Akimaliev
- Ton:
- Alymbek Tursunbayev
- Musik:
- k.A.
- Darsteller:
- Israil Ysmanaliev
- Produktion:
- Saida Kudaiberdieva
- Kontakt:
- Festagent
- E-Mail:
- yulia@festagent.com
- Kirgisistan
- OmeU (Kirgisisch)
- 2022
- 25 Minuten
Ascona
Inhalt
ASCONA beschäftigt sich mit einem Ort, der aus der Zeit gefallen scheint, sich seit den 1950er Jahren nicht verändert hat, aber immer noch existiert. Ein Minigolfplatz wird zu einer Analogie einer Gesellschaftsanalyse. Den Konservatismus der 1950er Jahren reflektierend, zeigt ASCONA Protagonisten, die von den Anfängen und Schwierigkeiten des Platzes und des Sports zwischen Freizeitspaß und Spitzensport mit trockenem norddeutschem Witz berichten und einen Querschnitt der Gesellschaft repräsentieren.
Über den Film/die Regie
Julius Dommer, geboren 1988 in Ratzeburg, lebt und arbeitet in Köln. Von 2012 bis 2018 Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln. 2015/16 Teilnahme am Austauschprogramm der KHM mit der kubanischen Filmschule EICTV. Seine dokumentarischen Kurzfilme „Berta“ (2017, 8 Min.) und „Rebar“ (2017, 30 Min.) wurden auf zahlreichen Festivals gezeigt und ausgezeichnet. „ASCONA“ ist sein Diplomfilm an der KHM und wurde bei den Nordischen Filmtagen Lübeck 2019 als bester Kurzfilm ausgezeichnet.
Credits
- Regie:
- Julius Dommer
- Drehbuch:
- Julius Dommer
- Kamera:
- Christian Kochmann
- Schnitt:
- Julius Dommer, Rita Schwarze
- Ton:
- Tim Gorinski, Christoph Krüger, Felix Bartke, Arne Lange
- Produktion:
- Name
- Darsteller:
- Julius Dommer / Kunsthochschule für Medien Köln
- Kontakt:
- Julius Dommer
- E-Mail:
- mail@juliusdommer.com
- Italien, Deutschland
- OmeU (Deutsch)
- 2019
- 15 Minuten
Trailer
Geamăna
Inhalt
Vor langer Zeit war Geamăna ein rumänisches Dorf im Apuseni-Gebirge, welches etwa 1000 Menschen beheimatete. Heute ragt lediglich die Kirchturmspitze aus dem giftigen Schlamm eines benachbarten Kupferbergwerks. Fast alle Häuser sind versunken und ihre Bewohner geflohen. Nur wenige Menschen hielten an der Heimat fest. Am Rande der Vergangenheit bestreitet Valeria Praţa ihre Gegenwart –und wird von der Zukunft bedroht.
Über den Film/die Regie
Matthäus Wörle absolvierte nach dem Abitur ein Journalistik-Studium an der Universität Eichstätt-Ingolstadt. Anschließend durchlief er ein Videojournalismus-Stipendium des Mediencampus Bayern. Er arbeitete unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, den Bayerischen Rundfunk und die nautilusfilm GmbH. Mittlerweile ist er als freier Videojournalist tätig und studiert Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der Hochschule für Fernsehen und Film in München.
Filmografie (Auswahl)
Lebenszeit | 2018 | Dokumentarfilm | S-W | 9 Minuten
Sealand | 2020 | Dokumentarfilm | Farbe | 30 Minuten
Geamăna | 2022 | Dokumentarfilm | Farbe | 30 Minuten
Credits
- Regie:
- Matthäus Wörle
- Drehbuch:
- Matthäus Wörle
- Kamera:
- Max Kölbl
- Schnitt:
- Felicitas Sonvilla, Matthäus Wörle
- Ton:
- Matthäus Wörle
- Musik:
- Giuliano Loli
- Darsteller:
- k.A.
- Produktion:
- Paul Scholten, Herbert Gruenwalt, Anca Titorov
- Kontakt:
- k.A.
- E-Mail:
- k.A.
- Deutschland
- OmdU (Rumänisch)
- 2021
- 30 Minuten
Iceberg Nations
Inhalt
Nationen sind durchlässig und vorübergehende Erscheinungen, aber was ist eine Nation? ICEBERG-NATIONS gehört zum künstlerischen Projekt “STUPID BORDERS”, das Grenzen und Besitzansprüche auf ein bestimmtes Fleckchen Erde in Frage stellt.
Über den Film/die Regie
Mit Erfahrung in den Bereichen Kurzfilm, Film und Dokumentarfilm-Genre, ist er dennoch im künstlerischen Bereich eine der aktivsten Fronten, da er als Kameramann und Regisseur in zeitgenössischen Kunstprojekten gearbeitet hat. Kurze Dokumentarfilme wie "Stupid Borders" oder "Iceberg Nations", die für den Künstler Rubén Martín de Lucas entstanden, wurden unter anderem in Galerien und Kunstzentren wie dem CAB de Burgos, Art Madrid oder dem CCE Miami ausgestellt.
Credits
- Regie:
- Fernando Martín Borlán
- Drehbuch:
- Fernando Martín Borlán
- Kamera:
- Fernando Martín Borlán
- Schnitt:
- Fernando Martín Borlán
- Ton:
- Victor Ferreiro
- Musik:
- Iván Puñal
- Produktion:
- Fernando Martín Borlán, Rubén Martín de Lucas
- Darsteller:
- Rubén Martín de Lucas, Hilo Moreno
- Kontakt:
- Selected Films
- E-Mail:
- info@selectedfilms.com
- Grönland, Spanien
- OmeU (Spanisch)
- 2019
- 4 Minuten
Trailer
Kambana
Inhalt
Mutter und Zwillingssöhne werden gesellschaftlich abgelehnt, weil sie Zwillinge sind. In der Mananjary-Region von Madagaskar gibt es den Volksglauben, dass Zwillinge Träger von Unglück sind.
Über den Film/die Regie
Samuel Pastor, geboren 1986 in Alicante. Er studierte audiovisuelle Produktion und Ausstellungen im Jahr 2004. Seitdem arbeitet er als Fotograf und Schöpfer von audiovisuellen Werken. Er versucht, Realitäten so natürlich wie möglich einzufangen.
Credits
- Regie:
- Samuel Pastor
- Drehbuch:
- Samuel Pastor, Jonatan Pisonero
- Kamera:
- Samuel Pastor
- Schnitt:
- Samuel Pastor
- Ton:
- Jonatan Pisonero
- Musik:
- Adrián Berenguer
- Produktion:
- Jonatan Pisonero
- Kontakt:
- yaq Distribucción
- E-Mail:
- alicia@yadqistribcion.com
- Spanien
- OmeU (Spanisch)
- 2021
- 15 Minuten
Videothek
Inhalt
Der Film ist ein Porträt über Wolfgang und seine Videothek - eine der letzten, verbliebenen Filmverleih-Geschäfte in Deutschland. Schon in seiner Jugend erlebte er sie als Orte, um Freunde zu treffen und andere Welten zu entdecken. Heute ist er der Besitzer von Silvias Videoladen. Auch wenn das Verleih-Geschäft mit Filmen sich grundlegend verändert hat, sein Optimismus scheint ungebrochen zu sein. Denn eine Welt ohne Videotheken kann sich Wolfgang einfach nicht vorstellen.
Über den Film/die Regie
Stephan Bernardes ist ein brasilianisch-deutscher Filmemacher, geboren und aufgewachsen in São Paulo, wo er seine ersten Schritte in der Filmindustrie machte. Nach seinem Umzug nach Deutschland im Jahr 2011 studierte er Kunstgeschichte und Soziologie an der Universität Düsseldorf und konzentrierte sich auf seine Forschung im Bereich Dokumentarfilmgeschichte und -theorie. Von 2016 bis 2018 arbeitete er mit dem Produzenten Marcelo Busse an mehreren fiktionalen und dokumentarischen Projekten, darunter die deutsch-kanadische Produktion The Whale and The Raven, die der Eröffnungsfilm des DOK.fest München Filmfestivals 2019 war und auf der Shortlist für den Besten Dokumentarfilm beim Deutschen Filmpreis 2020 steht. Stephan Bernardes arbeitet derzeit an seinem Masterstudium der Filmproduktion an der renommierten Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Videothek ist sein Regiedebüt.
Credits
- Regie:
- Stephan Bernardes
- Drehbuch:
- Stephan Bernardes, Jordanis Papadopoulos
- Kamera:
- Stephan Bernardes
- Schnitt:
- Jonathan Ehrlich, Moritz Wimmer
- Musik:
- Bertolt Pohl
- Produktion:
- Jordanis Papadopoulos
- Kontakt:
- Jordanis Papadopoulos, 40479 Düsseldorf
- E-Mail:
- jpapadopoulos23@gmail.com
- Deutschland
- OmeU (Deutsch)
- 2019
- 20 Minuten
Filmgespräch
Temple
Inhalt
Die Kirche der Heiligen ersten Apostel, Peter und Paul, ist ein außergewöhnliches Monument russischer Kirchenarchitektur vom Ende des 19. Jahrhunderts. Der Film begleitet nicht nur die lang erwarteten Renovierungsarbeiten, sondern erzählt auch die Geschichten der Gemeindemitglieder. Die Filmcrew hatte die Möglichkeit ins Allerheiligste der Kirche vorzudringen und Teil des religiösen Lebens innerhalb der Kirche zu werden.
Über den Film/die Regie
Alexander Solovyov wurde am 05.09.1988 in Moskau geboren. Im Jahr 2009 machte er seinen Abschluss am London College of Communication. Im Jahr 2011 absolvierte er das Central Saint Martins College of Art & Design, Drama Center in London als Filmregisseur. Dreht Werbespots, TV-Shows, Dokumentarfilme, Videos und alles andere, was gedreht werden kann.
Credits
- Regie:
- Alexander Solovyov
- Drehbuch:
- Natalia Saburova
- Kamera:
- Yasya Skrynnikova
- Schnitt:
- Kirill Miltsev
- Ton:
- Vasily Pirozhkov, Daniil Semenov
- Musik:
- Ruslan Muratov
- Produktion:
- Ksenia Kovaleva
- Kontakt:
- CinePromo, Russland
- E-Mail:
- daria.cinepromo@yandex.ru
- Russland
- OmeU (Russisch)
- 2019
- 39:53 Minuten
Strong Hair
Inhalt
Seit den Zeiten der Sklaverei sind die Afrohaare Schwarzer Menschen Objekt rassistischen Verhaltens. Der Haarstatus spielte eine große Rolle: je glatter das Haar der Sklaven war, desto höher standen sie in der Gunst ihres Sklavenhalters. STRONG HAIR zeigt, dass sich die junge Schwarze Generation über diese rassistischen Verhaltensmuster und Schönheitsideale bewusst wird und sie überwindet.
Über den Film/die Regie
Kokutekeleza Musebeni studiert Dokumentarfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film München und arbeitet als Moderatorin und Journalistin für den Bayerischen Rundfunk.
Credits
- Regie:
- Kokutekeleza Musebeni
- Kamera:
- Kokutekeleza Musebeni
- Schnitt:
- Kokutekeleza Musebeni
- Ton:
- Alina Sander
- Musik:
- Curt Cress, Biboul Darouiche, Karim Shalaby
- Produktion:
- Kokutekeleza Musebeni
- Kontakt:
- University of Television and Film Munich, Bernd-Eichinger-Platz 1, 80333 Munich
- E-Mail:
- t.janker@hff-muc.de
- Deutschland
- OmeU (Deutsch)
- 2019
- 14 Minuten
Filmgespräch
Ostschlager ist tot. Lang lebe der Ostschlager!
Inhalt
Siegfried “Siggi” Trzoß, Radiomoderator aus Ost-Berlin, arbeitet unermüdlich auf seine 900. Jubiläums-Sendung hin. Die Musik, für die sein Herz brennt, ist der ostdeutsche Schlager, ein Genre, das heute weitgehend in Vergessenheit geraten ist. Doch Siggi hält den Traum bis heute am Leben und lässt in ganz Ostdeutschland die Herzen der Senioren vor Nostalgie höherschlagen. Der Film begleitet Siggi bei seinen Vorbereitungen.
Über den Film/die Regie
Nik Azad ist wohl einer der bedeutendsten Regisseure unserer Zeit. Zumindest sagt das seine Mutter. Geboren im exotischen Nordrhein-Westfahlen, emigrierte er 2019 ins entfernte Berlin und arbeitete dort in Film, TV und Theater. Seit 2022 studiert er Regie an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Dieser Text wurde von Nik selber in dritter Person verfasst.
Credits
- Regie:
- Nik Azad
- Kamera:
- Annemarie Chladek
- Schnitt:
- Lea Gottschalk
- Darsteller:
- Siggi Trzoß
- Ton:
- Manuel Timm
- Produktion:
- Peter M. Wacker
- Kontakt:
- Nik Azadg
- E-Mail:
- nikazad@mailbox.org
- Deutschland
- Deutsch / UT Englisch
- 2023
- 15 min
Stille Wasser
Inhalt
Ahrtal, Dezember 2021. Die Flutkatastrophe liegt ein knappes halbes Jahr zurück, die meisten Häuser sind entweder abgerissen oder entkernt. Markus, ein Winzer aus Walporzheim, baut sein Elternhaus dank der Hilfe vieler Freiwilliger wieder auf. Trotz des großen Verlusts durch die Flut ist Markus optimistisch, was die Zukunft betrifft. Horst hingegen kann die Erlebnisse nur schwer verarbeiten und steht dem Wiederaufbau skeptisch gegenüber, da er sich sicher ist, dass es weitere Flutkatastrophen geben wird. Während die Menschen im Ahrtal mit den Nachwirkungen der Flut zu kämpfen haben, drehen Auto-Fans ihre Runden am Nürburgring, der unweit davonentfernt liegt.
Über den Film/die Regie
Kevin wurde in München geboren und wuchs auf dem Land auf. Nach sozialen Kunstprojekten in Indonesien und auf den Philippinen studierte Kevin Medienwissenschaft und Medienpraxis an der Universität Bayreuth. Seit 2020 studiert er Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Kevin ist Stipendiat der Baden-Württemberg Stiftung und besuchte im Rahmen eines Austauschs die Filmschule La Fémis in Paris. Er arbeitet sowohl im Dokumentarfilm- als auch im Spielfilmbereich.
Credits
- Regie:
- Kevin Koch
- Kamera:
- Anian Krone
- Schnitt:
- Emma Holzapfel
- Ton:
- Timo Kleinemeier
- Musik:
- Peter Albrecht
- Produktion:
- Franziska Unger
- Kontakt:
- Kevin Koch
- E-Mail:
- kevin.koch@filmakademie.de
- Deutschland
- Deutsch, englische UT
- 2022
- 29 min
Ein Ort des ständigen Kampfes gegen die Entropie
Inhalt
Jeden Montag treffen sich Peter und ein paar Freund*innen in der Oberwelt, einer kleinen Abstellkammer mitten in Stuttgart. Dort spielen sie bekannte Hollywood Spielfilme in mühseliger Arbeit nach. Dabei vergehen schnell ein paar Jahre, bis ein Film fertig nachgedreht ist. Außerdem wechseln die Schauspielenden ständig, sodass bei einem Film manchmal mehr als 500 Personen mitspielen.
Über den Film/die Regie
Kevin wurde in München geboren und wuchs auf dem Land auf. Nach sozialen Kunstprojekten in Indonesien und auf den Philippinen studierte Kevin Medienwissenschaft und Medienpraxis an der Universität Bayreuth. Seit 2020 studiert er Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Kevin ist Stipendiat der Baden-Württemberg Stiftung und besuchte im Rahmen eines Austauschs die Filmschule La Fémis in Paris. Er arbeitet sowohl im Dokumentarfilm- als auch im Spielfilmbereich.
Credits
- Regie:
- Kevin Koch
- Kamera:
- Anian Krone
- Schnitt:
- Emma Holzapfel
- Ton:
- Timo Kleinemeier
- Produktion:
- Franziska Unger, Filmakademie Baden-Württemberg GmbH
- Kontakt:
- Kevin Koch
- E-Mail:
- kevin.koch@filmakademie.de
- Deutschland
- Deutsch
- 2022
- 8 min
Hier und jetzt
Inhalt
Was braucht es, um sich zuhause zu fühlen?
Der Debütfilm von Fabian Gruber „Hier und Jetzt” (Kamera: Lia Bardehle) findet drei ganz individuelle Antworten auf diese Frage und gibt alltägliche Einblicke über das Ankommen in Deutschland, im Alter und der persönlichen Selbstständigkeit.
Über den Film/die Regie
Fabian Gruber ist ein in München geborener Fotograf und Filmemacher, der mittlerweile in Wien lebt und von seinem Studio in einem Vorort der Stadt aus arbeitet. Er hat sein Studium an der Hochschule München damit verbracht, seine Praxis weiter zu entwickeln, und ist nun an einem Punkt, der es ihm erlaubt, seine Identität als Künstler weiter zu entschlüsseln.
Credits
- Regie:
- Fabian Gruber
- Kamera:
- Lia Bardehle
- Drehbuch:
- Fabian Gruber & Lia Bardehle
- Schnitt:
- Fabian Gruber
- Darsteller:
- Faina & Valentyn Pawlow, Ursula Kleber und Katharina Ernst
- Ton:
- Fabian Gruber
- Musik:
- Packed Rich, plainhead, Montalamon, Katha Pauer, Miss Poerl
- Kontakt:
- Fabian Gruber
- E-Mail:
- fabiangruber9696@gmx.de
- Deutschland
- Deutsch
- 2023
- 24 min
Heimat
Inhalt
Der im Sudetenland, einer tschechisch-deutschen Grenzregion der Tschechoslowakei, geborene Adolf Hampel denkt über Flucht, Vertreibung und Zuflucht am Ende des Zweiten Weltkriegs nach. Heute ist er 86 Jahre alt und begibt sich auf eine sentimentale Reise, um der Familie des Mannes zu danken, der ihn in einer Zeit der Unterdrückung beschützt hat.
Über den Film/die Regie
Dominiks Erfahrung in der Filmindustrie erstreckt sich über verschiedene Bereiche, darunter auch Regie und Produktion. Durch seine Tätigkeit in der Animation und VFX-Branche hat Dominik bereits an einigen großen Blockbuster und TV-Serien mitgewirkt, darunter Der König Der Löwen, Matrix Resurrections, die BAFTA- und Emmy-gewinnende-Serie The Crown und Netflix's The Witcher. Zusammen mit seinen Produktionspartnern Edward Lomas und Oscar Harding leitet er außerdem die Produktionsfirma Sonderbar Pictures.
Dominik hat bereits eine Reihe von Kurzfilmen gedreht und 2019 das Finale des renommierten The Pitch Film Funds erreicht.
Zuletzt produzierte und fungierte er als Regieassistent für den Dokumentarfilm A Life on the Farm.
Heimat ist Dominiks erster Dokumentarfilm, bei dem er Regie führt.
Dominik ist es wichtig, zeitgenössische Geschichten und Themen anzusprechen, die oft übersehen werden. Er ist davon überzeugt, dass der beste Weg, die Aufmerksamkeit auf diese zu lenken, darin besteht, sich auf Personen und Charaktere zu konzentrieren, die direkt davon betroffen sind.
Credits
- Regie:
- Dominik Platen
- Kamera:
- Dominik Platen
- Animation:
- May-Kindred Boothby
- Schnitt:
- Greg Pittard
- Darsteller:
- Adolf Hampel, Theresa Makant, Ilona Nováková
- Ton:
- Derek Allan
- Musik:
- Sam Paul Toms
- Produktion:
- Kristina Matušíková, Oscar Harding, Astrid Platen, Dominik Platen
- Kontakt:
- Oscar Harding
- E-Mail:
- hello@sonderbar.co.uk
- Tschechien, Deutschland, UK
- Tschechisch, Deutsch / UT Deutsch
- 2022
- 29 min
Stadtrand
Inhalt
Der Güterzug schiebt sich dicht vorbei an Häusern und Gärten. Am Horizont ragt der Schornstein des Kraftwerks empor und Strommasten zerschneiden den Himmel. Der Alltag am Stadtrand ist geprägt von Industrie und Gewerbe. Doch für eine Handvoll Menschen bilden die Freiräume dazwischen ihre Heimat. Während Wolfgang mit seinem Boot am Fluss gestrandet ist und hier ein neues Zuhause gefunden hat, wohnen Wilma und Eberhard Schneider schon seit ihrer Kindheit am Rande der Stadt. Einige Häuser weiter meditiert ein Buddhist in einer umgebauten Werkshalle. Manchmal liegt der Geruch der Hundefutterfabrik in der Luft und das Geklapper der Pferdekutsche hallt durch die Straßen. „Stadtrand“ ist das dokumentarische Porträt eines Zwischenraums aus Stadt und Land, Industrie und Natur.
Über den Film/die Regie
Conrad Winkler wurde 1997 in Halle (Saale) geboren. Während seiner Schulzeit produzierte er Filme für die Offenen Kanäle von Sachsen-Anhalt. Nach dem Abitur absolvierte er ein FSJ Kultur bei den Fontane-Festspielen in Neuruppin. Seit 2017 studiert Conrad Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der HFF München. Er ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Credits
- Regie:
- Conrad Winkler
- Kamera:
- Oliver Buchalik
- Drehbuch:
- Conrad Winkler
- Schnitt:
- Sophie Oldenbourg (BFS)
- Darsteller:
- Leo Bunke, Wolfgang Gaisbauer, Dirk Künne, Peter Neubert, Wilma & Eberhard Schneider, Michelle Welaue
- Ton:
- Conrad Winkler
- Musik:
- Georg Mausolf
- Produktion:
- Giorgia Germeno, Marlon Hofmann
- Kontakt:
- Conrad Winkler
- E-Mail:
- conrad@sohalski.com
- Deutschland
- Deutsch / UT Englisch
- 2023
- 22 min
Unsichtbares Erbe – über die Chancengerechtigkeit in Deutschland
Inhalt
Jeder ist seines Glückes Schmied. Was das Leitbild unserer Gesellschaft ist, ist in Wirklichkeit eine Illusion. Der Film zeigt auf, in welchen Bereichen nicht die eigene Leistung, sondern die soziale Herkunft für den Erfolg eines Menschen eine Rolle spielt. Der Film beginnt bei der Familie, die beeinflusst, unter welchen Bedingungen ein Kind ins Leben startet. Weitergeht es um das deutsche Bildungssystem. So herrscht in kaum einem anderen Industrieland eine so enge Verknüpfung zwischen dem Bildungserfolg und dem Elternhaus. Und trotz Fachkräftemangel sind die Perspektiven chancenarmer Jugendlicher auch auf dem Ausbildungsmarkt gering. Ein Ansatz, der mehr Chancengleichheit für junge Menschen schaffen möchte, ist das Grunderbe.
Über den Film/die Regie
Daniel Grootz:
Unsichtbares Erbe–Über die Chancengerechtigkeit in Deutschland (2023), To start a new life (2023)
Eva-Maria Schauer:
Unsichtbares Erbe–Über die Chancengerechtigkeit in Deutschland (2023), Hochstapler-Gefühle–Das Impostor-Syndrom und seine Folgen(2023)
Anna Stuhlmann:
Unsichtbares Erbe–Über die Chancengerechtigkeit in Deutschland (2023), Sinkendes Land (2023)
Credits
- Regie:
- Daniel Grootz, Eva-Maria Schauer, Leah Striegel, Anna Stuhlmann
- Kamera:
- Daniel Grootz, Eva-Maria Schauer, Leah Striegel, Anna Stuhlmann
- Drehbuch:
- Daniel Grootz, Eva-Maria Schauer, Leah Striegel, Anna Stuhlmann
- Musik:
- Dmitry Klenin
- E-Mail:
- festivals@filmakademie.de
- Deutschland
- Deutsch
- 2023
- 37 min
Ohne Grenzen (No Limits)
Inhalt
"NO LIMITS" ist die Lebensphilosophie des 18-jährigen Surfers Ben Neumann. Angetrieben von großen Träumen, springt er regelmäßig auf sein Brett und surft so mühelos, dass man vergisst, dass er blind ist.
Über den Film/die Regie
Kilian absolvierte sein Masterstudium an der Fakultät für Gestaltung im Sommer 2023 in München. An der HS entdeckte er, mit den neuen Freundschaften, seine Leidenschaft für den Film, insbesondere bei der Gestaltung von neuen Storys und der darin steckenden Geschichte. Kilians Geschichten können uns in andere Welten, Zeiten und Situationen versetzen und uns helfen, zu lernen und neue Erkenntnisse zu gewinnen.
Credits
- Regie:
- Kilian Glassner
- Kamera:
- Fabian Gruber
- Drehbuch:
- Kilian Glassner, Fabian Gruber, Anna Meck, Adrian Strohmer
- Schnitt:
- Fabian Gruber
- Darsteller:
- Ben Neumann
- Ton:
- Adrian Strohmer
- Musik:
- The Arsonists
- Kontakt:
- FabianGruber
- E-Mail:
- fabiangruber9696@gmx.de
- Deutschland
- Deutsch
- 2022
- 8 min
Gipfelträume
Inhalt
Ausgangspunkt der dokumentarischen Reise sind die kritischen Eintragungen der Kletterer in die Gipfelbücher der Sächsischen Schweiz aus den 1980ern. GIPFELTRÄUME trifft die Autoren und begleitet sie beim Klettern in den sächsischen Sandsteinfelsen, wo sie über verschiedene Aspekte von Freiheit vor und nach dem Fall der Mauer reflektieren. Der Film wird somit zu einem kleinen Puzzle-Stück ostdeutscher Geschichte.
Über den Film/die Regie
Anna Theil (Jahrgang 1977) ist in Berlin aufgewachsen. Nach dem Diplom in Geographie und Pädagogik folgte sie ihrer jahrelangen Faszination für bewegte Bilder und studierte Dokumentarfilm und Schnitt an der Film Arche in Berlin. Anna lebt in Berlin und ist als Editorin und Filmemacherin tätig. Ihre erste freie Arbeit als Regisseurin „Stumm“ feierte großen Erfolg bei internationalen Filmfestivals. Mit „Gipfelträume“ wurde eine weitere dokumentarische Arbeit realisiert.
Credits
- Regie:
- Anna Theil
- Kamera:
- Hans Radetzki
- Drehbuch:
- Anna Theil
- Ton:
- Achim Burkart
- Musik:
- Anke Wisch
- Kontakt:
- Anna Theil
- E-Mail:
- anna.tee@gmx.de
- Deutschland
- Deutsch / UT Englisch
- 2023
- 18 min
Wenn der Nebel kommt
Inhalt
Der Kurzfilm Cuando llegue la neblina (Wenn der Nebel kommt) portraitiert das Leben von Menschen aus der mexikanischen Grenzstadt Tijuana. In einer Verflechtung von Fotografien, Animationen und Tonaufnahmen taucht der Film ein in die Lebenswelten von vier Menschen die in unterschiedlicher Verbindung zur mexikanisch- amerikanischen Grenze stehen. So lernen wir Isna und Miche kennen, zwei aus Haitigeflohene Migrant:innen, die ihre Kinder und Familie in ihrer Heimat zurückgelassen haben. Sie nahmen den schlauchenden Weg durch elf Länder bis nach Mexiko auf sich, um ihrem Traum vom „American Dream“ ein Stück weit näher zu kommen. Wir begegnen José Luís, einem Mexikaner, der nach acht gescheiterten Grenzübertritten nun auf den nächsten Nebel wartet, um es erneut zu versuchen. Wir treffen auf Gustavo, einem Rettungsschwimmer, der Migrant:innen aus den Fluten rettet, wenn sie versuchen die Grenze am Meer zu umschwimmen.
Über den Film/die Regie
Laurentia Genske wurde 1989 in Köln geboren. Von 2010 bis 2016 studierte sie an der Kunsthochschule für Medien Köln im Studiengang Dokumentarfilm. Im Rahmen eines KHM-Förderstipendiums absolvierte sie 2012 ein Studienjahr an der EICTV, der Internationalen Filmschule in Kuba. Neben einigen Kurzfilmen u. a. EL MANGUITO entstanden während des Studiums die abendfüllenden Dokumentarfilme AFUERA und AM KÖLNBERG, welche zu renommierten Festivals eingeladen wurden. AM KÖLNBERG startete im März 2015 in den deutschen Kinos und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Förderpreis des Deutschen Dokumentarfilmpreises. Ihr Kurzfilm EL MANGUITO erhielt bei den 63. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen den 3sat Förderpreis und das Prädikat „besonders wertvoll“. Ihr abendfüllender Dokumentarfilm ZUHURS TÖCHTER startete im Herbst 2021 in den deutschen Kinos und gewann beim DOK.fest München den Deutschen Wettbewerb.
Credits
- Regie:
- Laurentia Genske
- Kamera:
- Laurentia Genske
- Drehbuch:
- Laurentia Genske
- Animation:
- Camilo Colmenares, Saeyun Jung, Jiwoo Kim
- Schnitt:
- Laurentia Genske
- Ton:
- Robert Keilbar
- Musik:
- Matthias Albert Sänger
- Produktion:
- Vamos Animation in Koproduktion mit Laurentia Genske
- Kontakt:
- Laurentia Genske
- E-Mail:
- info@laurentiagenske.com
- Mexiko
- Spanisch / UT Deutsch
- 2023
- 23 min